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28. Spieltag

07.04.2013 | 17:30 Uhr

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  • Hannover 96
  • 0 : 0
    0 : 0
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

07.04.2013 - 19:23 Uhr


Nullnummer zwischen Hannover und Stuttgart

Das Spiel im Video

Hannover 96 empfängt zum Abschluss des 28. Spieltags den VfB Stuttgart, der Shinji Okazaki (r., gegen Christian Schulz) in der Startelf aufbietet

Auf der Gegenseite startet Hiroki Sakai (l.) im linken Mittelfeld - insgesamt sind bei dieser Partie drei Japaner von Beginn an im Einsatz

Die Partie ist verbissen - die Defensivspieler wie Sebastien Pocognoli (l.) haben die Angreifer fest im Griff. Stuttgarts Vedad Ibisevic hat nichts zu lachen

Auch Konstantin Rausch (M., gegen Arthur Boka und Alexandru Maxim, v.l.), Doppeltorschütze beim 2:0-Sieg vergangene Woche in Augsburg, kann offensiv kaum einmal Akzente setzen

Mit Gotoku Sakai (l.) war heute auch noch ein dritter Japaner auf dem Feld

Hannover - Hannover 96 tritt im "Endspurt um Europa" auf der Stelle. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka kam gegen den VfB Stuttgart in einem niveauarmen Spiel nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus und verkürzte den Rückstand auf die internationalen Plätze sechs Spieltage vor dem Saisonende in der Bundesliga nur geringfügig. Zum zweiten Mal hintereinander blieb Hannover zudem zuhause ohne Torerfolg.
Während den Niedersachsen weiterhin vier Punkte auf den 6. Rang fehlen, verpasste Stuttgart die Chance, sich entscheidend von den Abstiegsrängen abzusetzen. Die ersatzgeschwächten Schwaben bleiben trotz des Punktgewinns auf Platz 13. Seit der Winterpause hat die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia gerade einmal acht Punkte geholt.

"Das war ein eigenartiges Spiel. Man hatte nicht das Gefühl, dass eine Mannschaft gewinnen würde. Für uns wären drei Punkte möglich gewesen. Wir hatten die Offensive von Hannover gut im Griff, aber vorne hätten wir klarer spielen müssen", sagte Labbadia.

Sein Kollege Mirko Slomka kritisierte den Auftritt seiner Elf: "Wir hatten viele technische Fehler und waren nicht zwingend. So ein Heimspiel vor fast ausverkauftem Haus müssen wir schon anders gestalten."

VfB-Defensive steht



Slomka hatte vor dem Duell gegen den VfB den Schlussspurt um die Europa-League-Plätze ausgerufen. "Wir können vielleicht im Windschatten vorbeihuschen, wenn die anderen Federn lassen", sagte der 45-Jährige. Den Worten ihres Trainers ließen die 96-Spieler allerdings keine Taten folgen.

Nachdem die direkten Konkurrenten Hamburg, Frankfurt und Mainz zuvor ihre Spiele verloren hatten, boten die Niedersachsen über weite Strecken eine enttäuschende Leistung und fanden kein Mittel gegen die gut sortierte Stuttgarter Defensive. Der 96-Angriff mit Mame Diouf und Didier Ya Konan sah gegen die Stuttgarter Verteidigung um Kapitän Serdar Tasci keinen Stich.

Wenn es in einer ganz schwachen ersten Hälfte überhaupt mal gefährlich wurde, dann vor Nationalkeeper Ron-Robert Zieler. Doch VfB-Angreifer Shinji Okazaki vergab zwei Mal aus aussichtreicher Position (20. und 29.).

Da Silva Pinto trifft nur das Außennetz



Auch in der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild. Während Stuttgart zunächst mehr vom Spiel hatte, verlegten sich die Gastgeber auf Konter. Richtig gute Chancen blieben aber Mangelware. Christian Gentner verpasste für die Gäste (56.), Sergio da Silva Pinto verzog auf der anderen Seite aus spitzem Winkel (59.). "Das war heute kein gutes Spiel, weil beide Mannschaften ein sehr großes Augenmerk auf die Taktik legten", sagte da Silva Pinto nach dem Abpfiff.

Labbadia musste gleich mehrere Stammspieler ersetzen. Zwar kehrte der von einer Grippe genesene Tasci ins Team zurück, doch Georg Niedermeier (Gelb-Rote Karte) und Martin Harnik (5. Gelbe Karte) fielen aus. Auch Felipe (Adduktorenprobleme) und William Kvist (Fußverletzung) saßen zunächst nur auf der Bank.
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Spieler des Spiels: Antonio Rüdiger

Antonio Rüdiger war mit seinen gerade einmal 20 Jahren der jüngste Stuttgarter auf dem Platz, er ließ in der Defensive aber so gut wie nichts anbrennen. Nachdem es mit ihm in der Startelf zuvor ausschließlich Niederlagen gab, stand in Hannover die Null und es gab erstmals einen Punktgewinn mit dem jungen Abwehrspieler als Starter. In den 90 Minuten erlaubte sich der 20-Jährige nur ein Foul und nur drei Fehlpässe.

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