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3. Spieltag

24.08.2013 | 15:30 Uhr

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  • FC Bayern München
  • 2 : 0
    0 : 0
  • 1. FC Nürnberg

Bundesliga

24.08.2013 - 17:22 Uhr


FCB siegt im Derby - Götze feiert Debüt

Erlösung pur: Franck Ribery bringt den FC Bayern mit seinem Führungstor beim 2:0 im bayerisch-fränkischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg auf die Siegerstraße

Vor dem Spiel ist aber Mario Götze das alles bestimmende Thema

Der Neuzugang aus Dortmund (r.) feiert sein Bundesliga-Debüt für den FC Bayern

Auf dem Platz setzen aber die Gäste das erste dicke Ausrufezeichen: Daniel Ginczek (nicht im Bild) drischt das Leder aus gut 20 Metern an die Latte, Manuel Neuer (r.) hat noch ganz leicht die Fingerspitzen dran

Die größte Bayern-Chance vor der Pause vergibt David Alaba (l.), der per Strafstoß an FCN-Keeper Raphael Schäfer (v.) scheitert

Auch Thiago (l., gegen Hanno Balitsch) kann bei den drückend überlegenen Münchnern nicht für die zündende Idee auf dem Weg zum Nürnberger Tor sorgen

Beim "Club" muss Verteidiger Berkay Dabanli (M.) kurz vor der Pause nach einem Zweikampf mit Mario Mandzukic auf die Zähne beißen

Nach 68 Minuten ist dann Götzes erstes Pflichtspiel für den FC Bayern beendet. Nur eine Minute später bringt Ribery den Rekordmeister per Kopf in Führung

Damit ist die Partie bereits vorentschieden, Nürnberg fehlen die Mittel für die Wende. Arjen Robben (l.) macht in der 78. Minute mit dem 2:0 den Deckel drauf

Trotz eines harten Stücks Arbeit lachen am Ende also wieder die Bayern: Mit drei Siegen aus drei Spielen mischt der FCB auch in der neuen Saison direkt wieder ganz oben mit

München - Titelverteidiger Bayern München hält dank Franck Ribery Schritt mit Herausforderer Borussia Dortmund. Der Franzose brach beim Debüt von Mario Götze im 187. bayerisch-fränkischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg mit einem Kopfballtor den Bann (69.) und brachte den Rekordmeister beim 2:0 (0:0) auf die Siegerstraße. Arjen Robben erhöhte nach einem herrlichen Solo mit seinem zweiten Saisontreffer zum Endstand (78.).
Das 28. Spiel hintereinander ohne Niederlage bedeutete für den FC Byern einen Vereinsrekord und einen gelungenen Start in eine Woche mit drei Pflichtspielen, an deren Ende das Duell um den europäischen Supercup mit dem FC Chelsea steht. Am Dienstag müssen die Münchner zum Auftakt des 4. Spieltags beim SC Freiburg ran.

"Für alle im Verein ist es wichtig, die ersten Spiele zu gewinnen. Aber wenn du im Mai, Juni die Titel gewinnen willst, ist die Spielweise wichtiger. Gegen Gladbach haben wir noch zu viele Konter zugelassen. Gegen Frankfurt und Nürnberg waren es eher zufällige Konter - das ist eine gute Entwicklung", sagte Bayern-Trainer Pep Guardiola nach dem Spiel.

Alaba scheitert per Strafstoß an Schäfer



Am nächsten kam zunächst David Alaba dem erlösenden 1:0. Doch der Österreicher schoss einen Strafstoß in die Arme von Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer (33.). Erst Ribery erlöste die Bayern und das Gros der 71.000 Zuschauer nach einer Flanke von Kapitän Philipp Lahm. Wie groß die Erleichterung war, zeigte der Torjubel, bei dem sich Ribery enthemmt das Trikot vom Leib riss und zur FCB-Bank stürmte.

