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Spieltag & Spielplan

2. Spieltag

17.08.2013 | 15:30 Uhr

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  • Sport-Club Freiburg
  • 1 : 2
    0 : 0
  • 1. FSV Mainz 05

Bundesliga

17.08.2013 - 17:39 Uhr


Mainz beendet Auswärtsfluch

Niki Zimling (l.) bringt mit seinem Tor in der 64. Minute endlich Zählbares auf die Anzeigetafel. Am Ende gewinnt der 1. FSV Mainz 05 verdient mit 2:1 beim SC Freiburg

In der ersten Hälfte spielt fast ausschließlich der SC Freiburg. Die Mainzer beschränken sich auf Defensivarbeit. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld sind die Folge (wie hier Karim Guede (l.) gegen Johannes Geis)

Das 0:0-Halbzeitresultat ist auch dem Mangel an Freiburger Torchancen zuzuführen. Bei den Gästen geht in der Offensive überhaupt nichts - Torgarant Nicolai Müller (r., gegen Oliver Sorg) ist komplett abgemeldet

Die Mainzer kommen besser aus der Kabine. Dennoch fällt das 1:0 durch den starken Niki Zimling (3.v.r.) praktisch aus dem Nichts - und plötzlich ist Leben im Spiel

Der SC Freiburg muss dann in der 68. Minute das 0:2 durch Nicolai Müller (2.v.r) hinnehmen. Sein drittes Saisontor sorgt scheinbar für geklärte Verhältnisse

Aber: Der SC um Mittelfeldmann Julian Schuster (l.) findet durch den Anschlusstreffer von Sebastian Freis nochmal zurück in die Begegnung

Die Tanks der Freiburger sind aber dann doch zu leer. Die Mainzer feiern einen zwar glücklichen, aber am Ende verdienten 2:1-Auswärtserfolg

Freiburg ist enttäuscht, legt mit zwei Niederlagen einen klassischen Fehlstart hin

Freiburg - Der 1. FSV Mainz 05 hat seinen Auswärtsfluch in der Bundesliga nach sieben Monaten überwunden und den Fehlstart des SC Freiburg perfekt gemacht. Am zweiten Spieltag siegte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel bei den Breisgauern mit 2:1 (0:0) und weist damit bereits sechs Zähler auf. Der Europa-League-Starter aus Freiburg bleibt ohne Punkt und muss sich mit Blick auf die kommenden Aufgaben erheblich steigern.
Niki Zimling (64.) und Jungnationalspieler Nicolai Müller (68.) erzielten die Treffer für die Rheinhessen, die zuletzt am 26. Januar bei der SpVgg Greuther Fürth (3:0) auswärts gewonnen hatten. Für die lange Zeit überlegenen Freiburger traf Sebastian Freis (71.).

Freiburg zu Beginn dominant



Vor 23.100 Zuschauern im Freiburger Stadion veränderte SC-Coach Christian Streich seine Startformation im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen. Mensur Mujdza rückte für Francis Coquelin in die Abwehrkette, in der Offensive erhielten Karim Guede und Freis ihre Bewährungschance. Tuchel schenkte zu Beginn bis auf eine Ausnahme den Akteuren vom Auftaktsieg gegen den VfB Stuttgart sein Vertrauen. Christoph Moritz erhielt dabei den Vorzug vor Sebastian Polter, der als einzige echte Spitze eingeplant gewesen war. Dementsprechend zurückhaltend gingen die Mainzer die Partie an.

Bei strahlendem Sonnenschein lief zu Beginn vor allem der Motor der Gäste im Energiesparmodus. Die Mainzer wirkten passiv, überließen Freiburg die Spielkontrolle und störten erst in der eigenen Hälfte. Deutlich aggressiver gingen die Breisgauer zu Werke, die früh attackierten und sich so immer wieder den Ball erkämpften.

"Ich bin sehr zufrieden"



Guede (7.) und Mike Hanke mit einem Kopfball vier Minuten später näherten sich dem Mainzer Gehäuse erstmals an. Deutlich gefährlicher waren die Aktionen des Offensivduos nach einer knappen halben Stunde. In der 26. Minute prüfte Hanke den Mainzer Schlussmann Heinz Müller erstmals richtig, Sekunden später hielt dieser gegen Guede.

SC-Trainer Christian Streich zeigt sich mit der Partie seiner Elf zufrieden: "Ich bin sehr zufrieden - weil die Jungs das wieder gut gemacht haben. Was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten leisten können, haben wir heute wieder gezeigt. Klar könnte man jetzt von Druck sprechen, aber ich habe ganz genau gewusst, was auf uns zukommt, und mich darauf vorbereitet."

Mainz kommt stärker aus der Kabine



Nach dem verschlafenen Beginn tauchten auch die Gäste im gegnerischen Strafraum auf. Zimling (36.) und Zdenek Pospech (44.) verpassten die Führung aber mehr oder weniger knapp.

Die Mainzer kamen auch besser aus der Kabine. Nachdem Freiburgs Keeper Oliver Baumann einen Eckball unterlaufen hatte, köpfte am zweiten Pfosten ein überraschter Niko Bungert (56.) nur wenige Zentimeter neben das Gehäuse. Beim wuchtigen Kopfball des freistehenden Zimling war Baumann aus kurzer Distanz ebenso wie bei Müllers Treffer aus spitzem Winkel machtlos.

"Mehr als man sich wünschen kann"



Freiburg wirkte nach dem Doppelschlag nur kurz geschockt und kam durch Freis zum verdienten Anschluss. Danach entwickelte sich eine offene Begegnung mit weiteren Chancen auf beiden Seiten und dem besseren Ende für Mainz.

"Ein Auswärtssieg ist immer schwer, aber wir sind jetzt alle erleichtert und zufrieden. In der Bundesliga hängen die Trauben sehr hoch, vor allem auswärts. Zwei Siege aus zwei Spielen sind mehr, als man sich wünschen kann", zeigt sich Mainz-Coach Thomas Tuchel zufrieden mit dem Ergebnis.
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Spieler des Spiels: Niki Zimling

Niki Zimling war mit einem Tor und einer Torvorlage der Matchwinner des FSV. Bei seinem zweiten Bundesliga-Tor traf er per Kopf zum 1:0, dann bereitete er das 2:0 durch Nicolai Müller sehr schön vor - erstmals in der Bundesliga gab Zimling eine Torvorlage. Der Däne verlor in Freiburg keinen Zweikampf, dies rundete seine beeindruckende Leistung ab.

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