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34. Spieltag

18.05.2013 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 0 : 1
    0 : 0
  • Bayer 04 Leverkusen

Bundesliga

18.05.2013 - 17:31 Uhr


HSV verpasst Europa - Kießling ist Torschützenkönig

Das Spiel im Video

Vor dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen gibt sich HSV-Coach Thorsten Fink noch optimistisch

Doch die Spieler um Lars Bender (l., gegen Marcell Jansen) lassen die Hanseaten im ersten Durchgang nicht ins Spiel kommen

In der Offensive der Werkself sorgt zunächst Jens Hegeler (l., gegen Heiko Westermann) für Gefahr

Auch Andre Schürrle (l., gegen Dennis Diekmeier) bringt über die Außenposition viel Wirbel in die Hamburger Abwehrreihe

Dagegen findet die HSV-Offensive um Heung Min Son (r., gegen Philipp Wollscheid) nur selten ein Rezept, das Abwehrbollwerk der Gäste zu überwinden

Erst in der 90. Minute stirbt die Hoffnung der Hamburger auf einen Europa-League-Platz, als Stefan Kießling (hier umringt von seinen Teamkollegen) die 1:0-Führung für Leverkusen erzielt

Für den Leverkusener Stürmer (3. v. l.) ist es sein 25. Saisontreffer - damit ist er der Torschützenkönig der Bundesliga-Saison 2012/2013

Hamburg - Tristesse statt Jubel: Der Hamburger SV hat auch seine letzte Chance im Kampf um die Qualifikation für die Europa League verspielt. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink verlor am letzten Spieltag der Bundesliga gegen Angstgegner Bayer Leverkusen nach einer nur kämpferisch überzeugenden Vorstellung 0:1 (0:0). Die Hanseaten fighteten, blieben Glanzlichter aber schuldig und gewannen auch die achte Partie in Folge gegen die Werkself nicht. Den Siegtreffer für Leverkusen erzielte Stefan Kießling (90.), der mit 25 Saisontoren auch Torschützenkönig ist.
Nur mit einem Sieg hätten die Hanseaten Aufsteiger Eintracht Frankfurt im Endspurt um Europa noch einmal unter Druck setzen können. Doch stattdessen verpasste der Bundesliga-Dino zum vierten Mal in Folge die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb. Leverkusen hatte sich den 3. Platz und damit die Qualifikation für die lukrative Champions League bereits vorzeitig gesichert.

Adler mit starker Leistung



"Du spielst hier gegen eine Mannschaft für die es um alles geht, die auch spielerisch richtig viel drauf hat und dann ist es nicht ganz so einfach. Um so mehr freut es uns natürlich, dass wir das Spiel gewonnen haben, dass 'Kieß' getroffen hat. Da passt dann alles zusammen, das war ein schönes Ende", sagte Sascha Lewandowski nach dem Spiel.

Vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Imtech Arena warf der HSV von Beginn an alles nach vorne. Doch dem Sturm und Drang der "Rothosen" fehlte trotz des Bemühens um ein gepflegtes Aufbauspiel zunächst in den entscheidenden Aktionen die Präzision, weshalb zwingende Torchancen trotz optischer Überlegenheit Mangelware blieben. Die besten Möglichkeiten vergab Dennis Aogo (19. und 38.) aus aussichtsreicher Position.

Leverkusen konzentrierte sich zunächst darauf, sicher zu stehen und über die schnellen Außen Andre Schürrle und Jens Hegeler Nadelstiche zu setzen. Hegeler hatte dann auch die erste gute Möglichkeit, scheiterte aber am stark parierenden Ex-Leverkusener Rene Adler (9.). Auch Top-Torjäger Stefan Kießling fand im glänzend aufgelegten Adler seinen Meister (39.).

Diekmeier verpasst das Tor



Leverkusen blieb auch nach dem Seitenwechsel das technisch gefälligere Team und versuchte zunehmend, Zugriff auf das Geschehen auf dem glitschigen Rasen zu bekommen. Ihre Klasse deuteten die Kicker vom Rhein aber oft nur an. Hegeler hatte erneut eine richtig dicke Möglichkeit, verzog aber freistehend aus 16 Metern (47.). Auch Schürrle konnte Adler aus kurzer Distanz nicht überwinden (57.).

In einer immer hektischer werdenden Partie biss und kämpfte der HSV um jeden Ball, blieb in seinen Bemühungen aber recht uninspiriert und ideenlos. Zudem stellten sich die Hamburger in ihrem Anrennen immer wieder selbst ein Bein, weil der letzte Pass oft nicht ankam. Dennis Diekmeier (67.) versuchte es aus der Distanz, zog aber knapp links am Tor vorbei.
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Spieler des Spiels: Stefan Kießling

Stefan Kießling traf in der 90. Minute zum Sieg der Leverkusener und sicherte sich damit vor Robert Lewandowski alleine den Titel des Torschützenkönigs. Bei zwölf seiner 25 Saisontore traf der Bayer-Stürmer zum 1:0 für sein Team - damit egalisierte Kießling den Bundesliga-Rekord von Ailton und Gerd Müller.

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