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28. Spieltag

06.04.2013 | 15:30 Uhr

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  • Borussia M'gladbach
  • 1 : 0
    0 : 0
  • Greuther Fürth

Bundesliga

06.04.2013 - 17:29 Uhr


Gladbach feiert knappen Sieg gegen Fürth

Das Spiel im Video

Borussia Mönchengladbach siegt durch einen Treffer von Luuk de Jong (2.v.l.) gegen die SpVgg Greuther Fürth

Die Fürther kommen zunächst besser in die Partie. Hier hat der Gladbacher Thorben Marx (M.) gegen die Fürther Thanos Petsos (l.) und Nikola Djurdjic (r.) das Nachsehen

Bis zur Halbzeit ist es eine ausgeglichene Partie mit wenig Torchancen. Hier neutralisieren sich Edgar Prib (l.) und Roel Brouwers im Zweikampf

In der zweiten Halbzeit kommt Gladbach immer besser in's Spiel. Vor allem Patrick Herrmann (l.) setzt immer wieder Nadelstiche

Doch die Gladbacher können ihre Überlegenheit vorerst nicht in Tore ummünzen. Hier bleibt Tony Jantschke (l.) an Djurdjic hängen

Das Spiel kippt endgültig zu Gunsten der Gladbacher, als Matthias Zimmermann (M.) die Gellb-rote-Karte sieht

Nach der Vorlage von Oscar Wendt (l.) setzt Luuk de Jong den Schlusspunkt zum 1:0

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach mischt im Kampf um die Europa-League-Plätze in der Bundesliga weiter kräftig mit. Der fünfmalige Deutsche Meister kam trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth durch einen Treffer von Luuk de Jong (74.) zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg.
Für die Gäste, bei denen die Gladbacher Leihgabe Matthias Zimmermann in der 66. Minute Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels sah, ist der Abstieg nach dem achten Spiel in Folge ohne Sieg kaum noch zu vermeiden.

"Wichtig, dass die Mannschaft ruhig geblieben ist"



Lucien Favre war nach dem Abpfiff erleichtert. "Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben gegen eine gut organisierte Mannschaft gespielt. Am Anfang haben wir nicht gut und zu langsam gespielt. Es war wichtig, dass die Mannschaft ruhig geblieben ist. Ich wusste, dass wir ein Tor machen können. Die drei Punkte waren wichtig für uns", sagte der Gladbacher Trainer.

Sein Gegenüber Frank Kramer lobte trotz der Niederlage die Einstellung seiner Mannschaft: "Wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Wir waren bissig und aggressiv. Beim Gegentor haben wir es in Unterzahl nicht geschafft, das Loch zu stopfen. Auch danach hatten wir noch Chancen."

Fürth erwischt guten Start



Der Aufsteiger versteckte sich im Borussia-Park trotz seiner Negativserie keineswegs und spielte mutig nach vorne. Thanos Petsos hätte nach 17 Minuten fast die Fürther Führung erzielt, doch bei seinem Distanzschuss reagierte Marc-Andre ter Stegen glänzend. Der Gladbacher Schlussmann war auch drei Minuten später bei einem Schuss von Felix Klaus auf dem Posten.

Die Gastgeber, bei denen Roel Brouwers den gelb-gesperrten Martin Stranzl in der Innenverteidigung vertrat, kamen zunächst kaum zu Offensivaktionen und leisteten sich viele Fehlpässe. Patrick Herrmann brachte das Tor von Wolfgang Hesl, der den Vorzug gegenüber Max Grün erhalten hatte, als erster Gladbacher in Gefahr (32.).

Die Borussia wurde mit zunehmender Dauer zwar immer spielbestimmender, doch klare Möglichkeiten sprangen bis zur Pause nicht heraus. Die Fans reagierten auf die schwache Vorstellung in den ersten 45 Minuten mit Pfiffen.

De Jong ist der Matchwinner



Nach dem Wechsel kam mehr Schwung in die Begegnung, beide Teams riskierten mehr. Herrmann (49.) und Amin Younes (52.) verfehlten nach schönen Einzelleistungen das Fürther Tor nur knapp, auf der anderen Seite rettete ter Stegen gegen Klaus (50.). Die bis dahin größte Chance des Spiel vergab Luuk de Jong in der 52. Minute, als er freistehend Hesl anschoss.

In der 58. Minute schoss der Fürther Petsos nur knapp vorbei. Trotz Überzahl musste Alvaro Dominguez bei einem Schuss von Egar Prib kurz vor der Linie retten (69.). De Jong traf letztlich nach Vorarbeit von Oscar Wendt zum 1:0.
teaser-image

Spieler des Spiels: Patrick Herrmann

Der Gladbacher Offensivspieler war an neun Torschüssen beteiligt, gab fünf selbst ab und bereitete vier vor. Kein Spieler auf dem Platz hatte mehr Torschussbeteiligungen als Herrmann, er trieb das Angriffsspiel seiner Borussia immer wieder an.

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