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6. Spieltag

21.09.2013 | 15:30 Uhr

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  • Hannover 96
  • 2 : 1
    0 : 0
  • FC Augsburg

Bundesliga

21.09.2013 - 18:05 Uhr


Huszti trifft bei Rückkehr zum Sieg

Hannover 96 bejubelt im vierten Heimspiel den vierten Sieg - auch wenn es gegen den FC Augbsurg ein schweres Stück Arbeit war (© Imago)

Eine enge Partie gibt es in Hannover zu sehen, das Heimteam mit Sebastien Pocognoli (r.) und die Augsburger mit Andre Hahn (l.) sind taktisch gut eingestellt

Die erste Halbzeit endet torlos, in der zweiten Halbzeit wird es hektisch. Hier hebt Hannovers Didier Ya Konan (r.) nach einer Grätsche von Jan Moravek ab

Dann geht der FCA in Führung, Kapitän Paul Verhaegh (2.v.l.) verwandelt einen Handelfmeter. Raphael Holzhauser (l.) und Jan-Ingwer Callsen-Bracker gewinnen hier den Zweikampf gegen Lars Stindl (M.)

Ein Fehler in der Defensive bringt die Vordermänner von Ron-Robert Zieler (Bild) zurück ins Spiel, Artur Sobiech macht den Ausgleich

Es kommt noch besser. Szabolcs Huszti verwandelt kurz vor Schluss einen weiteren Handelfmeter und bringt den 2:1-Heimsieg unter Dach und Fach

Hannover - Hannover 96 hat seinen Höhenflug in der Bundesliga fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka besiegte den FC Augsburg mit 2:1 (0:0) und schraubte sein Punktekonto im eigenen Stadion auf die Maximalausbeute von zwölf Zählern. Mit dem vierten Heimsieg haben sich die Niedersachsen erst einmal in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt. Szabolcs Huszti (89., Handelfmeter) erzielte das Siegtor für die Gastgeber.
Die Gäste-Führung durch einen Handelfmeter von Kapitän Paul Verhaegh (51.) konnte Artur Sobiech zunächst ausgleichen (60.). Für die Gäste bedeutete die Pleite das Ende einer imposanten Serie: Zuletzt hatte das Team von Trainer Markus Weinzierl erstmals in der Augsburger Vereinsgeschichte drei Bundesliga-Spiele hintereinander gewonnen.

"Die Niederlage tut uns unheimlich weh. Wir hatten uns viel vorgenommen und einiges investiert. Wir wollten unbedingt einen Punkt mitnehmen, das haben wir nicht geschafft", zeigte sich Weinzierl nach dem Abpfiff enttäuscht.

Bei den Hannoveranern war die Freude über den späten Sieg dagegen riesig. "Ich bin froh, dass wir die hektische Partie noch drehen konnten. Wir sind am Ende der glückliche Sieger. Wir sind dran geblieben und haben bis zum Schluss geduldig gespielt", lobte Slomka sein Team.

Kein Durchkommen in Halbzeit eins



Die Hausherren taten sich in der heimischen WM-Arena gegen die Überflieger der vergangenen Wochen ziemlich schwer. Vom gefürchteten Offensivspiel der Niedersachsen war lange Zeit kaum etwas zu sehen. Augsburg stellte die Räume geschickt zu und zwang 96 zudem mit konsequenten Pressing immer wieder zu einfachen Ballverlusten. Schon das torlose Remis zur Pause war für die Gäste hochverdient, Hannover erspielte sich kaum Chancen.

Zwei Versuche von 96-Angreifer Didier Ya Konan waren in den ersten 45 Minuten die einzig nennenswerten Szenen der Gastgeber. Zunächst scheiterte der Ivorer aus spitzem Winkel an FC-Keeper Alexander Manninger (10.), dann zielte er nach einer Huszti-Hereingabe aus kurzer Distanz deutlich über den Kasten (13. ). Und auch der 25-m-Freistoß von Leon Andreasen stellte Manninger vor keine großen Probleme.

Auf der Gegenseite lauerten die defensiv bestens organisierten Gäste auf Konter. Nachdem ein 25-m-Freistoß von Raphael Holzhauser (20.) noch deutlich über das Tor flog und ein Schuss von Halil Altintop (22.) gerade noch abgeblockt wurde, wurde es kurz vor der Pause erstmals brandgefährlich, als FC-Stürmer Sascha Mölders eine Direktabnahme um Zentimeter über das Gehäuse schoss (43.).

Sobiech und zwei Elfmeter nach der Pause



Mit Beginn der zweiten Hälfte änderte sich das Spielgeschehen. Erster Aufreger war ein Elfmeter nach einem Handspiel von Salif Sane, den Verhaegh zur Gästeführung verwandelte.

Angestachelt von der umstrittenen Szene schaltete Hannover jetzt einen Gang hoch, übernahm das Kommando und wurde schnell belohnt: Einen Patzer von Manninger nutzte der Pole Sobiech, der erneut für den verletzten Mame Diouf auflief, zu seinem zweiten Saisontreffer. In der Folgezeit drückte 96 zwar, konnte sich gegen den dichten Augsburger Defensiv-Verbund aber kaum mehr nennenswerte Torchancen erspielen.

Und doch schickten die Niedersachsen die Gäste letztlich ohne Zählbares auf die Heimreise. Nach einem Handspiel von Matthias Ostrzolek blieb Huszti vom Punkt eiskalt und ließ Manninger keine Chance.
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Spieler des Spiels: Szabolcs Huszti

Szabolcs Huszti bereitete das 1:1 durch Artur Sobiech vor und verwandelte kurz vor Schluss den Elfmeter zum 2:1-Sieg für 96. Er war also maßgeblich daran beteiligt, dass die Hannoveraner das Spiel noch drehten. Der Ungar hatte insgesamt sieben Torschussbeteiligungen (zwei gab er selbst ab, fünf bereitete er vor) - das war der Bestwert im Spiel.

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