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Relegation

18.05.2014 | 17:00 Uhr

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  • Greuther Fürth
  • 1 : 1
    0 : 1
  • Hamburger SV

Bundesliga

18.05.2014 - 18:50 Uhr


HSV rettet sich in Fürth

Das 1:0 für Hamburg: Pierre-Michel Lasogga (2.v.l.) steigt hoch und trifft per Kopf

Im Relegations-Rückspiel Fürth gegen den HSV muss die Spielvereinigung den gesperrten Niko Gießelmann ersetzen. Tom Weilandt (l.) spielt für ihn

Der HSV setzt auf drei Neue: Marcell Jansen (r.), Heiko Westermann und Tolgay Arslan dürfen ran

Und die Hamburger beginnen gut: Bei einem Calhanoglu-Pfostenkracher haben sie noch Pech, dann vollendet Lasogga (3.v.r.) eine Ecke von Rafael van der Vaart zur Führung

Nicht mitwirken kann weiterhin Rene Adler (r.), der an einem Bandscheibenvorfall leidet

A propos Verletzte: Hamburg muss Mitte der ersten Hälfte einen Schock verkraften: Johan Djourou (u.) muss benommen ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden

Die Fürther um Nikol Djurdjic (r.) kommen nicht recht zur Entfaltung. Die HSV-Abwehr um Westermann steht meist sicher

Obwohl das Team von Ilir Azemi durch Stephan Fürstner ausgleicht, reicht es für die Franken am Ende nicht

Das Auswärtstor ist genug für Hamburg. Jaroslav Drobny hält dem HSV zum Schluss den Sieg fest

Fürth - Der historische Absturz ist abgewendet, die Bundesliga-Uhr des Hamburger SV tickt auch nach 50 Jahren und 267 Tagen weiter: Am Ende einer desaströsen Spielzeit verhinderten die Hanseaten durch ein hart erkämpftes 1:1 (1:0) im Relegations-Rückspiel bei der SpVgg Greuther Fürth den ersten Bundesliga-Abstieg und gehen im Sommer in ihre 52. Saison im Oberhaus. Das Hinspiel am Donnerstag war 0:0 ausgegangen, am Ende entschied die Auswärtstor-Regel für den HSV.

Die nur im zweiten Durchgang starken Franken verpassten derweil den direkten Wiederaufstieg und die Möglichkeit, erstmals in der Vereinsgeschichte eine Liga höher als der just abgestiegene Erzrivale 1. FC Nürnberg zu spielen.

Lasogga sorgt für Erleichterung

Stürmer Pierre-Michel Lasogga sorgte mit der Führung (14.) zunächst für kollektive Erleichterung bei den 1.800 mitgereisten Hamburger Fans, den 15.000 Anhängern beim Public Viewing in der Hamburger Arena und Trainer Mirko Slomka. Stephan Fürstner hielt die Aufstiegshoffnungen der Fürther mit dem Ausgleich am Leben (59.), letztlich jedoch vergeblich. Jaroslav Drobny hielt dem HSV zum Schluss den Sieg fest

Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen ließen die Spieler des HSV in Fürth den Kampfansagen endlich Taten folgen. Zweikampfstark und mit hoher Laufbereitschaft - mit den langjährigen Nationalspielern Marcell Jansen und Heiko Westermann in der Startelf kamen die chronisch auswärtsschwachen Gäste energisch aus der Kabine und belohnten sich früh. Nach einer Ecke von Kapitän Rafael van der Vaart stieg der im Abstiegskampf lange schmerzlich vermisste Lasogga am höchsten und köpfte wuchtig ein. Unmittelbar vor der Standardsituation war Hakan Calhanoglu bei einer Doppelchance am Pfosten gescheitert, den Nachschuss des agilen Jansen parierte Fürths Schlussmann Wolfgang Hesl.

Stieber legt für Fürstner auf

Auch nach dem ersten Treffer gab Hamburg über weite Phasen des ersten Durchgangs die Spielkontrolle nicht ab und hätte durch Lasogga, der aus 16 Metern zu unplatziert abschloss, höher führen können (35.). Fürth blieb dagegen lange Zeit unter den eigenen Möglichkeiten. Erst ein leicht verzogener Schuss von Angreifer Ilir Azemi (40.) sorgte für Gefahr vor dem Tor von Drobny, der erneut den an der Bandscheibe verletzten Nationalkeeper Rene Adler vertrat.

Zur Pause schien der HSV nicht nur den Gegner, sondern auch das zurückhaltende Fürther Publikum im Griff zu haben. Fürths Sportdirektor Rouven Schröder forderte bei Sky: "Es liegt auch in unserer Hand, dass die Zuschauer den Schalter nochmal umlegen. Ich will jetzt Mut, Leidenschaft und Vollgas sehen."

Nach einer Viertelstunde Leerlauf im zweiten Durchgang, in der Hesl das Kleeblatt mit einem starken Reflex nach einem Lasogga-Kopfball aus kurzer Distanz im Rennen hielt (52.), schaltete das Team von Trainer Frank Kramer hoch. Zoltan Stieber steckte stark auf Fürstner durch, der mit seinem Tor eine hitzige Schlussphase einleitete.

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