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Spieltag & Spielplan

17. Spieltag

14.12.2012 | 20:30 Uhr

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  • FC Bayern München
  • 1 : 1
    0 : 1
  • Borussia M'gladbach

15.12.2012 - 10:39 Uhr


"Es gibt keine Freunde auf dem Platz"

Für Bayerns Innenverteidiger Dante (2.v.l., mit Harvard Nordtveit und Thorben Marx) ist das Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen aus Mönchengladbach kein Spiel wie jedes andere

Die Borussen gehen durch einen von Marx (3.v.r.) verwandelten Handelfmeter in Führung

Dante verpasst in der ersten Halbzeit mit einem Kopfball knapp über die Querlatte einen eigenen Treffer

Den Ausgleichstreffer zum 1:1-Endstand markiert dann Xherdan Shaqiri. Für den Schweizer ist es das erste Bundesligator

München - Das 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach ist für Bayerns Innenverteidiger Dante keineswegs das perfekte Ergebnis. Nach dem Wiedersehen mit seinen ehemaligen Mannschaftskollegen ärgert sich der Brasilianer vielmehr über den verpassten "Dreier" zum Hinrundenabschluss.
Im Interview macht er den "Schuldigen" für den verpassten Bayern-Sieg in den Reihen der Gladbacher aus.

Frage: Dante, es hat gegen Borussia Mönchengladbach "nur" zu einem Remis gereicht. Sind Sie unter dem Strich ein bisschen enttäuscht, dass nicht drei Punkte herausgesprungen sind?

Dante: Eigentlich haben wir sehr gut gespielt. Von daher ist es schade, dass wir kein zweites Tor gemacht haben. Aber wir haben unseren Kopf oben gehalten und alles gegeben, um drei Punkte einzufahren. Manchmal ist es eben auch bei Bayern so, dass der Ball nicht reingehen will. Aber wir müssen uns jetzt wieder konzentrieren und in Augsburg gewinnen.

Frage: War es ein sehr emotionales Spiel für Sie gegen Ihre Ex-Kollegen?

Dante: Ja, klar, auf jeden Fall. Wir haben eine schöne Zeit in Gladbach gehabt, und ich habe mich sehr gefreut, meine Ex-Kollegen wiederzusehen. Aber trotzdem waren sie in den 90 Minuten wie normale Gegner. Ich habe versucht, noch konzentrierter zu sein und meiner Mannschaft zu helfen.

Frage: Es gab zwei intensive Duelle mit Mike Hanke. Ein Mal ist er im Anschluss an einen Zweikampf hinter der Bande gelandet. War das eher unglücklich oder wollten Sie es ihm besonders zeigen?

Dante: Es verbindet mich, wie gesagt, noch eine Freundschaft zu den Gladbachern. Aber während der 90 Minuten waren wir Gegner. Egal, gegen wen ich spiele: Da gibt es keine Freunde auf dem Platz. So eine Szene kann dann immer mal passieren. Ich bin Verteidiger, und es ist meine Qualität, aggressiv im Zweikampf zu sein.

Frage: Sie haben beim FC Bayern keine Minute in der Hinrunde verpasst und sind auf Anhieb Stammspieler geworden. Wie zufrieden sind Sie mit dem Verlauf der Hinrunde?

Dante: Klar bin ich sehr zufrieden. Aber nicht, weil ich alle Spiele bisher mitgespielt habe. Sondern weil wir Erster sind und einen sehr großen Vorsprung auf den Zweiten und Dritten haben.

Frage: Kann man in Anbetracht des großen Vorsprungs schon sagen, dass eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft gefallen ist?

Dante: Wir können sagen, wir haben einen guten Schritt nach vorne gemacht. Aber es sind erst 17 Spiele gespielt und die Rückrunde kommt noch. Wir wollen weiter konzentriert bleiben, um unsere Ziele am Ende zu erreichen.

Frage: Was sagen Sie zur Leistung ihres Ex-Kollegen Marc-Andre ter Stegen heute?

Dante: Ich glaube, ohne ihn hätte Bayern München heute gewonnen. Für ihn persönlich freut es mich, weil er die Saison nicht so souverän begonnen hat und hier ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Aber es ist schade für uns, dass wir seinetwegen nicht gewonnen haben.

Aufgezeichnet von Maximilian Lotz und Christopher Mayer-Lodge

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