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Spieltag & Spielplan

34. Spieltag

18.05.2013 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Nürnberg
  • 3 : 2
    0 : 1
  • SV Werder Bremen

Bundesliga

18.05.2013 - 17:27 Uhr


Spiel eins nach Schaaf: Werder auch gegen Nürnberg weiter sieglos

Das Spiel im Video

Wolfgang Rolff (M.) sitzt bei den Norddeutschen auf der Trainerbank, nachdem Thomas Schaaf seinen Hut nahm

Nach dem letzten Spiel steht für Werder-Sportdirektor Thomas Eichin (l.) die Trainersuche an

Werder ist in der ersten Halbzeit deutlich überlegen - vor allem Kevin De Bruyne (M.) ist nicht zu halten. Der Belgier erzielt in der 37. Minute mit einem schönen Heber die Führung für die Gäste

Die Führung von Zlatko Junuzovics (r.) Bremern zur Pause ist verdient. Von Hanno Balitsch und dem FCN kommt zu wenig

Die Franken drehen nach der Pause auf. Per Nilsson (r.) köpft einen Eckball von Marvin Plattenhardt erst an den Pfosten, der Nachschuss sitzt (62.)

In Minute 81 ist der Club erneut nach einer Standard erfolgreich: Sebastian Polter (nicht im Bild) drückt eine Ecke von Robert Mak per Kopf über die Linie

Kurz vor Schluss legt der FCN sogar noch nach: Tomas Pekhart (l.) versenkt eine Hereingabe von Mak, der sich auf rechts super durchsetzt (88.)

Eine Zeigerumdrehung später verkürzt De Bruyne (r.) mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag auf 2:3. Doch danach passiert nichts mehr - Werder bleibt auch im 13. Spiel in Folge ohne Sieg

Für die Nürnberger um Nilsson (l.) und Pekahrt sind zwei Siege zum Saisonende natürlich ein schöner Abschluss

Nürnberg - Werder Bremen hat seine Negativ-Serie auch im ersten Spiel nach der Ära von Trainer Thomas Schaaf nicht beenden können. Die Norddeutschen verloren beim 1. FC Nürnberg 2:3 (1:0). Mit dem 13. Spiel ohne Sieg in Serie verabschiedete sich Werder mit einem Club-Negativrekord aus der Saison.
Der starke Kevin de Bruyne hatte Bremen mit seinem Tor (37.) auf den ersten Dreier seit dem 9. Februar hoffen lassen. Doch Nürnbergs Verteidiger Per Nilsson glückte mit seinem sechsten Saisontor (61.) noch der Ausgleich für den Club, Sebastian Polter (81.) und Tomas Pekhart (88.) legten nach. Für Werder traf noch Kevin de Bruyne (90.).

"Wir wollten in der ersten Halbzeit mutiger sein, das hat nicht geklappt. Dafür hat die Mannschaft in der zweiten Hälfte Leidenschaft gezeigt", sagte Nürnbergs Trainer Michael Wiesinger. "Das war absolut klasse, ich kann den Spielern nur ein großes Lob aussprechen."

Schaaf in aller Munde



Schaaf fehlte nach seiner "einvernehmlichen" Trennung vom SVW am vergangenen Mittwoch zwar erstmals seit 15. Mai 1999 auf der Bremer Bank, sein Name war dennoch in aller Munde. Die Werder-Profis hatten ihr Aufwärmprogramm mit grünen T-Shirts begonnen, auf die der Spruch "Danke Thomas! Niemals geht man so ganz" aufgedruckt war.

Nach einigen Minuten liefen die Spieler zu den 4000 Werder-Fans in die Gäste-Kurve und warfen diesen die Shirts zu. Die Anhänger hatten zahlreiche Plakate zu Ehren von Schaaf, den sie ausdauernd besangen, mitgebracht - darunter das der Ultras mit der Aufschrift: "Thomas Schaaf - einer von uns".

Schaafs bisherige Assistenten Wolfgang Rolff ("Wir wollen für Thomas gewinnen") und Matthias Hönerbach, die für dieses eine Spiel die Verantwortung trugen, setzten auf ein 4-4-2-System mit Raute im Mittelfeld und rückten damit vom zuletzt gespielten 4-2-3-1 ab.

Petersen stürmt neben Akpala



Neben Nils Petersen stand im Angriff Joseph Akpala erstmals seit dem 7. Spieltag in der Startformation. Werders letztes Aufgebot, dem kurzfristig auch Abwehrspieler Sokratis (Adduktoren) fehlte, war in der ersten Hälfte die klar bessere und gefährlichere Mannschaft.

Das lag allerdings fast ausschließlich an de Bruyne. Seine Flanke auf Petersen köpfte dieser übers Tor (25.), seinen ersten Schuss parierte Torhüter Raphael Schäfer (27.). Dann köpfte Petersen erneut über das Tor, diesmal hatte Zlatko Junuzovic vorbereitet (32.). Der tauschte darauf mit de Bruyne die Position, rückte auf die "Zehn" und bereitete das 0:1 vor. De Bruyne schloss mit einem schönen Heber über Schäfer ab. Unmittelbar vor der Pause musste Schäfer erneut gegen den starken Belgier retten.

Nillson trifft nach einer Ecke



Insgesamt war beim Duell des Tabellen-13. mit den 14. aber zu spüren, dass es für beide Mannschaften um nicht mehr viel ging. Der letzte Wille, der letzte Biss in den Zweikämpfen sowie die letzte Genauigkeit fehlten häufig.

In der zweiten Halbzeit war beim Club zumindest das Bemühen zu erkennen, die Saison mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Trainer Michael Wiesinger brachte mit Sebastian Polter, der vor dem Spiel verabschiedet wurde (zurück zum VfL Wolfsburg), eine zweite Spitze (59.). Doch es war der beste Club-Torschütze der Saison, Nilsson, der das 1:1 besorgte. Nach einer Ecke köpfte der Schwede den Ball an den rechten Pfosten, verwertete aber den Abpraller gedankenschnell.
teaser-image

Spieler des Spiels: Kevin De Bruyne

Der Belgier schnürte seinen ersten Doppelpack in der Bundesliga. Auch sonst war der quirlige Offensivspieler der überragende Akteur auf dem Platz. De Bruyne war an 13 der 18 Bremer Torschüsse beteiligt, acht gab er selbst ab, fünf bereitete er vor.

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