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1. Spieltag

10.08.2013 | 15:30 Uhr

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  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 2 : 2
    1 : 0
  • 1. FC Nürnberg

Bundesliga

10.08.2013 - 17:55 Uhr


Große Moral: FCN punktet bei 1899

Ein umkämpftes Spiel zwischen Hoffenheim und Nürnberg endet 2:2

Nürnberg mit seinem neuen Stürmer Ginczek (r.) beginnt forsch

Doch die Führung erzielt Hoffenheim durch David Abraham, der nach einer Ecke per Kopf trifft

Es kommt noch besser, Modeste (l.) trifft nach der Pause zum 2:0

Für den Neuzugang (M.) ist es der erste Bundesliga-Treffer

Doch Nürnberg mit Robert Mak (M.) gibt nicht auf, hier setzt er sich im Zweikampf gegen Volland (l.) durch

Und wird belohnt, Frantz und der hier jubelnde Ginczek machen den Ausgleich

1899-Verteidiger Vestergaard ist restlos bedient

Danach muss Casteels (M.) weitere Chancen überstehen, doch ein weiteres Tor fällt nicht mehr

Sinsheim - Der 1. FC Nürnberg hat dank toller Moral erfolgreiche Wiedergutmachung für das blamable Pokal-Aus beim Zweitligisten SV Sandhausen betrieben. Die Franken holten am ersten Spieltag der Bundesliga trotz eines 0:2-Rückstands ein 2:2 (0:1) bei 1899 Hoffenheim. Mike Frantz (54.) und Neuzugang Daniel Ginczek (57.) trafen für den Club. David Abraham (35.) und Neuzugang Anthony Modeste (51.) erzielten die Tore für die Hoffenheimer.
Pech hatten die Hoffenheimer, als Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) einem Treffer von Kevin Volland die Anerkennung verweigerte (45.+1). Der Offensivspieler überlupfte "Club"-Torhüter Raphael Schäfer, der Ball landete hinter der Linie, sprang aber durch den Effet wieder aus dem Tor.

Wiesinger: "Punktgewinn sehr wichtig"



Markus Gisdol zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft zum großen Teil einverstanden: "Nach dem 2:0 haben vielleicht fünf oder zehn Prozent Konsequenz gefehlt, weil wir gedacht haben, dass wir die Nürnberger dort haben, wo wir sie haben wollen. Mit der Gesamtleistung bin ich aber über weite Strecken zufrieden."

Sein Gegenüber Michael Wiesinger dagegen war sehr zufrieden: "Für uns war dieser Punktgewinn sehr wichtig, denn man will mit einem positiven Ergebnis in die Saison starten. Nach dem 0:2 muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen."

FCN mit gutem Start



In der Rhein-Neckar-Arena gehörte die Anfangsphase den Nürnbergern. Die Gäste, bei denen die Neuzugänge Emanuel Pogatetz und Daniel Ginczek in der Startelf standen, gingen äußerst engagiert zur Sache. Die Mannschaft von Trainer Michael Wiesinger überzeugte vor allem durch ihre Zweikampfstärke.

Die erste gute Chance hatten jedoch die Hoffenheimer durch den Argentinier Abraham, der einen Kopfball nach einer Ecke von Sebastian Rudy nicht im Tor unterbrachte (7.). Nach dieser Szene entwickelte sich ein attraktives Spiel mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ginczek traf den Pfosten (19.), wenige Sekunden später vergab Eugen Polanski auf der Gegenseite eine Schusschance.

Abraham besorgt Pausenführung



Die Hoffenheimer Mannschaft von Trainer Markus Gisdol, der von Beginn an den Neuzugängen Anthony Modeste und arik Elyounoussi vertraute, zeigte die bessere Spielanlage, Nürnberg hielt mit Wucht dagegen. Klare Vorteile konnte sich in dieser Phase keines der beiden Teams erarbeiten.

Nach einer knappen halben Stunde ließ das Tempo nach. Das Team Gisdols, der weiter freiwillig auf die in die "Trainingsgruppe 2" verbannten Profis Tim Wiese, Eren Derdiyok, Matthieu Delpierre, Tobias Weis und Edson Braafheid verzichtete, übernahm zunehmend das Kommando. Innenverteidiger Jannik Vestergaard scheiterte zunächst nach einer Ecke an Schäfer, David Abraham machte es kurz danach in einer ähnlichen Szene besser.

Nürnberg holt Zwei-Tore-Rückstand auf



Zu Beginn des zweiten Durchgangs ließen sich die Hoffenheimer durch den nicht gegebenen Treffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nicht aus dem Konzept bringen. Der französische Angreifer Modeste, der schon in der 45. Minute eine gute Chance hatte, erzielte gleich in seinem ersten Bundesliga-Spiel sein erstes Tor für die Kraichgauer.

Die Gastgeber konnten sich aber nur kurz über den Treffer freuen, Mike Frantz und Ginczek sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten für den Ausgleich. Der eingewechselte Neuzugang Josip Drmic (59.) und der frühere Hoffenheimer Per Nilsson (62.) vergaben anschließend sogar die Möglichkeiten zur Führung für die in dieser Phase wie aufgedreht spielenden Franken.

Nach knapp 70 Minuten dominierten dann wieder die Gastgeber das kuriose und äußerst unterhaltsame Spiel. Für eine Entscheidung konnte in der Schlussphase aber keines der beiden Teams mehr sorgen.
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Spieler des Spiels: Hiroshi Kiyotake

Hiroshi Kiyotake war der Dreh-und Angelpunkt der Nürnberger Offensive: 61-mal war er am Ball, beim FCN nur Javier Pinola öfter. Der Japaner gab zwei Torschüsse selbst ab und bereitete drei vor, nur vier seiner 30 Pässe kamen nicht beim Mitspieler an. Kiyotakes Fehlpassquote von 13 Prozent war die geringste aller Spieler der Partie.

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