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5. Spieltag

14.09.2013 | 15:30 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 0 : 3
    0 : 2
  • Eintracht Frankfurt

15.09.2013 - 14:30 Uhr


Knipser Kadlec steht Frankfurt gut

Vaclav Kadlec (2.v.l.) war alleinig verantwortlich für die 2:0-Pausenführung der Eintracht beim SV Werder Bremen

Teamkollege Sebastian Rode (r.) lobt den Torriecher des Tschechen

Mit dem zweiten Saisonsieg hat sich die Eintracht ein bisschen vom Tabellenkeller abgesetzt

Bremen - Ein Lächeln war nicht zu erkennen. Richtig locker und gelöst wirkte Vaclav Kadlec nach dem Schlusspfiff im Weser-Stadion auch nicht. Schweren Schrittes schlurfte der 21-Jährige Tscheche in Richtung Kabinentrakt. Dabei hatte er mit seinen zwei Treffern maßgeblichen Anteil am 3:0 von Eintracht Frankfurt in Bremen.
Richtig glücklich sei er und einen Doppelpack hätte er auch schon bei seinem Ex-Club Sparta Prag in einem Spiel geschossen, flüsterte er in englisch in die Mikrofone der Journalisten. Aber leicht kam ihm das nicht von den Lippen, denn Kadlec wollte einfach nur noch den Feierabend genießen. Zu kräftezehrend waren seine 81 Minuten Einsatzzeit, in denen er dem Offensivspiel der SGE seinen Stempel aufgedrückt hatte.

Lob vom Chef



Mit wesentlich mehr Elan trat da schon Trainer Armin Veh auf der Pressekonferenz nach der Partie auf und lobte seinen Neuzugang in den höchsten Tönen. "Der Junge hat noch alles vor sich. Er ist ja erst 21 Jahre alt. Er muss sich bewusst sein, dass er ein außergewöhnlicher Spieler werden kann", erklärte Veh auf Nachfrage von bundesliga.de.

Ein Sonderlob kam auch von Mittelfeldstratege Sebastian Rode. "Vaclav hat das sehr gut gemacht. Er steht da, wo ein Knipser stehen muss. Es freut mich sehr, dass er schon so gut integriert ist und seine Erfolgserlebnisse gehabt hat", sagte Rode zu bundesliga.de

Gelunger Auftritt mit Luft nach oben



Gegen Werder zeigte Kadlec fast das komplette Repertoire eines Klasse-Stürmers. Schnelle Sprints, gute Technik, intelligente Laufwege, präzise Pässe und - vor allem - ein eiskalter Abschluss. Drei Mal schoss Kadlec aufs Tor, zwei Mal zappelte das Leder im Netz.

Doch Veh wäre kein guter Trainer, wenn er seinem Sprössling nicht genau auf die Füße geschaut hätte. "Es gab ein paar Phasen, in denen muss er den Ball besser fest machen und halten", haderte der Coach.

Sicherlich, einen Auftritt wie in Bremen darf man jetzt nicht in jedem Spiel von Kadlec erwarten. Aber der Tscheche hat gezeigt, dass ein Ausfall des Top-Scorers Alexander Meier für die Eintracht in dieser Saison wohl kein Beinbruch mehr ist. Es scheint eher so, als hätten die Frankfurter mit Kadlec endlich wieder einen Stürmer, der sich als Torjäger einen Namen macht.

Aus Bremen berichtet Michael Reis

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