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22. Spieltag

17.02.2013 | 17:30 Uhr

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  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 0 : 1
    0 : 1
  • VfB Stuttgart

Bundesliga

17.02.2013 - 19:27 Uhr


VfB beendet Pleitenserie bei 1899

Das Spiel im Video

Die Hoffenheimer Tim Wiese (l.) und Sejad Salihovic sehen von der Tribüne aus furios startende Schwaben

Harnik (l., 3.) trifft zum fünften Mal in dieser Saison. Ibrahima Traore (r.) ist der Vorbereiter

Ein Ex-Stuttgarter gegen einen Ex-Hoffenheimer: Matthieu Delpierre (l.) gegen Vedad Ibisevic

Der VfB spielt vor der Pause besser, danach legt 1899 los. Joselu (l.) vergibt frei vor Keeper Sven Ulreich die zunächst größte Chance

Hoffenheim kämpft, aber Stuttgart um Kapitän Serdar Tasci (l.) verteidigt aufopferungsvoll. So bleibt es beim knappen 1:0 für die Gäste

Sinsheim - Der VfB Stuttgart hat seine Pleitenserie im Baden-Württemberg-Duell beendet und die Abstiegssorgen von 1899 Hoffenheim weiter verschärft. Dank des frühen Treffers von Martin Harnik (3.) setzten sich die Schwaben nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge zum Abschluss des 22. Spieltags mit 1:0 (1:0) im Kraichgau durch.
Durch die Niederlage hat der Drittletzte aus Hoffenheim, der nur eine der zurückliegenden zwölf Partien gewann, bereits zehn Punkte Abstand zum rettenden Ufer. Am Samstag muss Hoffenheim (16 Zähler) nun zum "Endspiel" um den Relegationsplatz beim Vorletzten FC Augsburg (15) antreten.

VfB lässt Chancen liegen



Vor 28.750 Zuschauern in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena waren die Gastgeber, die auf sechs verletzte oder gesperrte Spieler verzichten mussten, zu Beginn nur körperlich auf dem Platz. Beim frühen Kopfball-Treffer von Harnik ließ sich zunächst Kapitän Andreas Beck auf dem Flügel von Vorbereiter Ibrahima Traore düpieren, dann verlor die Innenverteidigung den österreichischen Nationalspieler aus den Augen.

Nach dem Gegentor wurde es aus Sicht der Kraichgauer, bei denen acht frühere VfB-Spieler unter Vertrag stehen, nicht besser. Traore (8.) und der ehemalige Hoffenheimer Torjäger Vedad Ibisevic (13.) hätten die Führung der Schwaben, die am Donnerstag in der Europa League zum Rückspiel beim belgischen Vertreter KRC Genk antreten müssen (Hinspiel 1:1), sogar noch ausbauen können.

Harmlose Hoffenheimer



Die Hoffenheimer waren auch Mitte der ersten Hälfte noch nicht richtig in der Partie. Der VfB hatte leichtes Spiel mit dem schwachen Gegner, der keine nennenswerte Offensivaktion zustande brachte. Ganz im Gegenteil: In der 27. Minute brannte es nach einem Vorstoß von Harnik wieder lichterloh im eigenen Strafraum. Zu diesem Zeitpunkt hatte 1899-Trainer Marco Kurz seine Reservisten bereits zum Aufwärmen geschickt.

Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurden die lethargischen Hoffenheimer etwas besser. Der Deutsch-Spanier Joselu vergab in der 38. Minute die einzige vielversprechende Chance der Gastgeber vor der Pause.

Kurz reagiert



In der Kabine schien Coach Kurz die richtigen Worte gefunden zu haben. Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkten die Hoffenheimer wesentlich lebendiger. Bei einem Freistoß von Kevin Volland musste der Stuttgarter Torwart Sven Ulreich sein Können unter Beweis stellen (50.).

Vier Minuten später versuchte Kurz, seinem Team durch die Einwechslung von Tobias Weis und Eren Derdiyok einen zusätzlichen Schub zu verleihen. Diese Maßnahme wäre allerdings fast nach hinten losgegangen. Traore hatte den zweiten VfB-Treffer auf dem Fuß (55. ). Neun Minuten später vergab Joselu auf der Gegenseite die große Möglichkeit zum Ausgleich.

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