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20. Spieltag

02.02.2013 | 15:30 Uhr

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  • VfL Wolfsburg
  • 1 : 1
    1 : 1
  • FC Augsburg

05.02.2013 - 15:24 Uhr


Vom Klassenerhalt überzeugt

Das Team von Markus Weinzierl ist nach der Winterpause noch ungeschlagen und holte fünf Zähler

Torsten Oehrl (l.) zieht aus dem Remis beim VfL Wolfsburg vor allem Selbstvertrauen

FCA-Keeper Alexander Manninger (M.) hielt sein Team in Wolfsburg mit mehreren Paraden im Spiel

Wolfsburg - Magere neun Pünktchen konnte der FC Augsburg bis zur Winterpause einfahren. Bis zum garantierten Nichtabstiegsplatz 15 fehlten dem Tabellensiebzehnten zehn Zähler - und damit einer mehr, als er in den 17 Spielen der Vorrunde insgesamt auf der Habenseite verbuchen konnte. Auf den Klassenerhalt im zweiten Jahr der Bundesliga-Zugehörigkeit wetteten wohl nur noch eingefleischte Fans der Süddeutschen.
Gerade mal drei Spiele sind nach der Winterpause absolviert, und in der Drei-Flüsse-Stadt wittert man wieder Morgenluft. Mit dem 1:1 in Wolfsburg blieben die Augsburger zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

Remis "gibt Selbstvertrauen"



Zwei Serien hatten mit diesem Remis Bestand: Wolfsburg wartet weiter gegen Augsburg als einzigem Konkurrenten aus dem Oberhaus auf einen Sieg, aber der neue "Wölfe"-Coach Dieter Hecking hat auch sein sechstes Pflichtspiel als Trainer gegen die Fugger-Städter nicht verloren (zuvor drei Siege, zwei Unentschieden mit dem 1. FC Nürnberg).

"Das Ergebnis gibt Selbstvertrauen", war sich Torsten Oehrl nach der Partie sicher. Zumal selbst Hecking zugeben musste, dass der VfL "froh sein" müsse, "dass es beim 1:1 geblieben ist". Entsprechend war Matthias Ostrzolek auf Nachfrage von bundesliga.de mit dem Punkt "nicht ganz zufrieden", denn "wir hatten sogar die Chance zum 2:1".

Callsen-Bracker "von Klassenerhalt überzeugt"



"Bis auf Standards haben wir nichts zugelassen", war auch Jan-Ingwer Callsen-Bracker mit dem Spiel sehr zufrieden. In der Winterpause hat der Mittelfeldspieler seinen Vertrag bis 2016 verlängert, mit Gültigkeit auch für die 2. Bundesliga. Das aber sei eine reine Formalie, denn "ich bin vom Klassenerhalt überzeugt".

Im Gespräch mit bundesliga.de nannte der 28-Jährige die Gründe für seinen Optimismus. "In der Vorrunde haben wir viele Punkte unglücklich liegen lassen. Wir waren dabei nicht schlechter als die Gegner. Außerdem haben wir Erfahrung mit der Situation. In der Vorsaison haben wir auch auf Platz 17 überwintert und am Ende die Klasse gehalten."

"In der Winterpause haben wir uns vorgenommen, dass wir uns immer nur auf die nächste Partie konzentrieren und jedes Spiel wie ein Pokalspiel angehen", verriet der gebürtige Schleswiger.

Zum dritten Mal in Folge dieselbe Startelf



Gegen die Autostädter bot Trainer Markus Weinzierl zum dritten Mal in Folge dieselbe Startelf auf. In der Vorrunde stand dagegen beinahe in jedem Spiel eine veränderte Formation auf dem Platz.

Das habe aber "nichts damit zu tun, dass wir als Mannschaft und der neue Trainer uns erst einmal finden mussten", betonte Callsen-Bracker. "Never change a running system", sei der Grund für die Konstanz in der Aufstellung.

"Die Moral stimmt"



Selbst Platz 15 und damit das Vermeiden eines Relegationsspiels hält der Defensiv-Allrounder trotz des Rückstands von neun Punkten noch für möglich, denn "die Moral stimmt". Aber am Ende sei es "egal wie wir die Klasse halten. Hauptsache wir bleiben drin."

"An die Relegation verschwende ich noch keinen Gedanken. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Spiel gegen Mainz", blickt Callsen-Bracker der Partie am kommenden Spieltag entgegen. Gegen den FSV sollen am Sonntag unbedingt drei Punkte eingefahren werden. Es wäre nach nur einem "Dreier" in der Vorrunde bereits der zweite in der Rückrunde. Und ein weiterer großer Schritt Richtung Klassenerhalt.

Aus Wolfsburg berichtet Jürgen Blöhs

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