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17. Spieltag

16.12.2012 | 15:30 Uhr

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  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 1 : 3
    1 : 1
  • Borussia Dortmund

17.12.2012 - 13:17 Uhr


Versöhnlicher Vorrundenabschluss

Dank einer starken zweiten Hälfte siegt Borussia Dortmund bei 1899 Hoffenheim mit 3:1

Mit der ersten Hälfte war BVB-Trainer Klopp überhaupt nicht zufrieden: "Wir hatten einige hanebüchene Verteidigungssituationen und haben uns selbst eingelullt"

Aufgrund von individueller Klasse entschieden die Westfalen die Partie im zweiten Durchganf für sich

Robert Lewandowski (r.) traf zum 3:1 für Dortmund. Der Pole hat nun zehn Tore auf seinem Konto und liegt damit in der Torjägerliste auf Rang 3

Sinsheim - Jürgen Klopp schonte in seiner Analyse der ersten Halbzeit seine Mannschaft mit keiner Silbe. "Unglaublich vieles war da dabei gewesen, was ich von meiner Mannschaft so noch nie gesehen habe - im negativen Sinn. Wir hatten einige hanebüchene Verteidigungssituationen und haben uns selbst eingelullt", sagte der Trainer des Deutschen Meisters Borussia Dortmund nach dem 3:1-Erfolg bei der TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag.
Zur Pause hatte es noch 1:1 gestanden und Klopp war sich sicher: "Hätten wir in der zweiten Halbzeit so gespielt wie in der ersten, hätte es nur einen Sieger gegeben: Hoffenheim." Doch Klopp war dann nach "der Willensleistung" und dem "Arbeitssieg" in Halbzeit zwei versöhnlich und lobte derb: "Wir haben uns mit dem eigenen Zopf aus dem Dreck gezogen."

Individuelle Klasse entscheidend



Das herrlich heraus gespielte 2:1 durch Kevin Großkreutz nach einer einer Kombination über Götze und Reus brachte die Vorentscheidung (58.). Robert Lewandowski machte mit einer tollen Einzelleistung dann schon nach 66 Minuten den Endstand perfekt. Am Ende war die individuelle Klasse des BVB entscheidend. Der starke Mario Götze hatte den BVB mit einem ansatzlosen Schuss in den Winkel in Führung gebracht (26.). Die in den ersten 45 Minuten ungewohnt unsortierte Dortmunder Defensive ließ dann aber schnell den Ausgleich durch Sven Schipplock zu (35.).

Am Ende aber war der Sieg hochverdient, die Steigerung vor allem in der Defensive augenfällig, die Hoffenheimer hatten in der zweiten Halbzeit keine Torchance mehr. "Wir haben in dieser Saison schon besser gespielt und trotzdem Punkte liegen lassen. Deshalb nehmen wir das so gerne mit", meinte Klopp, der in Hoffenheim auf die verletzten Sebastian Kehl, Sven Bender und Marcel Schmelzer hatte verzichten müssen. Und der gute Marco Reus meinte: "Wir haben in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel gemacht, aber in der zweiten gezeigt, wie gefährlich wir sein können."

"Alle Körner zusammenraffen"



Beim Blick auf die Tabelle hellte sich Klopps Miene deutlich auf. "Die drei Punkte verbessern unsere Situation erheblich", sagte der BVB-Trainer. Seine Mannschaft steht nun nach der Hälfte der Runde auf Tabellenrang 3, der am Ende zur Teilnahme an der Champions-League berechtigen würde. Die gewonnen 30 Punkte seien eine gute Basis für die Rückrunde, so Klopp, bevor er an die vergangene Saison erinnerte. Da hatte seine Mannschaft zum gleichen Zeitpunkt in der Liga 34 Punkte gesammelt, war aber in der Champions-League vorzeitig gescheitert. Nun sei die Ausbeute in der Bundesliga nahezu identisch, dafür habe man in der Champions-League das Achtelfinale erreicht, rechnete Klopp nach.

Vor dem letzten Auftritt im Kalenderjahr 2012 am Mittwoch gegen Hannover 96 im DFB-Pokal-Achtelfinale erklärte Klopp: "Wir werden jetzt gegen Hannover noch einmal alle Körner zusammenraffen. Klar ist aber auch: Wir müssen besser verteidigen als in Hoffenheim, sonst geht es schief." Und für die Rückrunde in der Bundesliga erklärte der BVB-Trainer: "Es sind noch 51 Punkte zu vergeben, da werden wir dann sehen, wie viele wir davon holen." Mit wenig, hat sich Klopp noch nie zufrieden gegeben.

Aus Sinsheim berichtet Tobias Schächter

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