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Relegation

23.05.2013 | 20:30 Uhr

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  • TSG 1899 Hoffenheim
  • 3 : 1
    2 : 0
  • 1. FC Kaiserslautern

Bundesliga

23.05.2013 - 22:30 Uhr


Firmino glänzt: 1899 macht großen Schritt Richtung Klassenerhalt

Das Spiel im Video

Von Beginn an entwickelt sich eine rassige Partie. Hier treffen Hoffenheims Jannik Vestergaard (l.) und Lauterns Jimmy Hoffer aufeinander

Firmino (l.) schlägt früh zu und jubelt mit Sebastian Rudy (M.) und Stefan Thesker über sein 1:0

Kaiserslautern hat sich kaum erholt, da klingelt es schon wieder im Kasten. Erneut ist es Firmino (l.), der Torwart Tobias Sippel (r.) keine Chance lässt

Kurz vor der Pause lässt Erwin Hoffer die große Möglichkeit liegen, für den FCK auf 1:2 zu verkürzen

Was Hoffer noch verpasst, macht Mo Idrissou (r.) im zweiten Durchgang besser - der Angreifer bejubelt nach Vorarbeit von Alexander Baumjohann seinen Treffer zum 1:2-Anschluss

Doch mitten in der Drangphase der "Roten Teufel" schlägt der kurz zuvor erst eingewechselte Sven Schipplock eiskalt zu und macht das 3:1 für 1899 Hoffenheim

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol wechselt mit Schipplock nicht nur den Torschützen zum 3:1 ein, sondern sieht auch ein beherzten Auftritt seiner Mannschaft, die sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel verschafft

Sinsheim - 1899 Hoffenheim hat fünf Tage nach dem Wunder von Dortmund einen weiteren großen Schritt in Richtung Bundesliga-Zugehörigkeit gemacht. Die Kraichgauer gewannen das brisante Relegations-Hinspiel gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Kaiserslautern auch dank eines Doppelpacks von Roberto Firmino (11. /29.) mit 3:1 (2:0). Joker Sven Schipplock gelang zwei Minuten nach seiner Einwechslung der Treffer zum Endstand (67.).

Eine bessere Ausgangsposition machte FCK-Torjäger Mohamadou Idrissou (58.) zunichte, dem bei Fritz-Walter-Wetter mit starken Regenfällen der verdiente Abschlusstreffer gelang. Trotzdem geht Hoffenheim mit Selbstvertrauen in das zweite Südwestderby am Montag auf dem Betzenberg (20:15 Uhr im Live-Ticker). Allerdings darf der FCK, der auch im siebten Duell mit Hoffenheim nicht gewinnen konnte, weiter vom direkten Wiederaufstieg träumen.

"Das Auswärtstor war sehr wichtig"



"Ich bin nicht mit allzu vielen Dingen zufrieden, nur mit dem Ergebnis. Es war sehr emotional, aber wir haben kein sehr gutes Spiel gezeigt. Im Rückspiel müssen wir uns auf unsere Stärken konzentrieren", sagte Hoffenheims Trainer Markus Gisdol.

Kaiserslauterns Coach Franco Foda gab sich nach Schlusspfiff zuversichtlich: "Auf jeden Fall ist am Montag noch einiges drin. Wir waren in der Lage den Gegner unter Druck zu setzen und hatten unsere Möglichkeiten. Das Auswärtstor war sehr wichtig." FCK-Torschütze Idrissou versprach, im Rückspiel für die nötigen beiden Tore zu sorgen: "Ein Mann, ein Wort."

Firmino-Doppelpack zur Führung



Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena war der Brasilianer Firmino mit zwei Abstaubertreffern und einer Torvorlage der überragende Spieler des Teams von Trainer Markus Gisdol, dem am Samstag durch ein 2:1 in Dortmund der Sprung auf Tabellenplatz 16 gelungen war.

Beide Teams agierten zunächst mit offenem Visier und auf Augenhöhe. Die Gastgeber hatten zu Beginn einer temporeichen Partie eine erste Schrecksekunde zu überstehen. Nach einem dicken Patzer von Verteidiger David Abraham kam FCK-Stürmer Erwin Hoffer im Strafraum frei zum Schuss, doch Hoffenheims Keeper Koen Casteels lenkte den Schuss um den Pfosten (5.).

Hopp jubelt mit



Quasi im Gegenzug verzog Sejad Salihovic, der mit zwei Elfmetertoren den Sieg in Dortmund besiegelt hatte, aus halbrechter Position knapp (6.). Der Bosnier leitete auch die Führung der Hausherren ein. Nach einem Salihovic-Freistoß musste Firmino nur den Fuß hinhalten und schob aus drei Metern ein.

Auch in der Folge wirkte das Gisdol-Team technisch besser, von einem Klassenunterschied war aber selten etwas zu spüren. Erneut Firmino, der in der Punktspiel-Saison nur fünf Treffer erzielt hatte, staubte nach einer Hereingabe von Kapitän Andreas Beck zum 2:0 ab. Auf der Tribüne jubelte Mäzen Dietmar Hopp und zeigte die Siegerfaust.

Schipplock trifft zum erlösenden 3:1



Neben Idrissou stürmte beim FCK für den angeschlagenen Kapitän Albert Bunjaku der Österreicher Hoffer, der in der 42. Minute noch einmal freistehend verzog. Insgesamt hatte Trainer Franco Foda seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Punktspiel am Wochenende gegen St. Pauli (1:2) wie erwartet auf fünf Positionen umgestellt.

Nach dem Wechsel forcierten die Gäste den Druck und waren plötzlich das bessere Team. Doch Idrissou verpasste eine Hoffer-Hereingabe (53.) noch knapp. Nur fünf Minuten später wurde der Kameruner seinem Ruf gerecht, als er einen Pass von Alexander Baumjohann aus spitzem Winkel verwertete. Ariel Borysiuk (63.) vergab nur wenig später den Ausgleich. In der Drangperiode der Pfälzer gelang Schipplock dann das erlösende 3:1.

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