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4. Spieltag

22.09.2012 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 3 : 2
    1 : 0
  • Borussia Dortmund

Bundesliga

22.09.2012 - 17:31 Uhr


2:3 in Hamburg - BVB-Erfolgsserie nach 31 Spielen gerissen

Das Spiel im Video

Vor Spielbeginn hat BVB-Coach Jürgen Klopp gut lachen, schließlich hat seine Mannschaft 31 Bundesliga-Spiele in Folge nicht verloren

Schon in der zweiten Minute dürfte Klopp das Lachen aber vergangen sein: Per Kopf erzielt Heung-Min Son die frühe Führung für den Hamburger SV

Die Dortmunder Offensive um Robert Lewandowski (r., gegen Michael Mancienne) tut sich gegen kampfstarke Hamburger schwer

Dennoch gelingt dem BVB kurz nach Wiederanpfiff der Ausgleich: Eine verunglückte Flanke von Ivan Perisic (M.) senkt sich hinter Rene Adler ins HSV-Tor

Aber der HSV schlägt zurück: Ivo Ilicevic (2.v.l.) und Heung Min Son (M.) mit seinem zweiten Treffer bringen die Hanseaten mit 3:1 in Führung

Da hilft auch der zweite Treffer von Perisic nichts mehr: Die Serie des BVB ist gerissen, zurück bleibt ein nachdenklicher Jürgen Klopp

Hamburg - Borussia Dortmunds Superserie ist gerissen: Nach mehr als einem Jahr und 31 Spielen hintereinander hat der Deutsche Meister in der Bundesliga wieder eine Niederlage kassiert. Die Westfalen unterlagen beim zuvor punktlosen Hamburger SV überraschend mit 2:3 (0:1) und haben damit im Kampf um die erfolgreiche Titelverteidigung den ersten empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen.
Bereits der erste gefährliche Angriff der Hanseaten leitete in der zweiten Minute den ersten Dreier für die Norddeutschen seit April ein. Nach einer präzisen Flanke von HSV-Rückkehrer Rafael van der Vaart war der Südkoreaner Heung Min Son per Kopfball erfolgreich. Begünstigt wurde dieses Tor allerdings von mehreren Stellungsfehlern in der BVB-Defensive.

Auch die zweite Halbzeit begann turbulent, nach nur 22 Sekunden landete eine verunglückte Flanke von Ivan Perisic zum 1:1 im Hamburger Tor. Danach überschlugen sich die Ereignisse: Ivo Ilicevic (55.) und erneut Son (58.) brachten die Platzherren wieder in Front, ehe Perisic (60.) verkürzen konnte.

Dortmund stemmt sich mit aller Macht gegen die Niederlage



Die Gastgeber waren zwar auch mit Superstar van der Vaart die spielerisch schwächere Mannschaft, glichen dieses Manko aber durch großen Kampfgeist immer wieder aus. Aber auch die Westfalen stemmten sich mit aller Macht gegen eine Niederlage, Trainer Jürgen Klopp setzte ab der 63. Minute auf volle Offensive und wechselte Jakub Blaszczykowski und Julian Schieber als zusätzliche Offensivkräfte ein.

Vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Imtech Arena ging der BVB vor allem nach der Pause mit seinen Torchancen zu nachlässig um. Gerade in dieser Phase war Rene Adler ein wichtiger Rückhalt im HSV-Tor. Blaszczykowski und der eingewechselte Julian Schieber vergaben in der Schlussphase die größten Chancen zum Ausgleich.

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