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Spieltag & Spielplan

18. Spieltag

19.01.2013 | 15:30 Uhr

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  • Bayer 04 Leverkusen
  • 3 : 1
    2 : 0
  • Eintracht Frankfurt

21.01.2013 - 10:38 Uhr


"Ich habe es einfach riskiert"

Andre Schürrle erzielt gegen Frankfurt das 3:0 aus spitzem Winkel. Für den Nationalspieler ist es der fünfte Saisontreffer

Beim 3:1-Erfolg der "Werkself" ist Schürrle (M.) kaum vom Ball zu trennen. Selbst drei Frankfurter können den Bayer-Angreifer nicht stoppen

Torschützen unter sich: Neben Schürrle trifft Stefan Kießling (h.) vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw

Leverkusen - Bayer Leverkusen ist stark in die Rückrunde gestartet. Die Rheinländer gewannen das Topspiel des 18. Spieltags gegen Eintracht Frankfurt mit 3:1. Damit hat die "Werkself" bereits sechs Punkte Vorsprung auf Platz 4.
Nach dem Spiel stellte sich Bayer-Stürmer Andre Schürrle, dem ein Traumtor zum zwischenzeitlichen 3:0 gelang, den Fragen von bundesliga.de.

bundesliga.de: Herr Schürrle, Glückwunsch zum 3:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt. Wie haben Sie das Spiel erlebt?

Andre Schürrle: Die ersten 20 Minuten waren noch ein bisschen holprig. Ich glaube, die Unterbrechung kam uns gelegen. Danach haben wir sehr gut gespielt, schnell die beiden Tore gemacht, die wir sehr gut herausgespielt haben. Nach der Pause haben wir unseren Tritt wiedergefunden, der uns in der Hinserie ausgezeichnet hatte. Am Ende haben wir verdient 3:1 gewonnen und sind sehr zufrieden damit.

bundesliga.de: War der Doppelschlag nach einer halben Stunde spielentscheidend?

Schürrle: Wenn man innerhalb von zwei Minuten zwei Tore macht, ist das für den Gegner immer schwer, das zu realisieren. Man hat den Frankfurtern angesehen, dass sie ein bisschen gebraucht haben. Das haben wir ausgenutzt. Wir hatten zwar nicht so viel Ballbesitz, kamen bei unseren schnellen Kontern aber immer zu sehr guten Torchancen und hätten auch ein, zwei Tore mehr machen können.

bundesliga.de: Sie haben selbst ein sehenswertes Tor geschossen, dabei schien in der Szene die Chance nach dem unpräszisen Pass von Stefan Kießling auf Sie bereits vertan zu sein.

Schürrle: Ich habe es einfach riskiert. Ich habe aus dem Augenwinkel gesehen, dass Kevin Trapp noch in der anderen Ecke gelegen hat. Dann habe ich es einfach probiert. Es hat gut geklappt.

bundesliga.de: Was nehmen Sie mit aus dem Spitzenspiel?

Schürrle: Man kann schon sagen, dass wir gut aus den Startlöchern gekommen sind. Gegen Frankfurt ist es sehr schwer zu spielen, weil sie sehr viel laufen, aggressiv drauf gehen. Aber wir haben es gut gelöst. So kann es weitergehen.

bundesliga.de: Wie bewerten Sie das schwere Anfangsprogramm mit den Spielen gegen die direkten Konkurrenten Frankfurt, Freiburg und dann Dortmund?

Schürrle: Der Sieg war ganz wichtig. In Freiburg erwartet uns eine weitere sehr schwere Aufgabe. Sie spielen in dieser Saison besonders gut. Aber wir wissen auch um unsere Stärke. Wir können gegen jeden Gegner gewinnen, wenn wir 100 Prozent auf dem Platz geben. Das hat man gegen Frankfurt gesehen. Das haben wir auch schon gegen Bayern oder Schalke gezeigt. Wir fürchten uns vor keinem Gegner. Die drei Punkte sind gut für unser Selbstvertrauen. Jetzt wollen wir gegen Freiburg den nächsten Dreier landen.

bundesliga.de: Bayer hat jetzt nach 18 Spieltagen 36 Punkte. Wenn man das hochrechnet, reicht das mindestens für die Champions League.

Schürrle: Viel mehr wird auch schwer. Wir sollten aber nicht allzu weit in die Zukunft schauen. Klar ist: Wenn wir weiter so spielen, weiter diese Motivation, dieses Engagement und diesen Teamgeist haben, dann werden wir die auch nächsten Spiele positiv gestalten.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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