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3. Spieltag

15.09.2012 | 15:30 Uhr

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  • Hannover 96
  • 3 : 2
    2 : 1
  • SV Werder Bremen

Bundesliga

15.09.2012 - 17:27 Uhr


Husztis Geniestreich entscheidet verrücktes Nord-Derby

Das Spiel im Video

Huszti (l.) bringt die Hannoveraner zunächst früh in Führung - per direktem Freistoß

Leon Andreasen legt nach: Nach einer Huszti-Flanke köpft er zum frühen 2:0 ein

Lars Stindl (l.) und die Hannoveraner dominieren den ersten Durchgang, aber die Bremer stecken nicht auf...

Aaron Hunt (r.) zimmert einen von Mario Eggimann verursachten Handelfmeter zum 2:1 in den Winkel

Bremen kommt zurück, Kevin de Bruyne erzielt das 2:2. Aber Hannover hat durch Husztis (r.) Geniestreich doch das letzte Wort

Hannover - Hannover 96 bleibt in der Bundesliga die Nummer eins im Norden. Dank eines Last-Minute-Geniestreichs des überragenden Szabolcs Huszti (90.+3) besiegte 96 am 3. Spieltag Werder Bremen in einem turbulenten Derby 3:2 (2:1).
Der Ungar, der bereits das 1:0 per direktem Freistoß (6.) erzielt und das 2:0 (10.) von Leon Andreasen vorbereitet hatte, sah nach dem Siegtreffer noch die Gelb-Rote Karte. Er hatte seinen spektakulären Fallrückzieher zu intensiv bejubelt. Für Bremen hatten Aaron Hunt (26., Foulelfmeter) und Kevin de Bruyne (74.) getroffen.

Bremen in der Anfangsphase harmlos



Vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften AWD-Arena kamen die Hanseaten erst nach dem Anschlusstor besser in die Partie. Bis dahin hatten die "Roten" wenig Mühe gehabt, die zaghaften Bremer Attacken schon deutlich vor dem eigenen Strafraum abzufangen. In der 35. Minute verhinderte 96-Torhüter Ron-Robert Zieler mit einem Reflex einen zweiten Treffer von Hunt.

Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka weitgehend darauf, den Vorsprung zu halten und konzentrierte sich auf eine stabile Defensivarbeit. Für die Bremer gab es zunächst kein Durchkommen. Ein Schrägschuss von Marko Arnautovic (51.) strich am linken Torpfosten vorbei.

Werder drängt auf den Sieg - aber 96 trifft



In der Schlussphase versuchte Werder-Coach Thomas Schaaf noch einen neuen Impuls zu setzen. Für den unauffälligen Nils Petersen wechselte er als neue Sturmspitze in der 70. Minute Joseph Akpala ein. Vier Minuten später fiel der Ausgleich durch de Bruyne nach Flanke von Elia, im Anschluss drängte Werder sogar auf den Sieg. Doch der entscheidende Schlag gelang 96.

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