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2. Spieltag

17.08.2013 | 15:30 Uhr

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  • VfL Wolfsburg
  • 4 : 0
    0 : 0
  • FC Schalke 04

Bundesliga

17.08.2013 - 17:30 Uhr


Wolfsburger Torgala gegen Schalke

Der VfL Wolfsburg gewinnt beim Debüt von Neuzugang Luiz Gustavo (l.) klar gegen den FC Schalke 04

Zusammen mit Ja-Cheol Koo (r.) steht der Brasilianer im defensiven Mittelfeld der Niedersachsen

Klaas-Jan Huntelaar (2. v. r.) hat im ersten Durchgang die einzig wirklich gefährliche Möglichkeit der "Königsblauen" auf dem Fuß, scheitert jedoch am Pfosten

In der zweiten Hälfte bringt Innenverteidiger Robin Knoche (M.) die "Wölfe" in Führung (55.)

Nur sechs Minuten später erhöht der starke Vieirinha (r.) auf 2:0

Luiz Gustavo (r., gegen Adam Szalai) macht in der Defensive einen guten Job

Wolfsburg gibt weiter Gas: Naldo (v.) erhöht auf 3:0 (67.)

Für den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand sorgt in der Nachspielzeit der eingewechselte Stefan Kutschke, dem in seinem Bundesliga-Debüt sofort ein Tor glückt

Ein Punkt aus zwei Spielen und 3:7 Tore - den Saisonstart haben sich Christian Clemens und der FC Schalke 04 sicher ganz anders vorgestellt

Wolfsburg - Schalke 04 hat die Generalprobe für die Millionenspiele gegen seinen Jahrhunderttrainer Huub Stevens gründlich in den Sand gesetzt. Die "Königsblauen" verloren beim VfL Wolfsburg nach einer durchwachsenen Vorstellung verdient mit 0:4 (0:0) und haben nach zwei Bundesligaspielen ohne Sieg schon früh keinen Anschluss an die Tabellenspitze. Vor allem durch die Art und Weise der Niederlage ist der Druck vor dem Playoff-Hinspiel zur Champions-League am Mittwoch gegen den von Stevens trainierten griechischen Vize-Meister PAOK Saloniki nochmals deutlich gestiegen.
Die Treffer für engagiertere Wölfe erzielten Robin Knoche (55.), Vieirinha (61.), Naldo (67.) und Bundesliga-Debütant Stefan Kutschke (90.+1). Neuzugang Luiz Gustavo feierte vor 28.405 Zuschauern ein gelungenes Debüt im VfL-Trikot. Der brasilianische Nationalspieler gewann im defensiven Mittelfeld den Großteil seiner Zweikämpfe und verteilte die Bälle umsichtig. Auch das Zusammenspiel mit Landsmann Diego lief gut.

Huntelaar scheitert am Pfosten



"Aus meiner Sicht war das natürlich ein perfekter Nachmittag. Vor allem die Art und Weise, wie wir den Rückschlag in Hannover abgeschüttelt haben, hat mir sehr gefallen", sagte VfL-Coach Dieter Hecking. "0:4 ist natürlich deutlich, obwohl ich mit der ersten Halbzeit vor allem mit der Defensivarbeit noch zufrieden war. Wir sind auch gut aus der Kabine gekommen, hatten zwei gute Chancen. Aber nach dem Rückstand sind wir ein bisschen auseinander gebrochen, deswegen bin ich mit dem Spiel überhaupt nicht zufrieden. Ich werde das mit der Mannschaft am Sonntag aufarbeiten", meinte S04-Trainer Jens Keller etwas verärgert.

Schalkes Spielmacher Julian Draxler tat sich schwer. Der Jungstar, der seine Achillessehnenverletzung rechtzeitig auskuriert hatte, wurde von seinen Teamkollegen im Aufbauspiel aber auch nicht unterstützt. Viel zu statisch war das Spiel des Champions-League-Aspiranten, Klaas-Jan Huntelaar hing im Sturmzentrum ohne nennenswerte Ballkontakte lange Zeit völlig in der Luft, ehe er in der 40. Minute bei einem Konter den Pfosten traf.

In der Defensive lud Schalke zudem den Gegner mit Fehlern zu Torchancen ein. Doch die Wolfsburger Ivica Olic (26.), Ja-Cheol Koo (34.) und Vieirinha (38.) nutzten die Nachlässigkeiten der Gäste nicht aus. Dennoch konnten die "Wölfe"-Fans mit dem engagierten Auftritt ihres Teams, in dem Gustavo und Ivan Perisic die gesperrten Maximilian Arnold und Timm Klose ersetzten, in der ersten Hälfte zufrieden sein.

Szalai nach der Pause für Huntelaar



Zum Seitenwechsel brachte Schalke-Trainer Jens Keller, der in seiner aktiven Karriere von 1995 bis 1998 für Wolfsburg aufgelaufen war, Edel-Joker Adam Szalai für Huntelaar, der sich bei einem Zweikampf mit VfL-Torhüter Diego Benaglio wehgetan hatte. "Ich habe einen Schlag aufs Knie bekommen und muss nun abwarten, was die Röntgenbilder ergeben", gab der Niederländer nach dem Spiel bekannt.

Szalai brauchte nur zwei Minuten, um auf sich aufmerksam zu machen: Seine Hereingabe verpasste Draxler aber um Fußbreite. Schalke kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, doch Linksaußen Christian Clemens verpasste die Führung (50.). Nach dem 0:1 durch Knoche zeigte aber kaum ein Schalke-Akteur ein Aufbäumen. Die Wolfsburger nutzten die Unsicherheit und spielten die Gelsenkirchener phasenweise an die Wand.
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Spieler des Spiels: Vieirinha

Vieirinha war ein ständiger Unruheherd, der Flügelmann schlug die meisten Flanken aller Spieler auf dem Platz (vier). Seine gute Leistung krönte er mit dem Tor zum 2:0 - erstmals traf er für den VfL in einem Heimspiel.

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