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4. Spieltag

31.08.2013 | 15:30 Uhr

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  • VfL Wolfsburg
  • 2 : 0
    2 : 0
  • Hertha BSC

Bundesliga

31.08.2013 - 17:46 Uhr


VfL beendet Herthas Höhenflug

Offensive von Beginn an: Beide Teams beißen sich in die Partie - wie hier Alexander Baumjohann (v.) gegen Jan Polak

Diego Benaglio bestreitet sein 200. Pflichtspiel für den VfL Wolfsburg

Obwohl die Hertha die besseren Möglichkeiten hat, erzielt Ivica Olic (2.v.l.) in der 42. Minute die Führung für die "Wölfe"

Kurz darauf wird Diego (l.) von John Anthony Brooks im Strafraum gefoult und verwandelt den Elfmeter eiskalt zum 2:0-Pausenstand

Die Hertha kämpft in den zweiten 45 Minuten aufopferungsvoll - Wolfsburg hat dennoch mehr vom Spiel und dominiert das Geschehen

Die Berliner Elf, um den Japaner Hajime Hosogai, wirkt ungewohnt verunsichert und kann ihr Spiel nicht durchziehen

Am Ende feiert der VfL nach einer abgeklärten Leistung, einen verdienten 2:0-Heimerfolg und stoppt so den Höhenflug der Hertha

Wolfsburg - Der Höhenflug des Aufsteigers Hertha BSC ist vorerst beendet. Die Berliner von Trainer Jos Luhukay unterlagen nach einem zu ängstlichen Auftritt beim VfL Wolfsburg mit 0:2 (0:2) und kassierten nach ihrem bislang besten Saisonstart in der Bundesliga am 4. Spieltag die erste Niederlage. Die Treffer für die clever agierenden Wolfsburger erzielten Ivica Olic (42.) und Diego (45.+2) per Foulelfmeter.
Nach zuvor sieben Punkten aus drei Spielen war es für Berlin der erste Rückschlag. Die spielerisch überlegenen Wolfsburger von Trainer Dieter Hecking schafften durch den zweiten Saisonsieg hingegen den ersehnten Sprung ins Mittelfeld. Zuletzt haben die Wölfe, die auf den gesperrten Brasilianer Luiz Gustavo verzichten mussten, am 2. März im eigenen Stadion verloren.

Wolfsburger Doppelschlag



Die Gäste erwischten den besseren Start. Mittelfeldspieler Sami Allagui hatte bereits in der zweiten Minute eine Großchance, schoss den Ball jedoch aus elf Metern deutlich über das Tor. Auch Adrian Ramos scheiterte aus perfekter Position per Kopf (28.). In der Abwehr stand Berlin zunächst sicher, allerdings sorgte ein vermeintliches Handspiel von Hajime Hosogai (14.) im eigenen Strafraum zwischenzeitlich für Unmut bei den Gastgebern.

Entgegen des Spielverlaufs erzielte der Kroate Ivica Olic dann die Führung, als er in einen Schuss von Abwehrchef Naldo grätschte. Noch vor der Halbzeitpause verwandelte der auffällige VfL-Spielmacher Diego einen Elfmeter mit einem satten Schuss. Zuvor war er selbst von Berlins Innenverteidiger John Brooks gefoult worden. "Wir haben die ersten 35 Minuten so schlecht gespielt wie noch nicht zuvor in dieser Saison. Es war dann aber gut, dass wir noch vor der Pause die beiden Tore gemacht haben", zeigt sich VfL-Coach Dieter Hecking kritisch.

Luhukay schimpfte beim Gang in die Kabine in Richtung von Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen). Aus Sicht des Trainers, der die gleiche Elf wie beim Sieg gegen den Hamburger SV in der Vorwoche aufgeboten hatte, war der Strafstoß nicht gerechtfertigt.

Hertha verunsichert



Nach dem Seitenwechsel drückten die spielfreudigen Wolfsburger weiter auf das Tempo, Diego per Kopfball (50.) und Vieirinha (63.) verpassten jedoch die Entscheidung. Erstmals seit dem Aufstieg wirkte die Hertha lange Zeit verunsichert und zog nicht ihr gewohnt schnelles Offensivspiel auf, mit dem sie am ersten Spieltag Eintracht Frankfurt beim 6:1 überrollt hatte.

"Wolfsburg war 90 Minuten taktisch sehr gut aufgestellt, dafür ein Kompliment von mir. Du verlierst dann in drei Minuten die Kontrolle, liegst 0:2 hinten - und dann wird es richtig schwer", analysiert Hertha-Coach Jos Luhukay die Begegnung und zollt den Gastgebern aus Wolfsburg Respekt.

Wolfsburg, deutscher Meister von 2009, wirkte über weite Strecken abgeklärt und nutzte die wenigen Fehler der Berliner gnadenlos aus. Dabei machte sich auch das Fehlen Gustavos kaum bemerkbar. Jan Polak vertrat den Rekord-Transfer des Clubs im defensiven Mittelfeld tadellos.
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Spieler des Spiels: Diego

Diego war früher ein Unsicherheitsfaktor vom Elfmeter-Punkt, jetzt hat er zum vierten Mal in Folge verwandelt. Gegen die Hertha war der Brasilianer an den meisten Torschüssen beteiligt (an neun von 18 des VfL), präsentierte sich robust in den Zweikämpfen und war zudem sehr laufstark (11,5 Kilometer).

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