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32. Spieltag

21.04.2012 | 15:30 Uhr

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  • Hertha BSC
  • 1 : 2
    0 : 2
  • 1. FC Kaiserslautern

Bundesliga

21.04.2012 - 17:24 Uhr


FCK siegt und steigt ab

Von Beginn an entwickelt sich eine umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen und der FCK kontert gefährlich

Oliver Kirch (m.) vollstreckt einen schönen Angriff der Pfälzer zur 1:0-Führung und feiert mit Pierre De Wit (l.)

Berlins Torwart Thomas Kraft hält seine Hertha zwar mit zahlreichen Paraden weiter im Spiel, doch das 0:2 kann auch er nicht verhindern

Peter Niemeyer (r.) verkürzt nach einer Standardsituation zwar noch auf 1:2...

...doch nach seinem Platzverweis kann Hertha das Spiel in Unterzahl nicht mehr drehen und verliert das wichtige Heimspiel gegen Kaiserslautern

Berlin - Hertha BSC ist weiter akut vom Abstieg bedroht: Nach einer schwachen Vorstellung droht dem Berliner Bundesligisten der erneute Abstieg in die 2. Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Otto Rehhagel verlor verdient mit 1:2 (0:2) gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern und verspielte damit leichtfertig die große Chance, Punkte auf die Konkurrenz gutzumachen.

Der FCK beendete mit dem ersten Erfolg von Trainer Krassimir Balakow zwar die Negativserie von 21 Spielen ohne Sieg, konnte den Abstieg aber nicht mehr verhindern. Dafür schwinden bei der "Alten Dame", die zum fünften Mal in Folge nicht gewann, nicht zuletzt durch den zeitgleichen Punktgewinn des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart (1:1) die Chancen auf den Klassenerhalt.

Kirch und Wooten treffen treffen für FCK



Oliver Kirch (27.) und Andrew Wooten (38.) bei seinem Startelf-Debüt sorgten vor der Pause für eine 2:0-Führung des mutig aufspielenden viermaligen Meisters Kaiserslautern, der schon 1996 und 2006 abgestiegen war. Peter Niemeyer (60.) traf mit einem Kopfball zum Anschluss. In der 77. Minute sah der Abwehrspieler dann wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Rehhagel hatte das Duell im Vorfeld als "wichtigstes Spiel überhaupt" bezeichnet, doch vor etwa 51.461 Zuschauern im Berliner Olympiastadion rissen die Gäste in der Anfangsphase die Partie an sich. Nach einem Freistoß von Alexander Bugera hatte Florian Dick die erste Chance (10.), ehe Kirch nach einer knappen halben Stunde zur verdienten Führung traf.

Hertha kommt nur schwer in Fahrt



Völlig enttäuschend agierten zu Beginn hingegen die Hauptstädter. Obwohl Rehhagel im Sturm Pierre-Michel Lasogga und Adrian Ramos aufbot, scheiterten die Offensivbemühungen aufgrund fehlenden Einsatzes und mangelnder Kreativität zunächst schon in den Ansätzen.

Erst nach 20 Minuten erarbeitete sich der Aufsteiger etwas mehr Spielanteile, blieb aber vor dem Tor viel zu harmlos. Zur Pause schlichen die Hertha-Profis mit gesenkten Köpfen in die Kabine.

FCK verpasst weitere Tore



Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war bei den Berlinern kaum ein Aufbäumen zu erkennen und setzten nach vorn weiterhin keine Akzente. Dafür drückten die Pfälzer weiter aufs Tempo, verpassten aber eine noch deutlichere Führung, die nach einer Stunde nicht unverdient gewesen wäre. Stattdessen stellte Niemeyer für Hertha wie aus dem Nichts den 1:2-Anschluss her. In der Folge mangelte es jedoch erneut an Durchschlagskraft.

Rehhagel, der die Pfälzer 1998 als Aufsteiger zur Meisterschaft geführt hatte, musste in der Abwehr aufgrund von Verletzungsproblemen improvisieren. Deshalb feierte der 21 Jahre alte Fabian Holland als linker Verteidiger sein Bundesligadebüt. Im ohnehin unsicher wirkenden Defensivverbund fiel der Neuling aber kaum auf.

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