offizielle Webseite

Liveticker

Spieltag & Spielplan

2. Spieltag

17.08.2013 | 15:30 Uhr

hsv.png hof.png
  • Hamburger SV
  • 1 : 5
    1 : 1
  • 1899 Hoffenheim

Bundesliga

17.08.2013 - 17:26 Uhr


Hoffenheim schießt Hamburg ab

Schützenfest: 1899 Hoffenheim um Trainer Markus Gisdol (M.) gewinnt beim Hamburger SV mit 5:1

Roberto Firmino (M.) köpft die Kraichgauer schon nach fünf Minuten in Führung

Rafael van der Vaart gleicht zwar in Minute 44 per Elfmeter aus, doch nach der Pause kommt der TSG-Express erst so richtig ins Rollen. Kevin Volland (r.) versenkt das Leder in der 50. Minute flach im linken Toreck - 1:2

Angreifer Anthony Modeste (l., gegen Heiko Westermann) stellt die Weichen für die Kraichgauer mit einem Doppelschlag endgültig auf Sieg

Beim HSV herrscht Fassungslosigkeit. Die Stürmer Jaques Zoua (l.) und Artjoms Rudnevs müssen immer wieder anstoßen

Modeste (r.) trifft sogar doppelt - er hat in jedem Pflichtspiel für Hoffenheim genetzt

Firmino legt für Hoffenheim in der 77. Minute noch nach - am Ende gehen Trainer Thorsten Fink und sein HSV 1:5 unter

Hamburg - Der Hamburger SV hat sich bei seiner Heim-Premiere blamiert. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink ging gegen 1899 Hoffenheim mit 1:5 (1:1) unter. Für Hoffenheim war es dagegen das Ende des Hamburg-Fluchs. Zum Geburtstag von Trainer Markus Gisdol entführten die Kraichgauer erstmals alle drei Punkte aus der Hansestadt. Zuvor hatten sie aus fünf Vergleichen lediglich ein Remis geholt.
Die frühe Führung der Gäste durch Roberto Firmino (5.) konnte HSV-Kapitän Rafael van der Vaart zwar noch ausgleichen (44., Handelfmeter). Doch nach der Pause wurden die Norddeutschen nach Toren von Kevin Volland (50.), einem Doppelpack von Anthony Modeste (67. und 74.) und nochmals Firmino (77.) im eigenen Stadion eiskalt erwischt. Am Ende feierte Hoffenheim den höchsten Auswärtssieg seiner Bundesliga-Geschichte.

Hamburg wieder ohne echten Stürmer



Die Hamburger taten sich gegen die Kraichgauer von Beginn an schwer. Vorne lief ohne echten Stürmer nur wenig zusammen, und die Hintermannschaft offenbarte gegen das variable Angriffsspiel der Gäste immer wieder große Nachlässigkeiten. Nach einer über weite Strecken schwachen ersten Halbzeit hatte der HSV Glück, mit einem Remis in die Pause zu gehen.

Trainer Fink, der exakt auf jene Elf vertraute, die zum Bundesliga-Auftakt vor einer Woche ein beachtliches 3:3 auf Schalke geholt hatte, hielt es bei der Heim-Premiere nicht lange auf der Bank. Nach dem frühen Rückstand versuchte er, sein Team wachzurütteln und gab wild gestikulierend taktische Anweisungen. "Das war eine Demontage, absolut katastrophal", zog Keeper Rene Adler nach dem Schlusspfiff ein klares Resümee.

Bis zum Hamburger Ausgleich kurz vor der Pause durch einen Handelfmeter, verursacht von Tarik Elyounnoussi, strahlten die Hamburger kaum Gefahr aus. Auch Hakan Calhanoglu, der sich in vorderster Front mit van der Vaart abwechselte, konnte daran nichts ändern. Bis auf einen Fallrückzieher des Youngsters (7. ) blieben die Norddeutschen im Angriff im ersten Abschnitt harmlos.

Firmino köpft 1899 in Führung



Ganz anders die Gäste. Die Mannschaft von Gisdol spielte geduldig ihren Stiefel herunter. Fabian Johnson bereitete das 1:0 durch einen Kopfball von Firmino mustergültig vor. Nur sieben Minuten später hätten die Gäste ihre Führung sogar ausbauen können. Doch Modeste scheiterte freistehend am herauseilenden Nationaltorwart Rene Adler.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den 47.483 Zuschauern in der Hamburger Arena das gleiche Bild. Während der HSV in der Vorwärtsbewegung nur wenig zustande brachte, blieb Hoffenheim jederzeit gefährlich. Fast zwangsläufig traf zunächst Volland nach starker Vorarbeit von Torschütze Firmino. Nur 15 Minuten später hatte Modeste keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz an Adler vorbei zu schieben. Das 4:1 durch Modeste, ebenfalls nach einem Konter, bedeute die Entscheidung in einem einseitigen Duell.
teaser-image

Spieler des Spiels: Roberto Firmino

Roberto Firmino lieferte eine Galavorstellung ab. Der Brasilianer schnürte zum zweiten Mal in der Bundesliga einen Doppelpack und gab erstmals in einem Bundesliga-Spiel gleich drei Torvorlagen. Firmino war also an allen fünf Treffern der Hoffenheimer direkt beteiligt - einfach überragend. Firmino war bei 1899 auch am häufigsten am Ball (64 Mal), machte mit der überforderten HSV-Defensive, was er wollte.

Twitter

Tabelle
Ab ins Stadion

© 2014 DFL Deutsche Fußball Liga GmbH