Ribery, der am kommenden Donnerstag zu "Europas Fußballer des Jahres" gewählt werden könnte, war auch vor dem Tor der aktivste Münchner. Götze blieb dagegen in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Bayern blass. Er spielte in der offensiven Mittelfeldreihe neben Thiago, der erstmals starten durfte, leistete sich aber einige Ballverluste.

Kroos, Müller und Shaqiri nur auf der Bank



Auch nach vorne gelang dem Nationalspieler wenig. Torgefahr strahlte Götze, der letztmals am 13. April in der Bundesliga für Dortmund aktiv gewesen war, nur selten aus. In der 67. Minute kam für ihn Toni Kroos.

"Götze hat gut gespielt für sein erstes Spiel nach seiner langen Verletzung. Vor allem in den ersten 15 Minuten hat er mir gut gefallen. Dass er am Ende müde war, ist ganz normal", war Guardiola mit seinem Neuzugang dennoch zufrieden.

Neben Kroos saßen auch Thomas Müller und Xherdan Shaqiri zunächst auf der Bank, Robben spielte rechts. Der FC Bayern dominierte den Gegner, der mit zwei Viererketten sehr tief stand, erspielte sich aber lange kaum zwingende Situationen vor dem Tor der Gäste. Und das, obwohl er mit dem bei Ballbesitz ins Mittelfeld einrückenden Lahm oft in Überzahl anrannte.

Ginczek trifft die Unterkante der Latte



Wie in den vorangegangenen Spielen zeigten die Münchner überdies Schwächen im Umschaltspiel in die Defensive. Das hätten die Gäste beinahe genutzt, als Daniel Ginczek von Dante nicht attackiert wurde und den Ball aus 20 Metern an die Unterkante der Latte drosch (15.). Von dort prallte der Ball zurück ins Feld. Der 1. FCN, überraschend ohne Standardspezialist Hiroshi Kiyotake in der Startformation, beschränkte sich aufs Verteidigen und wenige Gegenstöße.

"Es war klar, dass die Bayern uns wenig Raum für Konter geben würden, denn sie sind eine Maschine. Sie haben die Geduld nicht verloren, daher geht die Niederlage in Ordnung. Meine Mannschaft hat toll gekämpft und Leidenschaft bewiesen. Daher bin ich zuversichtlich für die nächsten Spiele", sagte FCN-Coach Michael Wiesinger

Die defensive Ausrichtung seiner Elf hätte sich beinahe gerächt, als es Jerome Boateng mal mit einer Flanke versuchte - Mario Mandzukic köpfte den Ball jedoch in die Arme von Torhüter Raphael Schäfer (28.). Kurze Zeit später kam Robben im Zweikampf mit Per Nilsson kurz vor der Grundlinie zu Fall. Den folgenden Strafstoß schoss Alaba halbrechts in Schäfers Arme.

Bayern nach der Pause immer stärker



Nilsson musste kurz darauf angeschlagen vom Platz, Berkay Dabanli kam und humpelte nach hartem Einsteigen von Mandzukic bald ebenfalls. Mit bandagiertem rechten Knie konnte er aber weitermachen.

In der zweiten Hälfte steigerten sich die Bayern nach schwachem Beginn fast minütlich. Mandzukic scheiterte per Kopf mehrmals am gut reagierenden Schäfer. Götze schoss den Torwart bei seiner einzigen Torszene freistehend an (61.).

Dann brachte Guardiola Müller für Thiago, um das Offensivspiel etwas zu beleben (62.). Der Nationalspieler traf nur zwei Minuten später das Außennetz. Letztlich waren es dann Vorbereiter Lahm und Ribery, die für die Erlösung sorgten.
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Spieler des Spiels: Franck Ribery

Franck Ribery traf bei seinem 54. Bundesliga-Tor erstmals per Kopf, brachte so die Bayern auf die Siegerstraße. Der Franzose gab die meisten Torschüsse aller Spieler auf dem Platz ab (sechs), mit dem Treffer wurde er für seinen Aufwand belohnt. Ribery zeigte zudem die meisten Sprints aller Akteure (27).

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