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Spieltag & Spielplan

10. Spieltag

02.11.2012 | 20:30 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 1 : 1
    1 : 0
  • Greuther Fürth

Bundesliga

02.11.2012 - 22:24 Uhr


Dämpfer für Frankfurt im Aufsteiger-Duell

Das Spiel im Video

In einer umkämpften Partie trennen sich Eintracht Frankfurt und Greuther Fürth 1:1 unentschieden (hier Fürths Bernd Nehrig, l., gegen Takashi Inui)

Die Eintracht legt einen Blitzstart hin: Alexander Meier (M.) trifft schon in der 1. Minute zur Frankfurter Führung

Gerald Asamoah (l.) vergibt nach 27 Minuten frei vor Eintracht-Torwart Kevin Trapp die Riesenchance zum Ausgleich

Edgar Prib (l., gegen Bastian Oczipka) zeigt bei den Gästen viel Einsatz, legt die größte Laufstrecke aller Akteure zurück

Spätestens nach der Pause ist das "Kleeblatt" mit dem agilen Zoltan Stieber (v.) dann die bessere Mannschaft...

...und bringt die Hintermannschaft der Eintracht um Vadim Demidov (l.) immer mehr ins Schlingern

Völlig verdient erzielt Zoltan Stieber mit einem herrlichen Lupfer den Ausgleich - am Ende schmeichelt das Unentschieden dann sogar eher der Eintracht

Frankfurt/Main - Das Überraschungsteam von Eintracht Frankfurt hat ausgerechnet im Aufsteigerduell gegen die SpVgg Greuther Fürth einen Dämpfer kassiert. Die Hessen kamen im ersten Bundesliga-Vergleich mit dem bisherigen Schlusslicht aus Franken nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus.
Alexander Meier hatte die Gastgeber mit seinem siebten Saisontor bereits nach 24 Sekunden in Führung gebracht, doch Zoltan Stieber (53.) gelang der verdiente Ausgleich für das "Kleeblatt". Die zu Hause weiterhin ungeschlagene Eintracht verpasste damit den zwischenzeitlichen Sprung auf den zweiten Tabellenplatz, bleibt aber auch nach dem 10. Spieltag zumindest Dritter.

"Ich denke, dass uns der Punkt weiterhilft. Wir haben jetzt 20, das ist nach zehn Spielen ganz okay", sagte Torschütze Meier: "Fürth hat verdient einen Punkt mitgenommen. Wir müssen unsere 40 Punkte für den Klassenerhalt sammeln, alles andere interessiert uns nicht."

Meier trifft nach 24 Sekunden zur Eintracht-Führung



Fürth indes setzte vor 47.400 Zuschauern seinen Aufwärtstrend durch das dritte Unentschieden in Serie fort und verbesserte sich zumindest bis Samstag um einen Rang auf Platz 17.

Den Hausherren gelang ein Auftakt nach Maß, als Meier den ersten Angriff gleich mit einem sehenswerten Drehschuss aus zwölf Metern erfolgreich abschloss. Damit egalisierte der zur Zeit beste Torschütze der Hessen den bislang schnellsten Treffer der Saison durch Vedad Ibisevic (VfB Stuttgart) vom 6. Spieltag.

Asamoah verpasst freistehend den Ausgleich



Die Fürther zeigten sich aber in der Folge nicht geschockt und suchten durchaus ihre Chance in der Offensive. Nicht zuletzt, weil ihnen die Frankfurter, die die zuletzt angeschlagenen Pirmin Schwegler und Sebastian Rode aufbieten konnten, weite Teile des Mittelfelds überließen.

Der Fürther Stürmer Gerald Asamoah hätte nach einer knappen halben Stunde für den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich sorgen können. Doch der als einzige Spitze aufgebotene Ex-Nationalspieler scheiterte freistehend an Eintracht-Keeper Kevin Trapp.

Premieren-Torschütze Edu bei Fürth nur auf der Bank



Gäste-Coach Mike Büskens ließ zunächst überraschend den zweiten Angreifer Edu auf der Bank, der am letzten Wochenende gegen Werder Bremen (1:1) den ersten Heimtreffer der Franken in der Bundesliga-Geschichte geschossen hatte.

Für Edu spielte der defensivere Milorad Pekovic. Der Montenegriner konnte aber nicht verhindern, dass ausgerechnet der einstige Fürther Torjäger und Aufstiegsheld Olivier Occean das 2:0 auf dem Fuß hatte. Doch den Schuss des Kanadiers lenkte Fürths Torhüter Max Grün gerade noch so über die Latte (35.).

Stieber trifft per Traumtor zum Ausgleich



Nach dem Wechsel drückte die mutig agierende Spielvereinigung aufs Tempo - und wurde belohnt. Einen herrlichen Pass von Sercan Sararer nahm Stieber mustergültig an und lupfte den Ball über den herausstürzenden Trapp. Die Abwehr, in der für den verletzten Innenverteidiger Carlos Zambrano (Zehbruch) der Norweger Vadim Demidov spielte, sah dabei ganz schlecht aus.

Nur wenig später hätte der glücklose Asamoah die Führung für das "Kleeblatt" besiegeln müssen, scheiterte aber wiederum am glänzend reagierenden Trapp. Das Veh-Team suchte seinerseits die Entscheidung, Rode verzog aus rund 18 Metern knapp (65.). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gäste dem Siegtreffer letztlich sogar näher waren, als eine insgesamt enttäuschende Eintracht.

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