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1. Spieltag

11.08.2013 | 15:30 Uhr

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  • 1. FSV Mainz 05
  • 3 : 2
    1 : 1
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

11.08.2013 - 17:24 Uhr


FSV-Traumstart dank Müller und Okazaki

Shinji Okazaki jubelt mit Mainz über einen 3:2-Erfolg gegen seinen Ex-Club Stuttgart. Der Japaner trifft beim Debüt sogar selbst

Mainz meets Asia, Teil 1: Der Japaner steht gegen seinen Ex-Club direkt in der Startelf

Mainz meets Asia, Teil 2: Der Südkoreaner Joo Hoo Park, im Sommer vom FC Basel verpflichtet, debütiert als Linksverteidiger

In dieser Szene ist Stuttgarts Toptstürmer Vedad Ibisevic (l.) noch zweiter Sieger im Duell mit Bewacher Nikolce Noveski. Doch das soll sich im Spielverlauf noch ändern

Doch zunächst geht Mainz durch Nicolai Müller (r.) mit 1:0 in Führung. Der schnelle Offensivmann des FSV lässt Keeper Sven Ulreich keine Chance

Der Torschütze (M.) lässt sich im Anschluss gebührend für das erste Mainzer Saisontor feiern. Kurios: In der Vorsaison erzielte Müller am letzten Spieltag auch das bislang letzte Bundesliga-Tor der Mainzer - gegen den VfB

Kurze Zeit später schlägt der VfB allerdings eben durch Ibisevic (r.) zurück. Der Bosnier bedankt sich bei Vorlagengeber Ibrahima Traore

VfB-Coach Bruno Labbadia hadert besonders in der zweiten Halbzeit über die vielen vergebenen Torchancen seiner Elf

Nicolai Müller besorgt mit seinem zweiten Treffer das 3:1. Der Anschlusstreffer von Martin Harnik ist nur noch Ergebnis-Kosmetik

Mainz - Doppel-Torschütze Nicolai Müller und Shinji Okazaki gegen seinen Ex-Club haben dem FSV Mainz 05 einen glänzenden Start in die 51. Saison beschert. Die Mainzer gewannen am ersten Spieltag 3:2 (1:1) gegen den VfB Stuttgart, der nach erfolgreichen Auftritten im DFB-Pokal und der Europa League in der Liga strauchelte.
Jung-Nationalspieler Müller (14./78.) und der Japaner Okazaki (65.), der im Sommer vom VfB nach Mainz gewechselt war, trafen in einem abwechslungsreichen Spiel für die Gastgeber. Den Stuttgartern reichten die Tore von Vedad Ibisevic (16.) und Martin Harnik (82.) nicht zu einem Punktgewinn. Die Mainzer, die mittlerweile sechs Mal in Folge beim Ligastart nicht verloren haben, feierten saisonübergreifend nach neun Punktspielen ohne Sieg wieder einen Erfolg.

"Dickes Brett, das wir bohren mussten"



FSV-Trainer Thomas Tuchel äußerte sich anschließend zufrieden: "Wir haben die drei Punkte heute schon verdient, aber es war ein dickes Brett, das wir bohren mussten. Wir haben uns viele Torchancen raus gespielt, aber wir haben auch viele ausgelassen. Die beiden Müllers waren in einer starken und leidenschaftlichen Mannschaft sehr auffällig."

VfB-Trainer Bruno Labbadia sah die Ursachen der Niederlage in der mangelnden Chancenverwertung: "Der entscheidende Punkt war, dass wir beim Stande von 1:1 zwei hundertprozentige Chancen nicht gemacht haben."

VfB beginnt stark



Vor 30.279 Zuschauern in der Mainzer Arena, darunter DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Bundestrainer-Assistent Hansi Flick, gehörte die Anfangsphase den Gästen. Die Stuttgarter, die in den Play-offs zum Einzug in die Gruppenphase der Europa League gegen HNK Rijeka aus Kroatien antreten müssen, wirkten wacher und konzentrierter.

Bei den Gastgebern, bei denen die Neuzugänge Johannes Geis, Sebastian Polter, Okazaki und Joo-Ho Park in der Startelf standen, war Sand im Getriebe. Coach Thomas Tuchel, der bis 2004 in der Jugendabteilung des VfB gearbeitet hatte, gestikulierte bereits ab der fünften Minute wild an der Seitenlinie.

Müller bringt Mainz in Führung



Die Schwaben, deren Trainer Bruno Labbadia den Neuen Daniel Schwaab und Moritz Leitner von Beginn an das Vertrauen schenkte, bauten die Mainzer nach rund zehn Minuten mit individuellen Fehlern auf. Die Schwächen der Stuttgarter Gotoku Sakai und Benedikt Röcker nutzte Müller, der ein starkes Solo gekonnt abschloss.

Der VfB, der ohne Georg Niedermeier, Antonio Rüdiger, Johan Audel, Daniel Didavi und Marco Rojas auskommen musste, war allerdings nur kurz schockiert. Ibisevic sorgte zügig für den Ausgleich. Dabei sahen die Mainzer, bei denen Junior Diaz, Chinedu Ede und Elkin Soto fehlten, in der Abwehr nicht gut aus. Kurz nach dem Treffer von Ibisevic musste der angeschlagen ins Spiel gegangene VfB-Kapitän Serdar Tasci vom Feld (21.). Für den Abwehrchef kam Neuzugang Konstantin Rausch in die Partie.

Acht Minuten später vergab Polter nach starker Vorarbeit Müllers die Chance zur Mainzer Führung, VfB-Torwart Sven Ulreich parierte aus kurzer Distanz. In der 32. Minute musste Ulreich erneut retten - diesmal gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Okazaki.

Okazaki trifft gegen seinen Ex-Verein



In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel passierte wenig bis nichts. Beide Teams leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau. Erst in der 55. Minute wurden die Zuschauer durch die Großchance des Stuttgarters Martin Harnik aus ihrer Lethargie gerissen. Fünf Minuten später scheiterte Zdenek Pospech auf der Gegenseite an Ulreich. Wenige Sekunden danach kam Harnik erneut nicht an FSV-Torwart Heinz Müller vorbei.

Dann wurde es turbulent. Okazaki machte es auf der anderen Seite besser, und erzielte nach einer Drehung im Strafraum per Flachschuss ins kurze Eck das 2:1. Im Anschluss drängte der VfB auf den Ausgleich, Rausch scheiterte zwei Mal mit Freistößen am starken Müller (68. und 71.). Selbst nach dem 1:3 kam der VfB noch einmal zurück.
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Spieler des Spiels: Nicolai Müller

Nicolai Müller gab zwei Torschüsse ab und brachte auch beide im Kasten unter, zeigte sich also als eiskalter Vollstrecker. Müller schnürte bereits in der Vorsaison beim 3:1-Heimsieg gegen die Stuttgarter einen Doppelpack, zwei seiner drei Doppelpacks in der Bundesliga gelangen ihm damit gegen die Schwaben. Für einen Offensivspieler gewann Müller gegen den VfB auch gute 50 Prozent seiner direkten Duelle.

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