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4. Spieltag

31.08.2013 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 4 : 0
    2 : 0
  • Eintracht Braunschweig

Bundesliga

31.08.2013 - 17:28 Uhr


4:0! HSV feiert ersten Saisonsieg

Doppelpack als Joker: Hakan Calhanoglu (l., mit Tolgay Arslan) sorgt mit einem Traumtor für den 4:0-Endstand

Dabei beginnt der Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit Karim Bellarabi (l., gegen Arslan) durchaus engagiert

Aber HSV-Kapitän Rafael van der Vaart schockt die Gäste früh. Der Niederländer stellt mit seinen dritten Saisontor nach dem 4. Spieltag einen persönlichen Bestwert auf

In der 17. Minute erhöht Neuzugang Jacques Zoua (l.) auf 2:0. Der Ex-Basler ist mit acht Torschüssen einer der Aktivposten in der HSV-Offensive

Bereits vor der Pause muss Milan Badelj verletzungsbedingt vom Platz. Tomas Rincon (l., gegen Damir Vrancic) wird für ihn eingewechselt

Von den Gästen aus Braunschweig kommt auch nach dem Seitenwechsel zu wenig Zwingendes. Hier hat Deniz Dogan gegenüber Petr Jiracek das Nachsehen

In der Schlussphase beweist HSV-Trainer Thorsten Fink ein gutes Händchen. Calhanoglu trifft zunächst zum 3:0 und sorgt dann mit einem schönen Freistoß in den linken Winkel für den Endstand

Hamburg - Erster Dreier für den Dino: Der Hamburger SV besiegte den Aufsteiger Eintracht Braunschweig souverän 4:0 (2:0) und machte damit einen Schritt in die richtige Richtung. Die Treffer in einem unterhaltsamen Spiel markierten Kapitän Rafael van der Vaart (7.), Jacques Zoua (17.) und der eingewechselte Hakan Calhanoglu (80./90.+1). Es war der erste Hamburger Sieg im eigenen Stadion seit dem 20. April.
Braunschweig muss nach der Bundesliga-Rückkehr auf seine ersten Zähler warten und steckt mit vier Niederlagen im Tabellenkeller fest. Der letzte Braunschweiger Sieg im Oberhaus datiert vom 1. Juni 1985 - damals gewann der Deutsche Meister von 1967 mit 2:1 bei Bayer Uerdingen und stieg kurz darauf ab.

Braunschweig mutig - Hamburg effektiv



Lauffreudig, bissig in den Zweikämpfen und - zumindest im ersten Abschnitt - abgezockt vor dem Tor: Nach einer mutigen Anfangsphase der Gäste bekamen die Hamburger das Duell in den Griff. Dabei profitierte der HSV nicht nur von der eigenen Stärke, sondern auch von etlichen Unzulänglichkeiten der Braunschweiger, die Trainer Torsten Lieberknecht an den Rand der Verzweiflung trieben.

Fink hatte sich und seine Mannschaft vor der Partie unter Druck gesetzt. "Ich erwarte, dass wir gewinnen. Wir müssen sie einfach schlagen und wollen mit aller Macht die Punkte einfahren", sagte Fink und wartete mit einer Überraschung auf, indem er Neuzugang Johan Djourou bei dessen HSV-Debüt in die Startelf beorderte. Zudem ließ der Hamburger Coach in der Spitze Zoua anstelle des Letten Artjoms Rudnevs beginnen.

Finks Risiko wurde schnell belohnt. Nach stürmischen Anfangsminuten der offensiv ausgerichteten Eintracht, für die Rückkehrer Karim Bellarabi (2.), Ken Reichel (3.) und Top-Stürmer Domi Kumbela (6.) vergaben, erzielte van der Vaart quasi mit dem ersten Hamburger Angriff die Führung. Der niederländische Nationalspieler grätschte in einen abgefälschten Schuss von Maximilian Beister und sorgte mit seinem dritten Saisontor für etwas mehr Sicherheit bei den Gastgebern.

HSV lässt Chancen aus - bis Calhanoglu kommt



Nachdem Zoua mit einem Kopfball aus kurzer Distanz zunächst nur die Querlatte traf (9.), erhöhte der Kameruner wenig später auf 2:0. Nach einem Solo von Beister brauchte er nur noch seinen Fuß hinhalten.

Noch vor der Pause hätte der HSV seine Führung ausbauen können. Einen Fernschuss von van der Vaart lenkte Braunschweigs Keeper Daniel Davari gerade noch über das Tor (23.), ein Kopfball von Eintracht-Verteidiger Norman Theuerkauf landete am eigenen Pfosten (28.).

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber zunächst die besseren Szenen. Während Braunschweig trotz seiner offensiven Grundausrichtung nach vorne kaum etwas zustande brachte, machten die Hamburger weiter das Spiel. Heiko Westermann verpasste nach einem Van-der-Vaart-Freistoß aber ebenso freistehend per Kopf (54.) wie Zoua (57.), Beister (59.) und Petr Jiracek (68.). In der 80. traf der eingewechselte Calhanoglu dann mit seinem ersten Ballkontakt zunächst zum 3:0 und sorgte mit einem traumhaften Freistoß in den Winkel (90.+1) für den verdienten Endstand.
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Spieler des Spiels: Rafael van der Vaart

Hakan Calhanoglu glänzte zwar mit einem Joker-Doppelpack, noch entscheidender für den höchsten Bundesliga-Sieg unter Trainer Thorsten Fink war aber der Kapitän: Rafael van der Vaart erzielte sein 37. Bundesliga-Tor, zum 21. Mal war er zu einer 1:0-Führung des HSV erfolgreich. Der Niederländer war gegen Braunschweig an ganz starken 14 Torschüssen beteiligt (drei Torschüsse, elf Torschuss-Assists) und war zum Zeitpunkt seiner Auswechslung beim HSV am häufigsten am Ball (61-mal).

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