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30. Spieltag

20.04.2013 | 15:30 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 1 : 0
    1 : 0
  • FC Schalke 04

Bundesliga

20.04.2013 - 17:27 Uhr


Dank Russ und Nikolov: Frankfurt schockt Schalke

Das Spiel im Video

Marco Russ (M.) köpft die Eintracht gegen Schalke in einem packenden Spiel zum Sieg

Bei den Schalkern kehrt Roman Neustädter (l.) in der Startelf zurück und hat es oft mit Rode (r.) zu tun

Marco Russ, gelernter Innenverteidiger, spielt gegen Schalke überraschend im defensiven Mittelfeld und überzeugt nicht nur wegen seines Tores

Doch alles von Beginn an. Sebastian Rode (v.) läuft als Kapitän der Hessen auf, als Ersatz für Pirmin Schwegler

Nach einem Handspiel von Stefan Aigner gibt es früh einen Elfmeter für die Gäste. Michel Bastos (r.) übernimmt die Verantwortung - und scheitert an Oka Nikolov

Der Brasilianer, gerade in der Anfangsphase ein Aktivposten, kann es nicht fassen

Der entscheidende Moment: Russ (M.) steigt am Höchsten und köpft den Ball in die Maschen

S04-Keeper Timo Hildebrand (r.) kann nur noch hinterherschauen, ist chancenlos

Packende Zweikämpfe: Die Mannschaften verlangen sich gegenseitig läuferisch und kämpferisch alles ab

Frankfurt ist zurück auf der Siegesstraße. Nach zwei Niederlagen gewinnen die Hessen gegen Schalke 1:0 (1:0). Die "Königsblauen" kassierten damit die erste Niederlage nach zuvor 13 ungeschlagenen Punktspielen gegen die Hessen. Gleichzeitig sind die Europacup-Hoffnungen der Frankfurter, die nur eine der vergangenen neun Partien gewinnen konnten, wieder gestiegen.
Marco Russ (41.) erzielte in einem äußerst unterhaltsamen Spiel den entscheidenden Treffer für die Gastgeber. Der Schalker Michel Bastos scheiterte zuvor mit einem Strafstoß am überragenden Frankfurter Torwart-Routinier Oka Nikolov (24.). Das gab sogar Lob vom Gegner. "Was er gehalten hat, war der Wahnsinn", sagte Schalkes Julian Draxler.

Startelf-Debütant Stendera überzeugt



Die 51.500 Zuschauer in der ausverkauften Frankfurter Arena sahen zu Beginn überlegene Schalker - obwohl bei den Gästen Jefferson Farfan, Klaas-Jan Huntelaar, Kyriakos Papadopoulos und Ibrahim Afellay fehlten. Marco Höger (10.), Bastos (11.) und Raffael (12.) vergaben innerhalb kurzer Zeit drei Chancen. Die Mannschaft von Trainer Jens Keller, der von 2002 bis 2005 als Spieler bei der Eintracht unter Vertrag stand, wirkte wesentlich konzentrierter als die Frankfurter Elf. So sah es auch Kapitän Benedikt Höwedes: "Wir haben gut in Spiel gefunden, auch viele Chancen herausgespielt."

Bei den ebenfalls ersatzgeschwächten Gastgebern, die ohne Torjäger Alexander Meier, Kapitän Pirmin Schwegler, Torwart Kevin Trapp und den gesperrten Außenverteidiger Sebastian Jung auskommen mussten, lief der erst 17 Jahre alte U19-Nationalspieler Marc Stendera zum ersten Mal von Beginn an auf - und überzeugte auf ganzer Linie. Der Mannschaft um Ersatz-Kapitän Rode, der angeblich vor einem Wechsel zu Meister Bayern München steht, war das Fehlen der Leistungsträger zunächst jedoch deutlich anzumerken.

Bastos scheitert an Nikolov



Erst nach einer Viertelstunde wurden die Frankfurter besser. Im Anschluss an einen Freistoß von Rode verpasste Innenverteidiger Bamba Anderson per Kopf knapp die Führung (18.). Eine Minute später traf Stendera die Latte. Die Gäste, deren Manager Horst Heldt die angeblich bereits feststehende Verpflichtung des Dortmunders Felipe Santana dementierte, agierten in dieser Phase zu passiv.

Wenig später standen die Schalker dennoch kurz vor dem ersten Treffer. Bastos scheiterte vom Elfmeterpunkt allerdings an Nikolov. Zuvor hatte Schiedsrichter Günter Perl (Pullach) ein Handspiel von Stefan Aigner gesehen, der bei einem Freistoß von Bastos in der Mauer stand.

Bärenstarke Keeper



Aigner selbst verpasste kurz darauf auf der Gegenseite die Chance zur Führung (28.). In der 37. Minute parierte Nikolov erneut glänzend gegen Ciprian Marica. Auf der anderen Seite lenkte Timo Hildebrand einen Schuss des Japaners Takashi Inui an die Latte (39. ), bevor er sich beim Kopfball von Russ nach einem Freistoß Stenderas doch geschlagen geben musste.

In den ersten 20 Minuten nach dem Seitenwechsel war die Eintracht besser, gute Chancen konnte sich die Mannschaft vom Trainer Armin Veh aber nicht erarbeiten. Stattdessen musste Nikolov bei einem Schalker Konter erneut gegen Bastos parieren (51.). Elf Minuten später war der Routinier gegen Jungstar Julian Draxler erneut zur Stelle. In der 65. Minute machte Nikolov einen eigenen kleinen Fehler mit einer Parade gegen Teemu Pukki wett.
teaser-image

Spieler des Spiels: Oka Nikolov

Oka Nikolov wehrte sieben Torschüsse ab und rettete so der Eintracht das zu null und den Sieg. Im dritten Spiel in Folge sah sich der Frankfurter Keeper einem Elfmeter gegenüber, keiner wurde verwandelt: Bayerns David Alaba schoss an den Pfosten, Augsburgs Jan-Ingwer Callsen-Bracker schoss drüber und den Schuss des Schalker Michel Bastos parierte Nikolov selbst.

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