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Spieltag & Spielplan

13. Spieltag

24.11.2012 | 15:30 Uhr

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  • FC Bayern München
  • 5 : 0
    3 : 0
  • Hannover 96

25.11.2012 - 17:40 Uhr


Harmonische Bayern fit fürs Gipfeltreffen

Zwei Premieren-Torschützen unter sich: Dante (l.) und Javier Martinez treffen erstmals in einem Pflichtspiel für die Bayern. Während der Brasilianer einköpft,...

...verwandelt der Spanier gegen Hannover per Fallrückzieher. Als Andenken nimmt er den Spielball mit nach Hause

Mario Gomez (l.) bejubelt bei seinem Bundesliga-Comeback bereits nach 27 Sekunden seinen ersten Treffer

Abschlussfreudiger Regisseur: Toni Kroos erzielt gegen 96 bereits sein fünftes Saisontor

Nach dem 13. Spieltag haben die Bayern neun Punkte Vorsprung auf Borussia Dortmund auf Platz 2. Am Mittwoch geht es gegen Freiburg, am nächsten Samstag gegen den BVB

München - Er ist zuletzt immer wieder als Mahner aufgetreten, nun verteilte er viel Lob. "Es war wichtig, dass die Mannschaft nach den zwei nicht so guten Spielen eine Reaktion gezeigt hat. Das hat sie sehr gut gemacht", sagte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge erleichtert: "Sie hat das von der ersten Minute an seriös umgesetzt. Man hat gesehen, dass sie unbedingt gewinnen will."
Nach ganz leichten Symptomen einer November-Depression - der FCB spielte ja zwei Mal hintereinander nur unentschieden - meldeten sich die Münchner mit dem 5:0 gegen Hannover zurück und fit für eine laut Rummenigge "sehr entscheidende Woche", an deren Ende das Gipfeltreffen gegen Borussia Dortmund steht.

Aber zunächst wollten sie den eindrucksvollen Erfolg gegen durchaus bemühte Niedersachsen genießen. Und der hatte gleich mehrere Gesichter.

Martinez nimmt ein Souvenir mit - Kroos glänzt



Da war zum einen Javier Martinez, der seine Tor-Premiere im Bayern-Trikot feierte - eine sehenswerte noch dazu. "Es ist ein sehr spezielles Tor für mich, weil es das erste ist. Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich ein Fallrückzieher-Tor gemacht habe", lächelte der Spanier, der mit dem Spielball als "Erinnerungsstück" durch die Katakomben schlenderte.

Da war zum anderen Toni Kroos, Dreh- und Angelpunkt einer gnadenlos effizienten FCB-Offensive. Der Mittelfeldspieler, der seinen Seitfallzieher zum 2:0 zunächst schöner, weil schwieriger fand, war am frühen Führungstreffer von Martinez sowie am 3:0 des wieder einmal sehr agilen Franck Ribery indirekt beteiligt und bereitete die beiden weiteren Treffer vor. Entsprechend zufrieden war Kroos, der allerdings zuletzt keine depressiven Anzeichen erkannt hatte.

"Wir sind nach wie vor gut drauf. Wir hätten zwei Mal besser spielen können, aber das wird man im Saisonverlauf immer mal haben", sagte Kroos bestimmt und dann schmunzelnd im Rückblick auf die beiden Remis: "Wir haben zum Glück elf gegen elf gespielt heute."

Gomez: "Für mich ein sehr schöner Moment"



Natürlich war da auch noch Mario Gomez. Der so lange verletzte Angreifer erlebte 27 Sekunden nach seiner Einwechslung eine wahre "Gefühlsexplosion". "Da kamen die dreieinhalb Monate Reha hoch. Es war für die Mannschaft nicht so sehr wichtig, aber für mich ein sehr schöner Moment", schilderte der 27-Jährige seine Emotionen nach dem Treffer zum 5:0.

Anstatt Ansprüche auf einen Platz in der Startelf zu stellen, lobte Gomez viel mehr seine Konkurrenten. "Der Mario (Mandzukic, Anm. d. Red.) macht seine Sache super, der Claudio (Pizarro, Anm. d. Red.) auch. Das ist für die Mannschaft gut und für den Trainer." Harmonie war Trumpf an diesem Samstag beim FC Bayern. Denn 34 von 39 möglichen Punkten und eine Tordifferenz von +33 bedeuten wieder die beste Bundesliga-Bilanz aller Zeiten (Topdaten).

Freiburg im Blick - Dortmund im Kopf



"Wir haben hochverdient gewonnen und ein klasse Spiel gemacht, weil wir von Anfang an sehr giftig und aggressiv waren", analysierte Jupp Heynckes nach seinem 200. Bundesliga-Spiel als FCB-Trainer. Rechtzeitig vor dem Showdown gegen Dortmund, das sich auf den 2. Platz vorschob, haben sich die Bayern also selbst kuriert.

Die aktuellen neun Punkte Vorsprung auf den BVB (Tabellenrechner) sind beruhigend, und angesichts des Auswärtsspiels in Freiburg am Mittwoch wollten sie über das anstehende Prestigeduell noch nicht reden. "Wir haben uns in Freiburg in den letzten Jahren immer schwer getan", so Kroos, und Gomez sprach respektvoll von einem "kompakten und aggressiven" SC. Es dürfe in diesem Jahr auf keinen Fall passieren, dass man vom Weg abkomme, forderte der Stürmer: "Wir müssen Meister werden!"

Lassen die Münchner der Pflichterfüllung im Breisgau eine erfolgreiche Kür gegen die Borussia folgen, hat auch ihr Boss keinen Grund für eine erneute Warnung. Und, Stichwort November-Depression: Der Kracher gegen den Angstgegner steigt bekanntlich am 1. Dezember.

Aus der Allianz Arena berichtet Tim Tonner

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