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11. Spieltag

10.11.2012 | 15:30 Uhr

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  • Fortuna Düsseldorf
  • 1 : 1
    1 : 1
  • TSG 1899 Hoffenheim

12.11.2012 - 14:59 Uhr


"Wir sind noch nicht konstant genug"

Kevin Volland (r.) sieht das Remis gegen Düsseldorf als Punktgewinn und will den Aufwärtstrend mit der TSG fortsetzen

"Wir müssen jetzt gegen Wolfsburg weitermachen und wieder so ein Spiel wie gegen Schalke abliefern", sagt Volland (r.)

Der Offensivspieler kommt in seiner ersten Bundesligasaison bisher auf ein Tor und vier Vorlagen

Düsseldorf - 1899 Hoffenheim tritt weiter auf der Stelle. Die mit hohen Ambitionen in die Saison gestarteten Kraichgauer holten allerdings nach dem Platzverweis gegen Innenverteidiger Marvin Compper immerhin ein 1:1-Unentschieden beim Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Nach dem Spiel sprach Hoffenheims Stürmer Kevin Volland mit bundesliga.de.
bundesliga.de: Herr Volland, die TSG Hoffenheim hat 1:1 bei Fortuna Düsseldorf gespielt. Ein gerechtes Ergebnis?

Kevin Volland: Ich denke schon. Ich kann mich nicht an viele Chancen von Düsseldorf erinnern. Nach der Roten Karte gegen uns haben wir trotzdem ganz gut gespielt. In der ersten Halbzeit haben wir dagegen nicht so gut ins Spiel gefunden. Wir hätten besser ins Spiel und in die Zweikämpfe kommen müssen.

bundesliga.de: Sie sprechen den Platzverweis an. War dies nach zuvor vier Niederlagen in fünf Auswärtsspielen ein Punkt für die Moral?

Volland: Wir nehmen den Punkt natürlich gerne mit. Aber wir sind eigentlich nach Düsseldorf gekommen, um das Spiel zu gewinnen. Schade, dass es nicht geklappt hat.

bundesliga.de: Kann man nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen schon von einem Aufwärtstrend sprechen?

Volland: Ja. Aber wir müssen jetzt gegen Wolfsburg weitermachen und wieder so ein Spiel (wie beim 3:2-Sieg, die Red.) gegen Schalke abliefern. Wir müssen allerdings noch spielerisch mehr Akzente setzen als gegen Schalke. Ich bin guter Dinge, dass wir gegen Wolfsburg punkten.

bundesliga.de: War das Schalke-Spiel der Maßstab für die kommenden Aufgaben?

Volland: Nein, das war eher das Spiel in Stuttgart (das 3:0 gewonnen wurde, die Red.). In dem Spiel haben wir richtig gut gespielt. Gegen Schalke hatten wir auch ziemlich viel Glück, das muss man schon klar sagen. Wenn wir besser verteidigen und die Abstände nicht so groß sind, kommen wir auch wieder selbst zu mehr Torchancen. Und dann gewinnen wir auch Spiele.

bundesliga.de: Glauben Sie, dass Hoffenheim nach dem schlechten Saisonstart jetzt so langsam ins Rollen kommt?

Volland: Wir sind noch nicht konstant genug. Wir müssen uns über Erfolgserlebnisse das Selbstvertrauen holen. Jeder muss für den anderen kämpfen und für den anderen da sein, wir müssen kompakt stehen. Dann werden wir auch erfolgreich sein.

bundesliga.de: Sie sind in Ihrer ersten Bundesliga-Saison Stammspieler, haben gegen Schalke Ihr erstes Tor geschossen und schon einige Treffer aufgelegt. Die Umstellung von der 2. Bundesliga auf die höchste Spielklasse scheint Ihnen nicht allzu schwer gefallen zu sein.

Volland: Mir ist nichts leicht gefallen, jedes Spiel ist schwer. Ich brauche auch noch meine Zeit, um mich an das hohe Tempo zu gewöhnen. Ich nehme die Spiele mit, sie sind eine gute Erfahrung für mich. Es macht großen Spaß. Ich haue mich in jedem Training und in jedem Spiel rein. Ich bin guter Dinge.

bundesliga.de: Was fehlt Hoffenheim noch, um sich aus den unteren Tabellenregionen zu verabschieden?

Volland: Wie spielen zu oft Unentschieden und verlieren Spiele wie gegen Mainz, bei denen wir uns nicht erklären können, wie das passieren konnte. Und dann schlagen wir auf der anderen Seite Schalke. Uns fehlt wie gesagt die Konstanz. Wir müssen mehr Spiele durch eine gute Mannschaftsleistung gewinnen.

bundesliga.de: Jetzt tritt die TSG zwei Mal hintereinander daheim an, erst gegen Wolfsburg dann gegen Leverkusen. Die Chance, um den Anschluss ans die obere Tabellenhälfte zu schaffen. Was ist gegen die "Wölfe" drin?

Volland: Unser Ziel ist es, uns mit einem Sieg gegen Wolfsburg unten Luft zu verschaffen. Dafür werden wir wieder alles geben. Ich habe aber vorher noch ein U-21-Länderspiel gegen die Türkei. Danach gilt dann die Konzentration dem Wolfsburg-Spiel.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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