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6. Spieltag

29.09.2012 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Nürnberg
  • 0 : 2
    0 : 1
  • VfB Stuttgart

02.10.2012 - 13:34 Uhr


"Bin von der Qualität unserer Mannschaft überzeugt"

Mike Frantz (v.) wird gegen den VfB Stuttgart nach etwas weniger als einer Stunde Spielzeit ausgewechselt

Obenauf: Die Stuttgarter sind im Duell gegen die Franken eindeutig in der besseren Position

"Club"-Coach Dieter Hecking ist nach der dritten Niederlage in Serie unzufrieden. Seine Elf belegt aktuell den 12. Rang in der Bundesliga

Nürnberg - Nach der 0:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart hat sich Nürnbergs Mittelfeldspieler Mike Frantz den Fragen der Journalisten gestellt. Die dritte Niederlage in Serie hatte Abwehrspieler Marcos Antonio mit einem missglückten Pass eingeleitet.
Dies gelte es nun, schnell abzuhaken, sagte Frantz nach dem Spiel gegen die bis dahin noch sieglosen Schwaben.

Frage: Nach 24 Sekunden passierte Innenverteidiger Marcos Antonio ein schlimmer Fehler, zwei Sekunden später lagen Sie 0:1 hinten. Was ist Ihnen da durch den Kopf geschossen?

Mike Frantz: Zunächst einmal: Es war natürlich sehr bitter, dass wir gegen verunsicherte Stuttgarter so früh in Rückstand geraten sind. Ich hatte aber trotzdem das Gefühl, dass wir eine gute Antwort gegeben haben. Wir haben heute eigentlich alles probiert. Es sollte wohl einfach nicht sein.

Frage: Mehr als zwei, drei Torchancen kamen bei den Nürnberger Offensivbemühungen allerdings nicht heraus.

Frantz: Der VfB hatte es nach dem frühen Tor natürlich auch leichter, die Räume zuzustellen. Es kann uns jedenfalls keiner absprechen, dass wir alles Erdenkliche probiert haben, um das Spiel doch noch zu drehen. Das ist der einzige Weg und die einzige Reaktion nach der 4:1-Klatsche von Hannover.

Frage: ...nach der sich Sie und Ihre Kollegen auch den Vorwurf mangelnden Einsatzes gefallen lassen mussten.

Frantz: Genau, das werden wir dieses Mal sicher nicht hören. Jedenfalls hilft es uns wenig, irgendwelche Spieler jetzt an den Pranger zu stellen, Fehler passieren eben. Wir sind eine Mannschaft, in der alle wissen, dass die Mitspieler sie auffangen.

Frage: Fühlt man mit dem Kollegen mit?

Frantz: Natürlich, so etwas ist ja auch für ihn persönlich ganz bitter. Ich hätte ihm wirklich gewünscht, dass er ein tolles Spiel macht, aber nach dem ersten Fehler war er wohl auch verunsichert.

Frage: Wie war denn die Stimmung in der Kabine?

Frantz: Ich habe ihn jetzt noch nicht gesehen, kann mir aber vorstellen, dass es hart ist, wenn man vom eigenen Publikum ausgepfiffen wird. Da hätte ich mir schon gewünscht, dass die Leute ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen zeigen. So war es auf jeden Fall richtig, dass der Trainer ihn früh rausgenommen hat.

Frage: Viele Beobachter hatten den Eindruck, dass der "Club" auf den Ausgleich gedrängt hat, die zündende Idee aber ein wenig fehlte.

Frantz: Naja, das Wichtigste ist ja auch, mit aller Macht das Ausgleichstor zu erzielen. Das war aber schwer, weil uns allen im Moment ein wenig das Selbstvertrauen nach vorne fehlt. Trotzdem hatten wir, wie gesagt, ein paar gut herausgespielte Aktionen. Beim nächsten schweren Auswärtsspiel...

Frage: ...am kommenden Samstag in Freiburg...

Frantz: ...müssen wir mit aller Macht den Bock umstoßen und unsere Chancen nutzen.

Frage: Wobei Ihre Mannschaft die entscheidenden Fehler derzeit eher hinten macht. Muss der "Club" in der Winterpause in der Defensive personell nachlegen?

Frantz: Nein, das glaube ich nicht. Wir haben doch am Anfang der Saison gezeigt, das wir die Qualität haben, um unsere Ziele zu erreichen. Ein Fehler eines Abwehrspielers führt halt oft direkt zum Tor. Ich persönlich bin jedenfalls von der Qualität unserer Mannschaft überzeugt.

Aufgezeichnet von Christoph Ruf

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