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Spieltag & Spielplan

31. Spieltag

27.04.2013 | 15:30 Uhr

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  • 1899 Hoffenheim
  • 2 : 1
    2 : 0
  • 1. FC Nürnberg

Bundesliga

27.04.2013 - 17:29 Uhr


Hoffenheim schöpft nach Sieg über Nürnberg neue Hoffnung

Das Spiel im Video

Tobias Weis (l.) erzielt sein zweites Saisontor. Nach einer gelungenen Kombination über Roberto Firmino und Fabian Johnson vollstreckt der Mittelfeldspieler

Sejad Salihovic (l., gegen Nürnbergs Markus Feulner) gibt die meisten Torschüsse ab und bestreitet die meisten Zweikämpfe (26)

Salihovic (2.v.l.) erzielt auch nach schöner Vorarbeit von Kevin Volland das 2:0 per Kopf

Sebastian Rudy (l., gegen Nürnbergs Hiroshi Kiyotake) spielt im Zentrum der Kraichgauer stark auf und stabilisiert die Defensive

Nach einem von Torwart Koen Casteels (2.v.r.) verursachten Elfmeter schießt Nürnbergs Routinier Timmy Simons zum 1:2-Anschlusstreffer ein

Für Hiroshi Kiyotake und den "Club" ist im Kraichgau nichts zu holen. Hoffenheim sichert sich verdientermaßen drei Punkte im Rennen gegen den Abstieg

Sinsheim - 1899 Hoffenheim schöpft im Kampf gegen den Abstieg neue Hoffnung. Die Kraichgauer setzten sich am viertletzten Spieltag mit 2:1 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg durch. Tobias Weis (11.) und Sejad Salihovic (19.) trafen für die Hoffenheimer, die zuvor nur eine der zurückliegenden fünf Partien gewonnen hatten. Die Nürnberger, für die Timmy Simons per Foulelfmeter erfolgreich war (58.), kassierten die dritte Pleite in Folge.
Die 28.675 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen in den ersten Minuten starke Gastgeber. Die Hoffenheimer, bei denen Torwart Heurelho Gomes, Daniel Williams, Eren Derdiyok und der gesperrte Eugen Polanski fehlten, waren gleich zu Beginn hellwach. Schon nach 30 Sekunden vergab Fabian Johnson die erste gute Chance für die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol. Kurz darauf sorgte der Brasilianer Roberto Firmino mit einem Distanzschuss für Gefahr (3.).

Hoffenheim hoch überlegen



Die Gäste, die auf die etatmäßigen Innenverteidiger Timm Klose und Per Nilsson (Sperre) verzichten mussten, hatten in der Anfangsphase große Mühe. Bereits nach rund zehn Minuten brachten die Hoffenheimer ihre Überlegenheit auf die Anzeigentafel. Nach starker Vorarbeit von Kevin Volland und Johnson musste Weis aus kurzer Distanz nur noch einschieben.

Es war das zweite Saisontor des Mittelfeldspielers. Nur fünf Minuten später strich ein Distanzschuss Johnsons nur knapp am Nürnberger Tor vorbei. Der zweite Treffer der Gastgeber ließ dennoch nicht lange auf sich warten. Nach Vorabeit von Firmino und Volland erzielte Salihovic per Kopf sein fünftes Saisontor.

Bei diesem Gegentreffer versagte die Nürnberger Abwehr im Kollektiv. Auch danach ging es im Strafraum der Franken drunter und drüber. Hoffenheim erspielte sich durch Johnson (21.) und Volland (22.) Chancen im Minutentakt. In der 28. Minute hätte Firmino den dritten Treffer eigentlich
erzielen müssen.

Die TSG lässt Chancen liegen



Schon kurz nach dem Seitenwechsel hätte das Spiel entschieden sein müssen. Volland brachte einen Kopfball aus kürzester Distanz aber nicht im Tor unter (49.). Nur drei Minuten später rettete "Club"-Torwart Raphael Schäfer gegen Weis. Der dritte Treffer der Gastgeber schien nur eine Frage der Zeit.

Doch nach einem Foul von TSG-Torwart Koen Casteels am Nürnberger Debütanten Niklas Stark verwandelte Simons den fälligen Strafstoß. Kurz darauf vergab Sebastian Polter sogar die Chance zum Ausgleich (60.). Im Anschluss übernahm Hoffenheim aber wieder das Kommando.

Hoffenheim Trainer Markus Gisdol zeigte sich nach der Partie auch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Wir haben einen sehr guten Start ins Spiel erwischt. Wir waren gleich sehr präsent. Es hätte sich niemand beschweren können, wenn es zur Pause 4:0 gestanden hätte. Nach dem 1:2 wurde es etwas brenzlig, denn es kann immer was passieren. Insgesamt war die Spielweise der Mannschaft klasse. Dafür bekommt sie von mir auch ein Lob", sagte der glückliche Übungsleiter.
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Spieler des Spiels: Sejad Salihovic

Sejad Salihovic gab die meisten Torschüsse auf dem Platz ab (sieben) und bestritt von allen Hoffenheimern die meisten Zweikämpfe (26). Belohnt wurde sein Fleiß mit seinem 31. Bundesliga-Tor - erst zum zweiten Mal traf er dabei mit dem Kopf.

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