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18. Spieltag

20.01.2013 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Nürnberg
  • 1 : 1
    0 : 0
  • Hamburger SV

Bundesliga

20.01.2013 - 17:26 Uhr


Remis bei Wiesinger-Debüt und van der Vaarts Rückkehr

Das Spiel im Video

Bitter: Michael Mancienne (M.) muss schon nach 14 Minuten aufgrund einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden

Bei seinem Comeback zeigt Rafael van der Vaart (M.) nur selten seine Klasse

Nürnbergs Timothy Chandler (r.) und Hamburgs Artjoms Rudnevs kämpfen um jeden Meter

Artjom Rudnevs (2.v.r.) setzt sich dann robust gegen Javier Pinola (l.) durch und nickt zur 1:0-Führung ein

Beim 1:1-Ausgleich hat sich Tomas Pekhart (l.) erfolgreich von Heiko Westermann gelöst

Nach langer Durststrecke (935 torlose Minuten) hat Tomas Pekhart endlich wieder Grund zur Freude

Mit einem freundschaftlichen 1:1-Remis trennen sich die beiden Weggefährten Thorsten Fink (r.) und Michael Wiesinger am Ende

Nürnberg - Michael Wiesinger verschwand nach einem "Wechselbad" bei seinem Bundesliga-Debüt als Trainer sofort in der Kabine und wusste nicht so recht, wie er das Ergebnis einordnen sollte. Rafael van der Vaart machte sein Comeback nach zweimonatiger Leidenszeit dagegen einfach nur noch glücklich.
"Fußball ist das Schönste, was es gibt. Ich bin froh, dass ich wieder fit bin", sagte der Niederländer nach dem 1:1 (0:0) seines Hamburger SV zum Rückrunden-Auftakt der Bundesliga beim 1. FC Nürnberg.

Umgekehrte Halbzeitansichten



Etwas angespannter wirkte Wiesinger. "In der ersten Halbzeit waren wir couragiert, aber vielleicht nicht entschlossen genug. Nach der zweiten Halbzeit war es dann ein glücklicher Punkt", sagte der frühere Bayern-Profi. Der seit gemeinsamen Zeiten in München mit ihm befreundete HSV-Coach beurteilte die beiden Halbzeiten natürlich umgekehrt.

"Wir haben eine ganz schlechte erste Halbzeit gespielt", sagte Fink: "In der zweiten Halbzeit haben wir das geändert. Da haben wir dann fantastisch gespielt, viel besser geht es nicht. Aber wir hätten unsere Chancen nutzen müssen, und das Gegentor haben wir zu leicht hergeschenkt, darüber müssen wir reden."

Während der HSV zwei Punkte hinter einem Europa-League-Platz liegt, hat der "Club" weiterhin acht Zähler Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz. In einem lange sehr mäßigen Spiel sorgte der Lette Artjoms Rudnevs nach einer Flanke von Dennis Aogo in der 70. Minute für das Hamburger Führungstor. Der Tscheche Tomas Pekhart (75.) glich vor 42.601 Zuschauern jedoch nur kurze Zeit später aus. In der Nachspielzeit vergab Heung-Min Son mit einem Kopfball an den Pfosten den möglichen HSV-Sieg.

Nürnberg in der ersten Hälfte feldüberlegen



Vor den beiden Treffern hatten sowohl der FCN als auch die Elf von Thorsten Fink nur wenige gefährliche Szenen gehabt. Die beste Gelegenheit für den "Club" ließ der Slowake Robert Mak (44.) aus, als er freistehend vor HSV-Torwart Rene Adler verzog.

Hamburg wachte erst in der zweiten Halbzeit auf. Rudnevs (57.) mit einem Kopfball und "Club"-Verteidiger Javier Pinola (66.) mit einem Beinahe-Eigentor sorgten vor dem HSV-Treffer für die größte Aufregung bei den Franken.

Das "Club"-Trainerduo Wiesinger und Armin Reutershahn, das überraschend zunächst auf den japanischen Spielgestalter Hiroshi Kiyotake und Mittelfeldakteur Markus Feulner verzichtet hatte, sah einen schwungvollen Beginn seiner Mannschaft. Bereits in der ersten Minute hatte Mak nach einem energischen Solo eine Möglichkeit. Der 21-Jährige, der mit dem blassen Alexander Esswein den Vorzug vor Kiyotake und Feulner bekommen hatte, zielte jedoch knapp daneben.

Blasses Comeback von van der Vaart



Der HSV fand dagegen überhaupt nicht ins Spiel. Nicht einmal van der Vaart vermochte zunächst Akzente zu setzen, obwohl der niederländische Topstar durchaus versuchte, das Spiel an sich zu reißen. Doch van der Vaart war die mangelnde Spielpraxis anzumerken. Früh verlor Trainer Fink zudem Innenverteidiger Michael Mancienne, der mit Verdacht auf Bänderriss im linken Sprunggelenk vom Platz musste.

Nürnberg hatte auch in der Folge optische Vorteile, ohne sich jedoch weitere Torchancen zu erarbeiten. Den nun seit sechs Heimspielen ungeschlagenen Franken fehlte im Angriff doch etwas die Durchschlagskraft. Hanno Balitsch und Mak kamen einem Treffer noch am nächsten.

Allerdings war der HSV noch harmloser, die Spitzen Son und Rudnevs waren zunächst kaum zu sehen. Das änderte sich aber nach dem Wechsel. Die "Rothosen" waren wesentlich aktiver, gleichzeitig ließ Nürnberg deutlich nach.

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