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20. Spieltag

02.02.2013 | 18:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 0 : 2
    0 : 2
  • Eintracht Frankfurt

05.02.2013 - 14:11 Uhr


Eintracht aus der Asche

Armin Veh trainiert die Frankfurter Eintracht seit Sommer 2011

Seit Mai 2011 fungiert Bruno Hübner (M.) als Sportdirektor der Eintracht

Srdjan Lakic traf in seinem ersten Spiel für die Eintracht zwei Mal

Frankfurt - Der Mittelstürmer Srdjan Lakic weiß, wie es ist, im Profifußball ganz oben zu sein und er weiß, wie es ist, ganz unten zu sein. "Manchmal geht alles sehr schnell", sagt der Kroate. Anderthalb Jahre blieb der 29-Jährige nach seinem Wechsel vom 1. FC Kaiserslautern zum VfL Wolfsburg ohne Torerfolg, auch das halbe Jahr, das er bei 1899 Hoffenheim zur Leihe verbracht hatte, war von Verletzungen und Formtiefs geprägt.
Seit Samstag aber ist er zurück im Scheinwerferlicht. Zwei Tore erzielte er beim 2:0-Sieg zum Einstand für seinen neuen Club Eintracht Frankfurt beim Hamburger SV. Lakic ist das vorläufig letzte Mosaiksteinchen im Personalpuzzle von Manager Bruno Hübner und Trainer Armin Veh, das die Eintracht nach dem Abstieg vor anderthalb Jahren nun reif für die Internationalen Plätze machen könnte.

Lakic bereits bester Stürmer



Lakic und die Eintracht - das passt zusammen und für beide gilt: Sie wirken wie Phönix aus der Asche. Lakic ist mit zwei Treffern nun bester Stürmer im Eintracht-Trikot, Olivier Occean hatte in der Hinrunde nur ein Tor zustande gebracht. Die funktionierende Mannschaft auf dieser wichtigen Position mit dem bekannten Teamplayer Lakic zu verstärken, war der richtige Schritt. Und die bislang letzte wichtige Entscheidung des Duos Hübner/Veh, seit die beiden nach dem Abstieg in Frankfurt von Vorstandsboss Heribert Bruchhagen verpflichtet wurden.

Auf Platz 4 besitzt die Eintracht nun tatsächlich die realistische Chance, ins internationale Geschäft einzuziehen. Um diese Perspektive zu haben, war es vielleicht im Nachhinein ein Glück für die Frankfurter, in der Saison 2011/12 den steinigen Weg durch Liga 2 zurück in die Eliteliga gehen zu müssen. "Ich habe in der 2. Liga Spieler gesehen, die ich ohne meine Trainerarbeit bei der Eintracht in dieser Liga nie so kennengelernt hätte", sagt Veh. Dass Manager Bruno Hübner durch sein vorheriges Engagement beim MSV Duisburg ein Kenner der 2. Liga ist, war da sicherlich auch ein Glücksfall.

Leistungsträger aus der 2. Bundesliga



Zumal sich der in Mainz geborene Hübner voll und ganz mit der Eintracht identifiziert und durch lange Jahre beim SV Wehen-Wiesbaden auch den hessischen Fußball sehr gut kennt. Leistungsträger des heutigen Erfolgsteams wie die Mittelfeldspieler Stefan Aigner (1860 München) oder Takashi Inui (Bochum) sowie Innenverteidiger Carlos Zambrano (St. Pauli) fanden Veh und Hübner in der 2. Bundesliga. Zusammen mit langjährigen Stützen wie Kapitän Pirmin Schwegler oder Alexander Meier sowie den beiden großartigen Nachwuchstalenten Sebastian Jung und Sebastian Rode bilden sie mittlerweile ein eingespieltes, offensiv ausgerichtetes Team.

Dazu kommen Linksverteidiger Bastian Oczipka, aus Leverkusen gekommen, und der überragende U-21-Nationalspieler und Torwart Kevin Trapp, der aus Lautern abgelöst wurde. Und jetzt noch Lakic! Auch wenn nicht alle Personalentscheidungen sitzen können, die entscheidenden haben gepasst in Frankfurt in den letzten anderthalb Jahren. Um die Mannschaft dauerhaft im oberen Drittel zu verankern, gehen die Gedanken von Veh und Hübner schon voraus.

Der Trainer will eine Perspektive sehen, er verlangt im Sommer weitere Neuzugänge - und das Halten von umworbenen Stützen wie Jung, Rode, Schwegler oder Oczipka. Auch Vehs Kontrakt läuft im Sommer aus. Das klingt nach viel Arbeit für Manager Bruno Hübner. Bisher hat er sie zusammen mit Trainer Armin Veh immer auch zum Positiven für Eintracht Frankfurt erledigt.

Tobias Schächter

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