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26. Spieltag

17.03.2013 | 15:30 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 1 : 2
    1 : 0
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

17.03.2013 - 17:28 Uhr


Stuttgart gelingt Befreiungsschlag in Frankfurt

Das Spiel im Video

Bastian Oczipka (l.) mit Eintracht Frankfurt und Stuttgarts Shinji Okazaki liefern sich ein intensives Spiel

Die Hausherren geben im ersten Durchgang das Tempo und haben trotzdem Glück, dass ein Fehler von Kevin Trapp (l., hier gegen Christian Gentner) nicht zum Rückstand führt

In der 17. Minute trifft Stefan Aigner für die Eintracht nach 520 torlosen Minuten zur Führung

Doch Vedad Ibisevic (M. gegen Bamba Anderson) beißt sich mit seiner Mannschaft in die Partie

Im zweiten Durchgang verursacht Primin Schwegler (r.) an Ibrahima Traore (nicht im Bild) einen Elfmeter, den...

...Vedad Ibisevic (r.) in 49. Minute zum 1:1-Ausgleich ins linke Eck schiebt

Für den Bosnier (M., mit Cristian Molinaro, l. und Ibrahima Traore) ist es das 12. Saisontor

In der 71. Minute köpft Georg Niedermeier (2.v.r.) nach einem Eckball den 2:1-Siegtreffer. Torwart Kevin Trapp ist ohne Chance

Frankfurt/Main - Der VfB Stuttgart hat das "Schreckgespenst Abstiegskampf" mit einem Überraschungs-Sieg bei Eintracht Frankfurt vertrieben und die endlose Debatte um die Zukunft von Eintracht-Coach Armin Veh verlängert. Trotz eines Rückstands setzten sich die Schwaben am 26. Spieltag der Bundesliga 2:1 (0:1) bei den Hessen durch. Der Aufsteiger bleibt zwar trotz der Pleite auf dem vierten Tabellenplatz.
Vedad Ibisevic per Foulelfmeter (49.) und Georg Niedermeier (71.) trafen für den VfB, der am Donnerstag im Achtelfinale der Europa League bei Lazio Rom gescheitert war. Damit beendeten die Schwaben, die nun seit zwölf Jahren nicht mehr in Frankfurt verloren haben, ihre Negativserie von vier Pflichtspiel-Niederlagen in Folge. Stefan Aigner (17.) traf für die Eintracht, die zuvor 520 Minuten auf ein Tor warten musste und seit mittlerweile sechs Partien nicht gewonnen hat.

Eintracht zu Beginn stärker



Vor 50.600 Zuschauern in der Frankfurter Arena gaben die Gastgeber in der Anfangsphase den Ton an. Die Mannschaft von Veh, der mit dem VfB im Jahr 2007 sensationell die Deutsche Meisterschaft geholt hatte, konnte sich allerdings keine klaren Tormöglichkeiten erarbeiten. Das Manko der Frankfurter waren vor allem die ungenauen Zuspiele in die Spitze. Zudem setzten sich die Offensivspieler in den Zweikämpfen kaum durch.

Die Stuttgarter lauerten zunächst auf Konter. Mit diesem Konzept hätte der Pokal-Halbfinalist, der vor der Partie mit lediglich vier Punkten auf dem Konto das schlechteste Rückrunden-Team gestellt hatte, in der 10. Minute fast Erfolg gehabt. Christian Gentner konnte ein Missverständnis zwischen Eintracht-Torwart Kevin Trapp und Innenverteidiger Carlos Zambrano aber nicht ausnutzen. Kurz darauf vergab Ibisevic per Kopf (16.).

Stuttgarter Bemühungen werden belohnt



Besser macht es Aigner eine Minute später auf der Gegenseite nach einem Zuspiel von Kapitän Pirmin Schwegler. Der Offensivspieler beendete mit seinem achten Saisontor die Durststrecke der Eintracht. Zehn Minuten später vergab Stefano Celozzi nach einem sehenswerten Angriff die Chance auf das zweite Frankfurter Tor.

Die Schwaben hatten in dieser Phase noch mit dem Schock des Rückstands zu kämpfen, die Gastgeber bestimmten das Geschehen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurden die Stuttgarter wieder etwas stärker. "Wir haben gut begonnen und die erste Halbzeit dominiert", sagte Celozzi.

Die Gäste wurden nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel für ihre Bemühungen belohnt. Nach einem Foul von Schwegler an Arthur Boka ließ sich Ibisevic vom Elfmeterpunkt nicht zwei Mal bitten. Der Bosnier erzielte sein zwölftes Saisontor. Danach entwickelte sich ein offenes und zeitweise hektisches Spiel. Nach einer Ecke war Niedermeier mit dem Kopf zur Stelle.

Spieler des Spiels: Georg Niedermeier



Der Stuttgarter Innenverteidiger avanciert zum Matchwinner bei den Schwaben. Georg Niedermeier traf per Kopf zum 2:1-Sieg für den VfB und erzielte damit das erste Saisontor eines Stuttgarter Abwehrspielers. Für Niedermeier war er das erste Bundesliga-Tor seit zwei Jahren - bei sechs seiner nun insgesamt sieben Tore traf er per Kopf. Auch in der Defensive überzeugte Niedermeier, mit 85 Prozent gewonnenen direkten Duellen war er der zweikampfstärkste Spieler auf dem Platz.

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