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13. Spieltag

23.11.2012 | 20:30 Uhr

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  • Fortuna Düsseldorf
  • 2 : 0
    1 : 0
  • Hamburger SV

Bundesliga

23.11.2012 - 22:31 Uhr


Fortuna beendet Heimfluch

Das Spiel im Video

Allerdings sind in der Anfangsphase die Gäste um Rückkehrer Maximilian Beister (l.) die offensivere Mannschaft

Den Hanseaten fehlt aber der Zug zum Tor. Nach 32 Minuten muss dann Rafael van der Vaart verletzt vom Platz

Der Aufsteiger wird mit zunehmender Spieldauer mutiger und zeigt sich kurz vor der Pause eiskalt: Nach Pass von Andreas Lambertz schießt Robbie Kruse zur Führung ein (45.+2)!

Nach dem Seitenwechsel wird das Spiel immer zerfahrener. Torchancen sind selten. Bis zum großen Auftritt von Joker Stefan Reisinger, der sein Solo mit dem 2:0-Endstand abschließt (64.)!

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf hat mit dem ersten Heimsieg in der Bundesliga seit mehr als 15 Jahren den Befreiungsschlag geschafft. Zum Auftakt des 13. Spieltags feierte der Aufsteiger einen 2:0 (1:0)-Sieg gegen den Hamburger SV und schob sich mit 14 Punkten vom Relegationsplatz vorerst bis auf den 13. Rang vor. Der HSV (17) bleibt als Tabellenneunter im Mittelfeld hängen und muss dazu um Superstar Rafael van der Vaart bangen. "Es fühlt sich an wie ein Faserriss. Es ist keine Verletzung, mit der man in einer Woche wieder spielen kann", sagte der 29-Jährige: "Es wird schwer, dieses Jahr nochmal zu spielen. Die Verletzung schmerzt mich mehr als die Niederlage."
Robbie Kruse (45.+2) und Stefan Reisinger (64.) sorgten für den ersten Düsseldorfer Sieg im Oberhaus seit dem 2:0 gegen den FC St. Pauli am 5. April 1997. Hamburg hat bei der Fortuna zuletzt im Meisterjahr 1983 gewonnen. Gelöst nach dem Ende der Negativserie war Jens Langeneke. "Wir haben nicht die Jahre gezählt, aber vor so einer Kulisse ist so ein Sieg natürlich Gold wert", sagte der Abwehrchef der Fortuna.

Die Anfangsphase gehörte den Hanseaten. Der zuvor seit vier Spielen auswärts ungeschlagene HSV setzte die Fortuna unter Druck, konnte sich dabei aber keine Torchancen herausspielen. "Wir haben viel zu pomadig gespielt. Was wir heute gezeigt haben, war viel zu wenig. 80 oder 90 Prozent reichen einfach nicht aus, um so einen Gegner zu schlagen", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink enttäuscht. Düsseldorf fand erst nach gut zehn Minuten richtig in die Partie und zeigte viel Laufbereitschaft, vermied aber jedes Risiko.

Van der Vaart verletzt



Mit zunehmender Spieldauer häufte sich die Fehlerquote auf beiden Seiten, die beiden Torhüter hatten in der ereignisarmen ersten Hälfte kaum etwas zu tun. Die erste echte Torgelegenheit hatte Rückkehrer Maximilian Beister. Der Offensivspieler der Hamburger, der in den vergangenen beiden Spielzeiten an die Fortuna ausgeliehen war, schoss knapp am Tor vorbei (44.). Vor dem Anpfiff war Beister von den Fortuna-Fans mit Applaus begrüßt worden.

Van der Vaart war zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Spiel gegangen. Beim Niederländer besteht der Verdacht auf einen Muskelfaserriss im Oberschenkel. Bei der Fortuna musste Abwehrchef Jens Langeneke vor dem Seitenwechsel ebenfalls angeschlagen vom Feld.

Fortuna kontert



Als niemand mehr mit einem Treffer vor der Pause rechnete, schlug Kruse zu. Nach einem Fehlpass von Heung-Min Son bediente Andreas Lambertz den Australier, dessen Schuss von HSV-Abwehrspieler Michael Mancienne unhaltbar abgefälscht wurde.

Kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs hatte Ronny Garbuschewski die Chance (48.) zu erhöhen, HSV-Schlussmann Rene Adler hatte mit dem unplatzierten Schuss des Neuzugangs aber keine Mühe. Auf der Gegenseite klärte Torhüter Fabian Giefer einen Schuss von Marcus Berg gerade noch zur Ecke (50.). Der schwedische Stürmer hatte den Vorzug vor Artjoms Rudnevs erhalten.

Joker Reisinger sticht



Garbuschewski machte nach einer guten Stunde Platz für Reisinger, und der brauchte wenig Anlaufzeit. Der Angreifer ließ HSV-Kapitän Heiko Westermann stehen, ging auch noch an Mancienne vorbei und ließ Adler mit einem Schuss unter die Latte keine Chance.

Hamburg tat sich auf dem vom Regen durchweichten Boden nach dem 0:2 schwer und brachte Düsseldorf nur selten in Verlegenheit. Ein Schuss von Beister knapp am Tor vorbei (71.) war noch die beste Gegenheit zum Anschlusstreffer.

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