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27. Spieltag

30.03.2013 | 15:30 Uhr

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  • FC Schalke 04
  • 3 : 0
    0 : 0
  • TSG 1899 Hoffenheim

Bundesliga

30.03.2013 - 17:22 Uhr


Schalke nach starker Schlussphase auf Platz 4

Das Spiel im Video

Atsuto Uchida (r.) macht über die rechte Außenbahn für Schalke 04 viel Dampf und überläuft Fabian Johnson des Öfteren

Mit der Hacke bringt Michel Bastos (r., mit Tobias Weis) Mitspieler Marco Höger in Position

1899 Hoffenheims Patrick Ochs (l.) versucht es Michel Bastos gleich zu machen und setzt offensiv Akzente

Mit zunehmender Spieldauer kommt 1899 Hoffenheim um Tobias Weis (2.v.r.) und David Abraham (r., mit Joel Matip) immer besser ins Spiel

Gegen Ciprian Marica (l.) hatte Jannik Vestergaard noch alles im Griff

Mitte der zweiten Hälfte vollendet Marco Höger (l., mit Julian Draxler) dann aber einen Konter zur 1:0-Führung

An den Toren trifft 1899-Keeper Heurelho Gomes (o.) keine Schuld

Teemu Pukki (l.) und Raffael (2.v.r.) legen zum 3:0-Endstand nach. S04-Kapitän Benedikt Höwedes (M.) und Marco Höger gratulieren

Gelsenkirchen - Auf dem Weg zurück in die Champions League hat Schalke 04 eine vermeintlich leichte Hürde erst dank einer starken Schlussphase gemeistert. Die "Königsblauen", die gegen die Abstiegskandidaten FC Augsburg und die SpVgg Greuther Fürth Punkte liegen gelassen hatten, kamen gegen den Tabellenvorletzten 1899 Hoffenheim zu einem 3:0 (0:0)-Arbeitssieg.
Dank der späten Tore von Marco Höger (71.), Raffael (79.) und Teemu Pukki (83.) kletterte die Mannschaft von Trainer Jens Keller damit vorerst auf den vierten Rang, der zur Qualifikation für die Königsklasse berechtigt. Die Kraichgauer waren einem Punktgewinn zwar lange Zeit nahe, müssen sich aber langsam auf die zweite Liga einstellen. Der Relegationsplatz ist weiter vier Punkte entfernt.

Ein "Konter, der so nicht passieren darf"



S04-Trainer Jens Keller sagt über den Spielverlauf: "Es freut mich, dass wir über 90 Minuten Geduld aufgebracht und wenig zugelassen haben. Wir haben weiter die Ordnung gehalten und sind nicht in Konter gelaufen. Wir haben am Ende hochverdient 3:0 gewonnen."

1899-Trainer Marco Kurz bezieht dazu wie folgt Stellung: "Wir wollten mutig den Gegner attackieren. Das ist nicht komplett gelungen, aber wir haben das Spiel ausgeglichen gestalten können und hatten ein, zwei Möglichkeiten. In einer Phase, als das Spiel offen wird, laufen wir in einen Konter, der so nicht passieren darf. Da haben wir dem Gegner in die Karten gespielt. Man hat gemerkt, dass die Mannschaft dann enttäuscht und niedergeschlagen war. Da war das Spiel erledigt.

"Das ist unfassbar schade"



Auch 1899-Kapitän Andreas Beck ist nach der Niederlage seiner Mannschaft enttäuscht: "Es war ein zähes Spiel. Es war ein Spiel ohne viele Torchancen, eigentlich genau so wie wir es uns vorgestellt haben. Mit der ersten guten Konterchance machen sie das 1:0. Das ist unfassbar schade."

Die Gelsenkirchener begannen zielstrebig und spielten sich schon in der Anfangsphase hochkarätige Chancen heraus. Allerdings fehlte Jefferson Farfan zweimal die Kaltblütigkeit im Abschluss: Zunächst setzte der Peruaner den Ball nach einer Direktabnahme auf Vorarbeit von Michel Bastos über das Tor (9.), dann verpasste er knapp eine Hereingabe von Atsuto Uchida (11.).

Hoffenheim bricht am Ende ein



Die Hoffenheimer Defensive, die in der Rückrunde nur acht Gegentore kassiert hatte, sortierte sich danach besser. Für die Schalker wurde es immer schwieriger, eine Lücke zu finden. Vor allem Jungstar Julian Draxler fehlten noch die Ideen. Auch das Umschaltspiel dauerte zu lange. Plötzlich kamen sogar die Gäste zu ihrer ersten guten Möglichkeit: Nach einem Steilpass von Patrick Ochs scheiterte Joselu an Torhüter Timo Hildebrand (23.).

Auch nach der Pause fehlten den Gastgebern Tempo und Dynamik der vergangenen Wochen. Das Niveau verflachte zunächst immer mehr. Erst Höger sorgte im Zusammenspiel mit Farfan für die Führung. Der Ex-Herthaner Raffael erhöhte nach Vorarbeit von Sead Kolasinac mit seinem ersten Tor für die Schalker, Pukki sorgte für die Entscheidung.

Ciprian Marica ersetzt Klaas-Jan Huntelaar



Keller war nach dem 0:3 in Nürnberg wieder zur Abwehrformation der Wochen zuvor zurückgekehrt. Der Japaner Uchida und der 19-jährige Kolasinac besetzten wieder die Außenpositionen. Im Sturm gab Ciprian Marica sein Comeback nach zweimonatiger Zwangspause. Der Rumäne, der Ende Januar am Meniskus operiert worden war, versuchte sich als dritter Vertreter des verletzten Torjägers Klaas-Jan Huntelaar. Zuvor hatten Pukki und Chinedu Obasi in der Sturmmitte enttäuscht.

Hoffenheims Coach Marco Kurz, zusammen mit TSG-Manager Andreas Müller Teil der legendären Schalker "Eurofighter", die 1997 den UEFA-Cup gewannen, veränderte bei seiner Rückkehr nach Gelsenkirchen die zuletzt überzeugende Defensivabteilung nicht.
teaser-image

Spieler des Spiels: Jefferson Farfan

Jefferson Farfan bereitete das 1:0 durch Marco Höger vor. Seine drei Torschüsse überbot in der Partie kein Spieler, seine 82 Ballkontakte überbot nur Atsuto Uchida (84). Der Peruaner wirbelte immer wieder durch die Hoffenheimer Defensive, legte auch die meisten Sprints aller Spieler hin (20).

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