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34. Spieltag

05.05.2012 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Nürnberg
  • 1 : 4
    0 : 2
  • Bayer 04 Leverkusen

08.05.2012 - 11:25 Uhr


"Ich traue beiden noch mehr zu"

Bayer-Kapitän Simon Rolfes (r.) erhält von Trainer Sascha Lewandowski Anweisungen am Spielfeldrand

Der Mittelfeldspieler kam erst unter dem neuen Trainerduo Hyypiä/Lewandowski wieder zu mehr Spielzeit. Aufgrund einer Gesichtsverletzung musste Rolfes diese Saison zeitweise mit einer Carbon-Maske spielen

In Seit seinem Wechsel 2005 hat der Mittelfeldspieler in 203 Bundesligaspielen 33 Tore für die "Werkself" erzielt

Leverkusen - Am Ende schaffte Bayer 04 Leverkusen durch eine beeindruckende Aufholjagd im letzten Saisondrittel doch noch den Sprung auf Platz 5 und damit die direkte Qualifikation für die Europa League.
Im Interview mit bundesliga.de erklärt Bayer-Kapitätn Simon Rolfes, welchen Anteil das Trainergespann Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski am versöhnlichen Saisonabschluss der "Werkself" hat.

bundesliga.de: Herr Rolfes, nach einer durchwachsenen Saison hat Bayer unter dem neuen Trainergespann Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski die Kurve gekriegt und sich den Europa-League-Einzug gesichert. Was haben die beiden verändert, dass es am Ende plötzlich lief?

Simon Rolfes: Sie haben Struktur in die Mannschaft zurückgebracht. Wir haben wieder deutlich stabiler gespielt und auf dem Platz hat wieder gute Disziplin geherrscht. Ein Trainerwechsel setzt häufig Kräfte frei - das haben die beiden forciert.

bundesliga.de: Mit Sami Hyypiä haben Sie bis zum vergangenen Sommer noch zusammengespielt. Inwiefern unterscheidet sich der Spieler vom heutigen Trainer Hyypiä?

Rolfes: Der Unterschied ist gar nicht so groß. Schon damals hatte er eine herausragende Stellung in der Mannschaft, er hat damals bereits gedacht wie ein Trainer. Das hat ihn so wertvoll für die Mannschaft gemacht. Jeder hat zu ihm aufgeschaut, das hilft ihm jetzt als Trainer. Im Prinzip macht er das, was er damals als Spieler gemacht hat, nun an der Seitenlinie. Natürlich kann er jetzt noch deutlich mehr Einfluss nehmen.

bundesliga.de: Würden Sie es begrüßen, wenn es in dieser Konstellation auch über das Saisonende hinaus weiterginge?

Rolfes: Natürlich! Wir sind erfolgreich, die Entwicklung ist klar positiv, auch was unsere Spielweise betrifft. Ich bin mir sicher, dass wir viele Dinge noch viel besser machen können, wenn wir länger zusammen arbeiten. Beiden traue ich zu, das mit der Mannschaft umzusetzen.

bundesliga.de: Ursprünglich war Bayer mit dem Ziel in die Saison gegangen, um die Meisterschaft mitzuspielen. Ist das Jahr für Sie mit Platz 5 dennoch halbwegs gerettet? Wie fällt Ihr Fazit aus?

Rolfes: Es war am Ende fünf vor zwölf und wir haben noch mal die Kurve gekriegt - das ist sicherlich positiv. Davor war die Saison enttäuschend, weil wir mit anderen Ambitionen und Erwartungen gestartet waren. Über weite Strecken waren wir weit davon entfernt. Bemerkenswerterweise haben wir lange Zeit trotzdem noch viele Punkte geholt.

bundesliga.de: Inwieweit sind Sie mit Ihrer eigenen Leistung zufrieden? Als einstiger "Dauerbrenner" saßen Sie in dieser Saison ungewohnt häufig auf der Bank und sind in neun von 30 Spielen nur eingewechselt worden...

Rolfes: Für mich war es auch eine wechselhafte Saison. Ich bin gut in die Saison gekommen, habe gute Spiele gemacht, dann hatte ich eine schwere Phase. Zuletzt unter dem neuen Trainer-Duo habe ich wieder sehr gute Leistungen gezeigt und bin deutlich anders aufgetreten. Ich bin froh, dass es wieder aufwärts geht, aber zufrieden bin ich mit der gesamten Saison nicht.

Das Gespräch führte Andreas Messmer

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