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Spieltag & Spielplan

34. Spieltag

18.05.2013 | 15:30 Uhr

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  • Borussia Dortmund
  • 1 : 2
    1 : 0
  • TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga

18.05.2013 - 17:32 Uhr


2:1 in Dortmund: Hoffenheim sichert sich die Relegation

Das Spiel im Video

Nationalspieler Marco Reus und seine Dortmunder Kollegen haben die Partie von Beginn an im Griff

... und gehen durch Robert Lewandowski (2.v.r.) früh in Führung (6.)

Für den Top-Torjäger der Westfalen (r., hier mit Jakub Blaszczykowski) ist es bereits der 24. Saisontreffer

Und die "Schwarz-Gelben" sind weiter am Drücker. Gäste-Keeper Koen Casteels (M.) hat alle Hände voll zu tun, Entlastungsangriffe sind äußerst selten

Allerdings lassen die Hausherren um Ilkay Gündogan (r., gegen Eugen Polanski) einfach zu viele Chancen liegen. Das rächt sich in der Schlussphase

Nach einem Foul von Mats Hummels an Kevin Volland gibt es Strafstoß für 1899. Und Sejad Salihovic (3.v.r.) verwandelt gewohnt sicher (77.)

Dann überschlagen sich die Ereignisse: Nach einer Notbremse an Sven Schipplock (u.) fliegt BVB-Keeper Roman Weidenfeller (4.v.r.) vom Platz

Weil das Wechselkontingent schon ausgeschöpft ist, geht Weidenfellers Trikot an Großkreutz

Und Salihovic (M.) trifft auch gegen den Mittelfeldspieler. Vollgas in die Mitte!

Dortmund - 1899 Hoffenheim darf auf den Klassenerhalt hoffen. Dank zweier verwandelter Foulelfmeter von Sejad Salihovic (77. und 82.) drehten die Kraichgauer einen 0:1-Rückstand beim Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund in einen 2:1 (0:1)-Sieg und haben nun die Möglichkeit, in den Relegationsspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern die Klasse zu halten.
BVB-Torjäger Robert Lewandowski sorgte mit seinem 24. Saisontor (6.) für den hochverdienten Führungstreffer gegen Hoffenheim, das lange Zeit leidenschaftslos agierte. Erst am Ende bäumte sich 1899 auf und sorgte für die Wende.

"Nach 60 Minuten konnten wir glücklich sein, dass es nur 0:1 stand. Dortmund hatte eine Vielzahl von großen Chancen. Wir wussten, dass sich unsere Chancen erhöhen, je länger wir im Spiel bleiben. Die Schlussphase war sehr emotional. Wir freuen uns, dass wir nun noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben", sagte 1899-Trainer Markus Gisdol.

Dortmund "nicht konsequent genug"



Vor 80.645 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park sah zu allem Überfluss BVB-Torhüter Roman Weidenfeller wegen einer Notbremse die Rote Karte (80.). Beim 2:1-Siegtor stand Mittelfeldspieler Kevin Großkreutz im Dortmunder Tor. In der dritten Minute der Nachspielzeit wurde das 2:2 durch Marcel Schmelzer wegen einer Abseitsstellung von Lewandowski zu Recht nicht gegeben.

"Eine Stunde lang haben wir überragenden Fußball gespielt, waren jedoch in der letzten Zone nicht konsequent genug. Wir haben aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht. Die Elfmeter waren berechtigt, zum nicht gegeben 2:2 kann ich nichts sagen", haderte BVB-Coach Jürgen Klopp mit den vergebenen Chancen. "Wir machen nun einen dicken Strich unter die Bundesliga-Saison und wollen nunmehr sehen, dass alle Spieler für das Champions-League-Endspiel fit werden."

BVB in Bestbesetzung



Bis zur Schlussphase hatte die Borussia, bei der zuvor allenfalls die mangelnde Ausbeute zu kritisieren war, keine Probleme mit dem Gegner. Klopp hatte seine Topformation aufgeboten, lediglich Mario Götze, der nach einem Muskelfaseriss an seinem Comeback arbeitet, fehlte. Hoffenheims Gisdol hatte ebenfalls seine derzeit wohl stärkste Mannschaft ins Rennen geschickt.

Gisdol sah die erste große Chance des BVB und den Führungstreffer, als 1899-Torhüter Koen Casteels einen Kopfball von Jakub Blaszczykowski zu kurz abwehrte und Lewandowski keine Mühe hatte, den Ball über die Torlinie zu schieben. Während die Borussen das Spiel fast nach Belieben kontrollierten, blieben Angriffe der Gäste Mangelware.

Dramatische Schlussphase



Die Offensivaktionen der Kraichgauer endeten zumeist schon wenige Meter hinter der Mittellinie. Der BVB hatte hingegen das 2:0 auf dem Fuß, doch Blaszczykowski (19.) scheiterte nach sehenswertem Solo an Casteels, der anschließend auch gegen Lewandowski klärte.

Die größte Chance für Hoffenheim, das erstmals in der 35. Minute auf das BVB-Tor schoss, vergab Salihovic (39.). Auf der Gegenseite hatte Ilkay Gündogan Pech, als er aus 22 Metern nur die Latte traf. Der eingewechselte Sebastian Kehl setzte die Serie der vergebenen Möglichkeiten fort. Am Ende jubelten jedoch die Hoffenheimer, die ein unglaublich dramatisches Spiel für sich entschieden hatten.
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Spieler des Spiels: Sejad Salihovic

Der Mittelfeldmotor von 1899 Hoffenheim schnürte seinen ersten Doppelpack in einem Bundesliga-Spiel, verwandelte dabei zwei Strafstöße eiskalt. Insgesamt hat der Bosnier nun 18 seiner 20 Elfmeter in der Bundesliga im Tor untergebracht. Sein Doppelpack bei Borussia Dortmund sicherte den Kraichgauern zum Saisonabschluss den Relegationsplatz.

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