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7. Spieltag

06.10.2012 | 15:30 Uhr

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  • Sport-Club Freiburg
  • 3 : 0
    1 : 0
  • 1. FC Nürnberg

Bundesliga

06.10.2012 - 17:35 Uhr


Freiburg jubelt über späte Tore gegen Nürnberg

Das Spiel im Video

In einem umkämpften Spiel sieht es zu Beginn nicht nach einem solch deutlichen 3:0-Erfolg für den SC Freiburg gegen den 1. FC Nürnberg aus

Denn in der Innenverteidigung macht Timm Klose (r. gegen Sebastian Freis) mit 72 Prozent gewonnener Zweikämpfe ein gutes Spiel

Noch vor der Pause vergibt Klose zudem mit Hanno Balitsch eine Doppelchance zum Ausgleich

Der "Club" drückt nach Wiederanpfiff auf den Ausgleich - doch am Ende jubeln die Freiburger dank zweier Tore in der Nachspielzeit

Bei Nürnberg überwiegt nach der vierten Niederlage in Folge die Enttäuschung

Freiburg - Der SC Freiburg, der aus den zurückliegenden drei Partien nur einen Punkt geholt hatte, stoppte gegen den 1. FC Nürnberg seinen Negativtrend. Die Breisgauer gewannen am 7. Spieltag mit 3:0 (1:0) und fügten dem "Club" somit die vierte Niederlage in Folge zu.
Cedric Makiadi (36.), Daniel Caligiuri (90.+2, Foulelfmeter) und Marco Terrazzino (90.+3) erzielten die entscheidenden Treffer für die Freiburger, die die zurückliegenden sieben Spiele gegen Nürnberg nicht verloren haben. Nürnbergs Coach Dieter Hecking muss weiter auf den ersten Sieg als Spieler oder Trainer gegen Freiburg warten.

Nürnberg bei Standards gefährlich



Die 22.800 Zuschauer mussten nicht lange auf die erste große Tormöglichkeit warten. Der Tscheche Tomas Pekhart hätte die Nürnberger, bei denen Per Nilsson und Adam Hlousek fehlten, bereits nach 70 Sekunden im Anschluss an eine Ecke per Kopf in Führung bringen können. Der Ball ging nur knapp am Freiburger Tor vorbei.

Auch im Anschluss verrieten die Gastgeber, die ohne die verletzten Johannes Flum und Jan Rosenthal sowie den gesperrten Karim Guede auskommen mussten, Schwächen bei Standardsituationen. In der Offensive brachten die Freiburger zunächst kaum etwas Konstruktives zustande. Die zuletzt anfällige Nürnberger Abwehr hatte alles im Griff. Das änderte sich erst in der 21. Minute. Erik Jendrisek schloss einen Freiburger Konter mit einem Kopfball an den Pfosten ab.

Makiadi mit dem Wachmacher



Nach dieser Szene plätscherte die Partie mehr oder weniger ereignislos vor sich hin. Beide Teams waren in erster Linie darauf bedacht, kein Gegentor zu kassieren. Darunter litt die Offensive auf beiden Seiten und die Attraktivität der Begegnung insgesamt.

Das änderte sich nach dem Treffer Makiadis, der nach Vorarbeit von Jonathan Schmid und Jendrisek nur noch einnicken musste. Zunächst vergab Schmid die Chance zum zweiten Freiburger Treffer (42.), dann hätten der Japaner Hiroski Kiyotake per Freistoß und Innenverteidiger Timm Klose (beide 45.) für den Ausgleich sorgen können.

Nürnberg drängt auf den Ausgleich



Nur zehn Sekunden nach dem Seitenwechsel prüfte Jendrisek FCN-Torwart Raphael Schäfer mit einem gefährlichen Distanzschuss. In der Folge waren die Freiburger dem zweiten Treffer wesentlich näher als die Nürnberger dem Ausgleich. In der 52. Minute hatten Daniel Caligiuri (Pfostenschuss), Makiadi und Jendrisek gleich drei große Chancen innerhalb von wenigen Sekunden.

Kurz darauf hatte der SC aber auch Glück. Zunächst klärte Außenverteidiger Mensur Mujdza einen Kopfball von Sebastian Polter auf der Torlinie (56.), nur wenige Sekunden später sorgte Polter erneut per Kopf für Gefahr (57.). Auch Timothy Chandler prüfte Freiburgs Torhüter Oliver Baumann (59.). Bei einem Konter vergab der eingewechselte Freiburger Sebastian Freis (62.) die Chance zum zweiten Treffer.

Turbulente Nachspielzeit



Während der "Club" auf den Ausgleichstreffer drängte, konnten sich die Freiburger in der Nachspielzeit etwas Luft verschaffen. Ein langer Ball von Baumann landet bei Caligiuri. Timothy Chandler wirft sich im Strafraum ungeschickt in den Zweikampf gegen den Freiburger - Schiedsrichter Michael Weiner entscheidet sofort auf Strafstoß.

Der Gefoulte tritt selbst an und verwandelt sicher ins rechte Eck - FCN-Torwart Raphael Schäfer war in die andere Ecke unterwegs. Schließlich setzte Terrazzino mit einem Traumtor den Schlusspunkt.

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