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32. Spieltag

21.04.2012 | 15:30 Uhr

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  • SV Werder Bremen
  • 1 : 2
    0 : 0
  • FC Bayern München

Bundesliga

21.04.2012 - 17:26 Uhr


Bayern verschiebt BVB-Meisterfeier

Der FC Bayern (M., Nils Petersen) gewinnt bei SV Werder Bremen durch ein Last-Minute-Tor von Franck Ribery mit 2:1

Jupp Heynckes schont fast seine komplette Stammelf. Philipp Lahm (r.) war nicht einmal im Kader

Bremen über das ganze Spiel engagiert (Tom Trybull mit Bayerns Takashi Usami)

Naldo (r.) wird zur tragischen Figur. Erst erzielt er die Führung, dann beschert er den Bayern per Eigentor den Ausgleich

Bastian Schweinsteiger spielt 90 Minuten durch und sammelt Spielpraxis

Bremen - Der FC Bayern München hat die Meisterfeier von Borussia Dortmund um drei Stunden verschoben, konnte sie aber letztlich nicht verhindern. Der Rekordmeister gewann in letzter Sekunde 2:1 (0:0) bei Werder Bremen, Dortmund sicherte sich mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach im Top-Spiel aber doch den Titel.
Der eingewechselte Franck Ribery (90.) bescherte den Gästen eine gelungene Generalprobe für das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch bei Real Madrid. Für Werder ist das Kapitel Europa League nach der neuerlichen Niederlage praktisch erledigt.

Heynckes schont seine Stammspieler



Naldo hatte die Hausherren kurz nach der Halbzeit (51.) in Führung geschossen und dann mit einem Eigentor (75.) auch für den Ausgleich gesorgt, ehe Ribery die Bayern jubeln ließ. Die B-Elf der Gäste hatte zu Beginn nicht überzeugen können, sich dann aber im Spielverlauf gesteigert und am Ende verdient gewonnen.

Im Fernduell mit Borussia Dortmund hatte Bayern-Trainer Jupp Heynckes viele seiner Stars geschont, was beinahe ins Auge gegangen wäre. Lediglich drei Akteure, die am vergangenen Dienstag gegen Real (2:1) von Beginn an gespielt hatten, standen auch in Bremen in der Startelf. Kapitän Philipp Lahm stand nicht einmal im Kader, und neben Toni Kroos und Mario Gomez saßen auch Arjen Robben und Ribery zunächst nur auf der Bank. Stattdessen sollten Thomas Müller, Takashi Usami, Ivica Olic und Nils Petersen in der Offensive für Gefahr sorgen.

Petersen an die Latte



Die Rechnung von Heynckes schien zunächst aufzugehen. Die zweite Garde der Bayern begann vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weser-Stadion forsch. Bereits nach zwei Minuten vergab Petersen aus kurzer Distanz, als er den Ball nach einer scharfen Hereingabe von Usami freistehend verstolperte.

Zwar dominierten die Gäste unter der Regie von Bastian Schweinsteiger zunächst das Geschehen, doch große Chancen blieben erstmal aus. Einzig Stürmer Petersen vergab kurz vor dem Pausenpfiff die Führung. Sein Schuss krachte an die Latte (44.).

Doch auch Werder tat sich in der Vorwärtsbewegung zunächst schwer. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf, die mit einer Not-Abwehr angetreten war, war zwar bemüht, es fehlten aber die spielerischen Mittel, um Bayern-Schlussmann Manuel Neuer im ersten Abschnitt ernsthaft zu gefährden. Die einzige nennenswerte Chance zur Führung bot sich Markus Rosenberg, der an einer Flanke von Aleksandar Stevanovic knapp vorbeirutschte (23.).

Ribery mit dem Siegtreffer in letzter Minute



Das änderte sich mit dem Beginn der zweiten Halbzeit. Nachdem Neuer einen Pizarro-Kopfball noch gerade so über den Querbalken lenken konnte (50.), war er nach der anschließenden Ecke machtlos. Naldo stocherte die Kugel aus dem Gewühl über die Linie. Pizarro hatte den Treffer vorbereitet.

Heynckes musste reagieren und brachte Ribery, Kroos und Gomez. Trotzdem blieb Werder zunächst am Drücker. Nach einer Flanke des eingewechselten Ribery schoss Naldo dann ins eigene Tor, ehe der Franzose selbst den Siegtreffer erzielte.

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