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33. Spieltag

11.05.2013 | 15:30 Uhr

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  • Greuther Fürth
  • 1 : 2
    1 : 0
  • Sport-Club Freiburg

Bundesliga

11.05.2013 - 17:28 Uhr


Fürth bleibt ohne Heimsieg - Freiburg auf Europa-Kurs

Das Spiel im Video

Die SpVgg Greuther Fürth legt mit Matthias Zimmermann (l. gegen Christian Günter) in ihrem letzten Heimspiel sehr gut los

Bereits in der dritten Minute köpft Zimmermann (l.) mit seinem ersten Bundesliga-Tor die "Kleeblätter" in Führung

Danach ziehen sich die Hausherren um Stephan Fürstner (l.) weit zurück und lassen die Freiburger mit Jan Rosenthal kommen

Eine Karte mit Folgen: Daniel Caligiuri sieht wegen einer Schwalbe seine zehnte Gelbe und fehlt dem SC im letzten Saisonspiel gegen Schalke. Für den Neu-Wolfsburger ist das Spiel in Fürth der letzte Auftritt im Freiburger Trikot

In der zweiten Halbzeit ziehen beide Teams das Tempo an. Der SC drängt mit Oliver Sorg (M.) und Max Kruse (r.) auf den Ausgleich, die Fürther um Felix Klaus setzen auf Konter

In der 69. Minute versenkt Jonathan Schmid die Kugel im Netz - für den Elsässer ist es das zehnte Saisontor

Kruse (3.v.r.) sorgt mit einem schönen Distanzschuss in der 78. Minute für die Entscheidung zugunsten des Sport-Club

Nach dem Spiel feiern die Freiburger ihren Elfmeter-Held Baumann. Dank des Sieges liegen die Freiburger vor dem letzten Spiel nun drei Punkte und 16 Tore vor Platz 7

Als erstes Team der Bundesliga-Geschichte bleibt Fürth (mit Zimmermann) eine komplette Saison ohne Heimsieg. 13 Heimniederlagen sind ebenfalls ein Negativrekord, so oft hat nicht einmal Tasmania Berlin zuhause verloren

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hat als erster Verein in der 50-jährigen Bundesliga-Geschichte kein Heimspiel gewonnen. Das Team von Trainer Frank Kramer unterlag auch beim letzten Auftritt vor heimischen Publikum 1:2 (0:1) gegen den SC Freiburg und schloss die Saison zuhause mit vier Unentschieden und 13 Niederlagen ab. Für Freiburg war der Dreier im Kampf um die Europa League Gold wert. In der abschließenden Partie empfangen die Breisgauer Schalke 04 und können sogar noch auf Platz 4 schielen.
Matthias Zimmermann traf vor 16.735 Zuschauern bereits nach drei Minuten für die Fürther. Jonathan Schmid gelang in einem mäßigen Spiel in der 69. Minute der Ausgleich für die Mannschaft von Trainer Christian Streich, der erst am Freitag seinen Vertrag langfristig verlängert hatte. Max Kruse (78.) sicherte den Gästen den Erfolg in Fürth. Nikola Djurdjic (90.+1) scheiterte mit einem Foulelfmeter an Freiburgs Keeper Oliver Baumann.

Hausherren mit Blitzstart



Die Franken erwischten einen Start nach Maß. Nach Flanke von Nikola Djurdjic war Zimmermann schneller als Christian Günter am Ball und erzielte per Kopf seinen ersten Bundesliga-Treffer. Freiburg ließ sich von dem frühen Rückschlag aber kaum schocken und übernahm fortan die Initiative.

Allerdings war das Spiel des SC meist zu sehr in die Breite angelegt, zu langsam und zu unentschlossen, um die Gastgeber nachhaltig in Gefahr zu bringen. Schüsse von Oliver Sorg (11.) und Max Kruse (16.) waren in der Anfangsphase die einzigen nennenswerten Chancen.

Mehr Schwung nach der Pause



Fürth verlegte sich früh auf Konter, leistete sich aber zu viele Fehler im Aufbau, um nachlegen zu können. Die technisch besseren Freiburger behielten so ohne Probleme die Kontrolle. Kapital konnten sie aus ihrer Überlegenheit aber trotz aller Bemühungen nicht schlagen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab der künftige Gladbacher Kruse, der in der 35. Minute herrlich freigespielt von Cedrick Makiadi völlig freistehend vorbeischoss.

Nach dem Wechsel wurde die Partie etwas lebhafter. Die Gäste hatten dabei Pech, dass ein Kopfball von Matthias Ginter (47.) nach Kruse-Eckball nur an den Innenpfosten sprang. Freiburg öffnete nun mehr und mehr seine Abwehr, wodurch sich für Fürth einige vielversprechende Möglichkeiten ergaben. Der letzte Pass wurde aber zu ungenau gespielt.

Turbulente Schlussphase



Auch dem Freiburger Spiel fehlte die Präzision. So war es nicht verwunderlich, dass der Ausgleich aus einem Gewühl im Fürther Strafraum heraus fiel, als Schmid am schnellsten schaltete. Dank Kruses elftem Saisontor drehten die Freiburger schließlich die Partie komplett zu ihren Gunsten.

In der Schlussphase wurde es dann turbulent. Nach einem Foul von Schmid an Felix Klaus zeigte Schiedsrichter Daniel Siebert auf den Elfmeterpunkt. Doch Djurdjic scheiterte mit seinem Schuss ins rechte Eck an Baumann. Im Gegenzug verpasste Schmid (90.+3) mit einem Pfostenschuss den dritten Freiburger Treffer.
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Spieler des Spiels: Oliver Baumann

Oliver Baumann hielt in der Nachspielzeit den Elfmeter von Nikola Djurdjic und ist damit der gefeierte Matchwinner der Freiburger. Im elften Anlauf parierte Baumann zum zweiten Mal einen Elfmeter in der Bundesliga, insgesamt wehrte er in Fürth fünf Torschüsse der Gastgeber ab. Baumann war damit ein Garant dafür, dass der Sport-Club seine auswärts die zweitbeste Saison der Vereinsgeschichte gespielt hat: Freiburg holte auf des Gegners Platz 23 Punkte.

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