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4. Spieltag

31.08.2013 | 15:30 Uhr

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  • Borussia M'gladbach
  • 4 : 1
    1 : 0
  • SV Werder Bremen

Bundesliga

31.08.2013 - 17:25 Uhr


Gladbach lässt Bremen keine Chance

Gladbach jubelt: Das Offensiv-Duo Raffael (l.) und Max Kruse trifft doppelt beim 4:1 über Bremen

Dritter Sieg am 4. Spieltag? Robin Dutt und sein SV Werder reisen mit sechs Punkten aus drei Partien in den BORUSSIA-PARK

In der ersten halben Stunde tut sich kaum etwas, da beide Mannschaften zuerst auf Sicherheit setzen

Christoph Kramer (l.) hat im Luftduell keine Probleme gegen Eljero Elia. Gladbach geht in Führung...

...denn in 36. Minute schlägt Granit Xhaka (nicht im Bild) einen grandiosen Pass auf Juan Arango (r.), der Sebastian Mielitz (u.) mit seinem Schuss zum 1:0 keine Chance lässt

Danach hat Gladbach mehr vom Spiel, auch wenn Xhaka (M.) kurz vor der Pause wegen eines Fouls an der Mittellinie seine dritte Gelbe Karte der Saison sieht

Im zweiten Durchgang dreht die Borussia auf und kommt durch Tore von Raffael, Max Kruse (beide nicht im Bild) und...

...Petrick Herrmann (M.) noch zu einem ungefährdeten 4:1-Erfolg

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach hat seinen zweiten Saisonsieg gefeiert und Werder Bremen endgültig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Gladbacher gewannen am 4. Spieltag verdient mit 4:1 (1:0) und fügten den Bremern, die unter dem neuen Trainer Robin Dutt mit zwei Siegen gestartet waren, die zweite Niederlage in Folge zu. Die Borussia zog an den Hanseaten vorbei und stellte den Anschluss an die internationalen Plätze her.
In einer erst in der zweiten Halbzeit attraktiven Begegnung knackte Juan Arango (36.) das Bollwerk der Bremer, die zuvor erst einen Gegentreffer kassiert hatten. Neuzugang Raffael (53.) legte mit seinem ersten Tor im Gladbach-Trikot nach. Die erschreckend harmlosen Hanseaten kamen bezeichnenderweise durch ein Eigentor von Havard Nordtveit (69.) zum Anschluss, ehe der Ex-Bremer Max Kruse (74.) und Patrick Herrmann (85.) alles klar machten. Werder verlor bereits zum 26. Mal in Gladbach - kein Team kassierte mehr Niederlagen am Niederrhein.

Mauer Beginn



Dutt, der im Vergleich zum 0:1 bei Borussia Dortmund vier Neue in die Startelf aufbot, hatte vor der Begegnung "keinen Hurra-Fußball" prophezeit - und er behielt Recht. Beide Teams waren zunächst weitgehend auf Sicherheit bedacht und brachten nur wenige Spieler vor den Ball. Werders Zlatko Junuzovic (6.) sowie Kruse (10. ) und Arango (12.) für Gladbach gaben eher ungefährliche Warnschüsse ab.

Bremen zog sich zunehmend zurück, so entwickelte sich das von Gladbach-Trainer Lucien Favre erwartete Geduldsspiel. In einer weitgehend trostlosen ersten Halbzeit kam erst nach einem Durcheinander in Gladbachs Strafraum (32.) wieder ein Hauch von Gefahr auf. Nach einem langen Ball von Granit Xhaka ließ Arango mit einem trockenen Linksschuss die Gladbach-Fans im Borussia-Park jubeln, es war sein zweites Saisontor.

Spiel auf ein Tor



Favre, der zum vierten Mal derselben Startelf vertraute, sah einen starken Auftakt seines Teams in der zweiten Hälfte: Raffael (48.) scheiterte nach einem Zuspiel von Herrmann an Werder-Torwart Sebastian Mielitz. Kurz darauf konnte Mielitz einen Schuss von Tony Jantschke nicht festhalten - Raffael staubte aus kurzer Distanz ab.

Bremen gelang weiter gar nichts im Spiel nach vorne, Werder verlor auch hinten die Stabilität. Arango (64.) vergab völlig freistehend aus kurzer Distanz die Vorentscheidung, auf der Gegenseite sprang ein eigentlich ungefährlicher Freistoß von Nordtveits Kopf ins Tor. Der Norweger war wenige Minuten zuvor eingewechselt worden. Fast im Gegenzug traf Kruse mit links. In der Schlussphase konnte Herrmann Bremen-Keeper Mielitz nach einem Konter zum 4:1-Endstand überwinden.
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Spieler des Spiels: Max Kruse

Max Kruse erzielte das 3:1 selbst und bereitete das 4:1 vor - damit belohnte er sich für eine erneut starke Leistung. Der Nationalspieler war an der Hälfte aller Mönchengladbacher Torschüsse beteiligt (zehn von 20) - er gab drei Schüsse selbst ab, bereitete zudem sieben Abschlussaktionen der Mitspieler vor.

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