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12. Spieltag

17.11.2012 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 1 : 0
    0 : 0
  • 1. FSV Mainz 05

Bundesliga

01.01.1970 - 01:00 Uhr


Son schießt Hamburg zum Sieg

Das Spiel im Video

Von Beginn an entwickelt sich eine ausgeglichene Partie mit wenigen Höhepunkten auf beiden Seiten

Rafael van der Vaart (l.) ist bei Jan Kirchhoff (r.) in guten Händen und kann nicht wie gewohnt Akzente setzen

Zum Glück für den HSV ist wenigstens auf den Torjäger Verlass: Heung Min Son trifft zum sechsten Mal in dieser Saison...

...und lässt Hamburgs Trainer Torsten Fink (r.) über den glücklichen 1:0-Sieg jubeln

Hamburg - Ein hart erkämpfter Sieg hat die schlechte Heimbilanz des Hamburger SV aufpoliert. Gegen einen bissigen 1. FSV Mainz 05 reichte ein Treffer des Südkoreaners Heung Min Son zu einem etwas schmeichelhaften 1:0 (0:0)-Erfolg. Während der "Bundesliga-Dino" durch den "Dreier" vor 51.345 Zuschauern wieder an die Europacup-Plätze heranrückt, müssen die zuletzt starken Rheinhessen einen Rückschlag hinnehmen, bleiben aber in der Tabelle vor dem HSV.

Das Tor von Son in der 63. Minute war bereits der sechste Saisontreffer des Angreifers. Bissig, zweikampfstark, entschlossen: Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt gehörte die Anfangsphase den zuletzt starken Mainzern. Drei Siege aus vier Pflichtspielen hatte die Elf von Trainer Thomas Tuchel geholt, dementsprechend selbstbewusst agierten die 05er. Der erste Warnschuss von Marcel Risse, der neben Top-Torjäger Adam Szalai stürmte, war die logische Folge, er verfehlte sein Ziel jedoch deutlich (6.).

Tuchel rotiert kräftig



Tuchel hatte seine Mannschaft im Vergleich zum Heimsieg gegen Nürnberg kräftig durchgemischt, gleich vier Neue schickte der Chefcoach auf den Rasen. Mainz stand gut, agierte im Mittelfeld in einer Raute und schaffte es zunächst, dem HSV den Schneid abzukaufen. Viele Chancen erarbeiteten sich die 05er anfangs jedoch nicht, auch weil Szalai bei Hamburgs Michael Mancienne in guten Händen war.

Dies galt zunächst auch für die Offensivabteilung des Hamburger SV. Rafael van der Vaart konnte in der ersten halben Stunde kaum Akzente setzen, Artjoms Rudnevs hing als einzige Sturmspitze in der Luft. So blieb Marcell Jansens Distanzschuss (19.) lange die einzige Bewährungsprobe für Christian Wetklo im Tor der Mainzer.

Son bricht den Bann



Der HSV hatte sich vor dem Spiel fest vorgenommen, mit einem Heimsieg zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Zum einen wollten van der Vaart, Adler und Co. zu Hause mal siegen, zuvor holten die Hanseaten nur sechs ihrer 14 Punkte im eigenen Stadion. Zum anderen wollten die Norddeutschen den Anschluss an den 6. Platz wahren, der zur Teilnahme am Europapokal berechtigt.

Aber erst zum Ende der ersten Hälfte konnte das Heimteam diesem Vorhaben in Ansätzen auch Taten folgen lassen, der HSV erhöhte nun die Schlagzahl. Nach einem Missverständnis von Zdenek Pospech und Junior Diaz in der Mainzer Verteidigung kamMaximilian Beister aus 15 Metern frei zum Abschluss, verzog aber völlig (40.).

Mit dem Wechsel verzichteten beide Trainer auf personelle Wechsel, und so lief das Spiel weiter wie gehabt. Beide Mannschaften beharkten sich im Mittelfeld, konstruktives Offensivspiel hatte Seltenheitswert. Der HSV war bemüht, konnte sich aber selten durchsetzen. Erst Son brach den Bann. Nun verstärkte Tuchel noch einmal seine Offensive, der eingewechselte Yunus Malli prüfte Rene Adler, der sein 150. Bundesliga-Spiel absolvierte, in der 75. Minute.

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