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29. Spieltag

14.04.2013 | 15:30 Uhr

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  • VfB Stuttgart
  • 2 : 0
    2 : 0
  • Borussia M'gladbach

15.04.2013 - 15:08 Uhr


Traore: "Ich habe es allen gezeigt"

Schwer zu stoppen: Ibrahima Traore (M.) sorgt auf dem linken VfB-Flügel für Belebung

Der Guineer steht in der laufenden Spielzeit bei drei Treffern und sechs Torvorlagen

Gegen Mönchengladbach sorgen aber ein Treffer von Christian Gentner (2.v.r.) und Alvaro Dominguez' Eigentor für den Sieg

Stuttgart -Schnell, technisch stark, ein echter Ballzauberer: Ibrahima Traore ist aus der Stuttgarter Mannschaft kaum noch wegzudenken. Im Interview mit bundesliga.de spricht Traore über seine schwierigen Anfänge beim VfB und über die Bedeutung des Neuzugangs Alexandru Maxim.
Außerdem schaut der Guineer schon einmal auf Mittwoch - da will der VfB im Halbfinale des DFB-Pokals das Ticket nach Berlin buchen.

bundesliga.de: Ibrahima Traore, Sie sind mittlerweile dank vieler starker Leistungen beim VfB zum Schlüsselspieler gereift. Letztes Jahr sah das noch anders aus: Da hatten Sie in Stuttgart große Anlaufschwierigkeiten.

Traore: Ja, das war keine einfache Zeit. Ich war oft verletzt und habe deswegen nur selten gespielt. In dieser Saison läuft es viel besser. Ich stehe oft auf dem Platz und habe dadurch viel Sicherheit und Selbstvertrauen gewonnen. Meine Mitspieler akzeptieren mich und ich habe den nötigen Rückhalt vom Trainer. Ich fühle mich momentan frei und stark. Das ist entscheidend für mein Spiel.

bundesliga.de: Rückblickend: Wie bewerten Sie ihren Wechsel vom FC Augsburg zum VfB. Ein entscheidender Schritt in ihrer Karriere?

Traore: Absolut. Ich wollte immer in einer großen Mannschaft spielen und der VfB ist so eine. Natürlich gab es zwischenzeitlich Stimmen, dass der Wechsel ein Fehler war, aber auf diese habe ich nie gehört. Und jetzt habe ich viele dieser Leute überzeugt und das macht mich glücklich.

bundesliga.de: Sie haben mit dem Neuzugang Alexandru Maxim jetzt einen sehr spielstarken Kollegen. Wie wichtig ist das für Ihr Spiel?

Traore: Maxim ist jetzt schon wichtig und wird sicher noch wichtiger werden. Er ist sehr ballsicher und bietet sich immer an. Ich weiß, dass ich ihn jederzeit anspielen kann und den Ball auch zurück bekomme. Maxim will immer kombinieren und das ist perfekt für mein Spiel. Er ist ein absoluter Gewinn für unser Team.

bundesliga.de: Was war entscheidend für den 2:0-Erfolg gegen die Gladbacher, den ersten VfB-Heimsieg der Rückrunde.

Traore: Für uns war es extrem wichtig, das DFB-Pokalhalbfinale gegen den SC Freiburg aus den Köpfen zu bekommen. Das war sicher der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben uns auf die Partie gegen die Gladbacher konzentriert - und am Ende auch verdient gewonnen.

bundesliga.de: Sie konnten einiges an Selbstvertrauen sammeln. Nicht unwichtig vor der Partie gegen die derzeit so starken Freiburger ...

Traore: Das ist richtig. Wir haben zwar auch in den letzten Spielen gegen Dortmund und in Hannover nicht schlecht gespielt, aber da haben die Ergebnisse natürlich nicht gestimmt. Das war gegen Gladbach anders. Wir haben verdient gewonnen, auch weil wir viel mehr Chancen und auch die komplette Spielkontrolle hatten.

bundesliga.de: Auch von der Tribüne aus wirkte es nicht, als könnte etwas schiefgehen. Das sah souverän aus vom VfB.

Traore: Im Fußball weiß man natürlich nie, ob ein Spiel nicht doch noch kippen kann. Natürlich haben die Gladbacher in der zweiten Halbzeit versucht, Druck zu machen. Aber ich denke, wir hatten bis zum Ende alles gut im Griff.

bundesliga.de: Jetzt geht der Blick nach vorne. Der VfB ist über den DFB-Pokal nur noch einen Schritt von der Europa League entfernt.

Traore: Ja, das ist eine Riesenchance. Europa League wollen wir sicher alle wieder spielen, das hat in diesem Jahr großen Spaß gemacht. Dafür müssen wir am Mittwoch noch einmal alles geben, die Freiburger sind nicht einfach zu schlagen.

bundesliga.de: Was macht ihren kommenden Gegner denn so stark?

Traore: Die Freiburger spielen einfach einen sehr guten Fußball. Aber wir haben den Heimvorteil und wollen von unserem tollen Publikum profitieren. Wenn wir das schaffen, dann gewinnen wir und fahren zum Pokalfinale nach Berlin.

Aus Stuttgart berichtet Jens Fischer

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