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4. Spieltag

22.09.2012 | 15:30 Uhr

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  • Hamburger SV
  • 3 : 2
    1 : 0
  • Borussia Dortmund

23.09.2012 - 19:48 Uhr


"Letzte Saison waren es acht Punkte"

Dortmunds Ivan Perisic ist nach der Niederlage gegen den Hamburger SV sauer, sieht den Rückstand in der Tabelle auf den FC Bayern allerdings gelassen

In Hamburg trifft Perisic (M.) doppelt, dennoch reicht es nicht zum "Dreier"

Der Kroate ist in dieser Saison einer der Leistungsträger und gab neben seinen beiden Treffern auch schon einen Assist

Seinen Durchbruch schaffte der 23-Jährige in Belgien beim FC Brügge. Für den Traditionsclub spielt Perisic von 2009 bis 2011, bevor der nach Dortmund wechselt

Hamburg - Ivan Perisic war wohl einer der traurigsten Spieler am Samstag in der Hamburger Imtech Arena. Trotz seines ersten Doppelpacks für Borussia Dortmund, verlor der Deutsche Meister mit 2:3 beim HSV.
Nach 31 Spielen ohne Niederlage hat es den BVB in der Bundesliga wieder erwischt, der FC Bayern ist dadurch in der Tabelle auf fünf Punkte enteilt. Ivan Perisic stört das aber nicht sonderlich. "In der vergangenen Spielzeit lagen wir ja sogar acht Punkte hinter den Bayern und haben noch die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Da mache ich mir noch keine Sorgen", sagte der Kroate nach dem Schlusspfiff im Interview mit bundesliga.de.

Der Flügelspieler der Borussen analysiert zudem die Partie beim HSV, spricht über den verpassten Rekord und die Belastung der anstehenden "englischen Woche".

bundesliga.de: Herr Perisic, Glückwunsch zum ersten Doppelpack für den BVB. So richtig freuen können Sie sich aber wohl nicht, oder?

Perisic: Wenn man zwei Tore schießt und dennoch 2:3 verliert, dann kann man sich natürlich nicht freuen. Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan. Nach der Pause haben wir gleich ausgeglichen und waren gut im Spiel. Aber die beiden schnellen Treffer innerhalb von fünf Minuten haben den Unterschied gemacht.

bundesliga.de: Ging der Sieg deshalb in Ordnung?

Perisic: Wir sind ja nach dem 1:3 schnell zurückgekommen und haben praktisch nur noch auf ein Tor gespielt. Wir hatten sicherlich vier 100-prozentige Chancen. Von daher hätten wir mindestens ein Unentschieden verdient gehabt. Aber so ist Fußball.

bundesliga.de: Steckte das Champions-League-Spiel gegen Amsterdam vielleicht noch in den Knochen?

Perisic: Nein, das denke ich nicht. Bei den drei Gegentreffern haben wir im Defensivverhalten einfach schlecht ausgesehen. Das müssen wir abstellen.

bundesliga.de: Nach 31 Spielen ohne Niederlage hat es Dortmund wieder erwischt. Es hätten nur fünf Spiele zum Rekord gefehlt. Ärgert Sie das?

Perisic: So etwas ist eher nebensächlich, gleichwohl der Rekord natürlich schön gewesen wäre. Vielleicht ärgern wir uns auch in ein paar Wochen über das Spiel in Hamburg, weil wir es mit einem Remis geschafft hätten.

bundesliga.de: Ist es nach einer Niederlage eher gut, dass der BVB schon am Dienstag Wiedergutmachung betreiben kann?

Perisic: Diesen Rhythmus mit dem "englischen Wochen" haben wir nun ja fast permanent. Wir haben einen starken Kader und der Trainer kann dadurch viel rotieren. Wir Spieler müssen uns einfach Spiel für Spiel maximal konzentrieren.

bundesliga.de: Aber die Bayern sind nun schon auf fünf Punkte enteilt und spielen souverän auf. Beunruhigt Sie das?

Perisic: Ach was. Die Saison hat ja gerade erst angefangen. In der vergangenen Spielzeit lagen wir ja sogar acht Punkte hinter den Bayern und haben noch die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Da mache ich mir noch keine Sorgen. Wie schon gesagt: Wir Spieler sollten immer nur auf die nächste Partie schauen.

Das Gespräch führte Michael Reis

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