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Spieltag & Spielplan

5. Spieltag

14.09.2013 | 15:30 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 0 : 3
    0 : 2
  • Eintracht Frankfurt

Bundesliga

01.01.1970 - 01:00 Uhr


Kadlec führt Frankfurt zu Auswärtssieg

Eintracht Frankfurt feiert dank Neuzugang Vaclav Kadlec (2.v.l.) in Bremen den zweiten Saisonsieg

Werder Bremen um den Argentinier Luca Caldirola (l.) erhofft sich nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Eintracht Frankfurt um Stefan Aigner (r.) die Trendwende

Doch es läuft nicht nach dem Geschmack der Hansestädter. Kadlec (r.) bringt die Hessen bereits in der 14. Minute in Führung

Nur zwölf Minuten später kommt es noch dicker: Franco Di Santo (2.v.l.) sieht wegen eines groben Foulspiels Rot

In der 34. Minute bejubeln die Frankfurter Kadlecs zweiten Treffer zur 2:0-Pausenführung

In der 2.Halbzeit kommt es noch schlimmer für den SVW. Aaron Hunt verschießt in der 60.Minute einen Elfmeter und verpasst den Anschluss

In der 77.Minute fällt die Entscheidung, Sebastian Prödl (l.) trifft zum 0:3-Endstand ins eigene Tor. Elia (M.) und Fritz (r.) können es nicht glauben

Bremen - Werder Bremen hat gegen den Angstgegner Eintracht Frankfurt die dritte Niederlage in Folge kassiert und damit den Absturz Richtung Tabellenende fortgesetzt. Die Platzherren, gegen die Hessen sechsmal in Folge sieglos, verloren im fast ausverkauften Weserstadion hochverdient mit 0:3 (0:2).
Beide Treffer für die Frankfurter vor der Halbzeitpause erzielte Torjäger Vaclav Kadlec in der 14. und 34. Minute, in der 77. Minute traf der Bremer Sebastian Prödl ins eigene Tor.

Armin Veh haderte trotz des Sieges: "Wir waren sofort im Spiel und auch lange danach unheimlich präsent. Allerdings haben wir aus unseren Chancen zu wenig gemacht."

"Besonders in den ersten 20 Minuten sind wir nicht wie eine Heimmannschaft aufgetreten. Ich werde darüber in den kommenden Tagen mit jedem einzelnen Spieler sprechen müssen", so Werder-Coach Robin Dutt.

Di Santo sieht bei Startelfdebüt Rot



Die Vorentscheidung zugunsten der Eintracht war schon in der 26. Minute gefallen, als der Argentinier Franco Di Santo die Rote Karte gesehen hatte. Die Chance zur Wende verpasste für Bremen Aaron Hunt, der in der 58. Minute mit einem Foulelfmeter an Keeper Kevin Trapp scheiterte.

Von der ersten Minute an zeigten die Hessen die reifere Spielanlage, mehr Zug zum Tor und belohnten sich dafür schon vor dem Seitenwechsel selbst. Nach guter Vorarbeit des Japaners Takashi Inui und Bastian Oczikpa war Kadlec aus kurzer Distanz erfolgreich. Später traf er per Kopf. Nicht nur in diesen Szenen machte die Hintermannschaft der Norddeutschen einen unorganisierten Eindruck.

Hunt vergibt Foulelfmeter, Prödl trifft ins eigene Netz



Bereits in der Anfangsphase stand die Mannschaft von Trainer Armin Veh dicht vor dem Führungstreffer, doch Tranquillo Barnetta vergab in der 3. und 7. Minute gute Möglichkeiten. 120 Sekunden nach dem 1:0 gelang es Sebastian Rode nicht, den Vorsprung auszubauen.

Es dauerte mehr als 20 Minuten, ehe die Gastgeber zweimal gefährlich vor dem Frankfurter Tor auftauchten. Ein Freistoß von Mehmet Ekici (22.) strich knapp vorbei, 60 Sekunden danach traf Di Santo per Kopfball nur den Torpfosten. In Unterzahl war von der Offensive der Grün-Weißen dann erst einmal kaum noch etwas zu sehen.

Zwar wirkten die Gäste in der zweiten Halbzeit trotz Überzahl nicht mehr so souverän wie in den ersten 45 Minuten, brachten den Vorsprung aber dennoch ungefährdet über die Runden, unterstützt vom Eigentor Prödls.
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Spieler des Spiels

Vaclav Kadlec brachte die Eintracht mit seinem ersten Doppelpack in der Bundesliga früh auf Siegkurs. In seinen drei Bundesliga-Spielen war der Neuzugang der Frankfurter nun bereits an vier Treffern beteiligt (drei Tore, eine Torvorlage), der Tscheche schlug also voll ein.

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