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33. Spieltag

11.05.2013 | 15:30 Uhr

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  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 1 : 4
    0 : 2
  • Hamburger SV

Bundesliga

11.05.2013 - 17:26 Uhr


Hamburg nach Sieg im Kraichgau auf Europa-Kurs

Das Spiel im Video

Heung-Min Son erzielt früh sein zwölftes Saisontor. Damit lässt er die Hanseaten weiterhin vom internationalen Geschäft träumen

Beim 2:0 durch Dennis Aogo (o.) gibt Son (u.) die präzise Vorlage

Jubiläum: Hamburgs Heiko Westermann (l.) spielt zum 100. Mal für die Norddeutschen in der Bundesliga

Nach Petr Jiraceks 3:0 für den HSV erzielt Hoffenheims Kevin Volland den Anschlusstreffer

1899-Coach Markus Gisdol hadert mit seiner Elf. Zum ersten Mal verliert Hoffenheim zuhause unter seiner Leitung

Zweiter Jubilar: Neben Westermann läuft auch Rafael van der Vaart (l.) zum 100. Mal im HSV-Trikot auf. Besonders in der zweiten Halbzeit glänzt der Niederländer mit dem ein oder anderen Traumpass

Hoffenheim (hier David Abraham) hat dieses Spiel zwar klar verloren, doch durch die Niederlagen sämtlicher Konkurrenten haben die Kraichgauer am letzten Spieltag sogar noch die Chance zur direkten Rettung

In Hamburg lebt hingegen der Traum von der Europa-League-Teilnahme. Dazu braucht der HSV allerdings einen eigenen Sieg und Schützenhilfe am letzten Spieltag

Wermutstropfen: Kurz vor dem Ende muss Son verletzt vom Feld

Sinsheim - Der Hamburger SV ist weiterhin im Rennen um die Europa League. Die Norddeutschen siegen bei 1899 Hoffenheim mit 4:1 (2:0). Heung-Min Son (18.), Dennis Aogo (35.) Petr Jiracek (60.) und Artjoms Rudnevs (88.) waren für den HSV erfolgreich, Kevin Volland trifft zum zwischenzeitlichen 1:3 für den Hoffenheimer (61.).
Die 30.150 Zuschauer in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena, darunter Bundestrainer Joachim Löw, sahen in der Anfangsphase ein intensiv geführtes und temporeiches Spiel. Vor allem die Gastgeber, die ohne Torwart Heurelho Gomes, Daniel Williams, Eren Derdiyok sowie die gesperrten Jannik Vestergaard und Eugen Polanski auskommen mussten, ließen keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit.

Süle gibt sein Debüt



Auch die Hamburger versteckten sich nicht. Kapitän Rafael van der Vaart war in seinem 100. Bundesliga-Spiel die treibende Kraft in der Offensive der Gäste, bei denen Gojko Kacar, Michael Mancienne und Zhi-Gin Lam fehlten. Nach einer Flanke von Dennis Diekmeier erzielte der von vielen Klubs umworbene Südkoreaner Son sein zwölftes Saisontor.

Den Hoffenheimern, bei denen der 17 Jahre alte Innenverteidiger Niklas Süle sein Debüt feierte, fehlte in dieser Phase die Durchschlagskraft in der Offensive. Die Kraichgauer betrieben zwar einen großen Aufwand, die Abwehr der Hamburger lieferte aber solide Arbeit ab. "Haben diszipliniert und konzentriert gespielt", lobte HSV-Coach Thorsten Fink.

Jiracek vergibt und trifft



Aufgrund der starken Defensive konnte der HSV auf Konter setzen. Bei einem dieser Gegenstöße hätte der Tscheche Jiracek nach Vorarbeit Sons eigentlich die Führung ausbauen müssen (28.). Kurz darauf machte es Aogo besser. Nach der erneuten Vorarbeit des überragenden Son musste der Mittelfeldspieler nur noch einschieben.

Trotz des zweiten Gegentors rannten die Gastgeber unter den Augen des mitleidenden Mäzens Dietmar Hopp weiter unermüdlich an. Den Anschlusstreffer verhinderte Marcell Jansen, der einen Kopfball von Kevin Volland noch rechtzeitig vor der Torlinie klärte (43.).

Nach dem Seitenwechsel ließen die Hoffenheimer in ihren Bemühungen nicht nach. An der Schwäche im Abschluss änderte sich zunächst aber nichts, Trainer Markus Gisdol war an der Seitenlinie mehrfach der Verzweiflung nahe. Auch nach knapp einer Stunde hielt das Hamburger Bollwerk den Angriffen der Kraichgauer stand. Zu allem Überfluss für die Gastgeber erhöhte Jiracek sogar die Führung der Hamburger. Im direkten Gegenzug überwand Volland dann doch die Hamburger Defensive. Im Anschluss gab sich Sejad Salihovic kämpferisch: "Wir müssen in Dortmund alles geben. Es ist im Fußball alles möglich und wir müssen alles reinwerfen und dort punkten."
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Spieler des Spiels: Heung-Min Son

Heung Min Son traf zum 1:0 selbst (mit seinem einzigen Torschuss der Partie) und bereitete das 2:0 für Dennis Aogo vor, brachte damit die Hamburger auf die Siegerstraße. Obwohl Son in der 78. Minute ausgewechselt wurde, legte er in der Partie die meisten Sprints hin (28), dabei auch den schnellsten Sprint (34,2 Kilometer pro Stunde).

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