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31. Spieltag

14.04.2012 | 15:30 Uhr

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  • Bayer 04 Leverkusen
  • 3 : 3
    1 : 0
  • Hertha BSC

Bundesliga

14.04.2012 - 17:48 Uhr


Hertha erkämpft in Unterzahl einen Punkt

Herthas Keeper Thomas Kraft hält beim Stand von 2:1 für Bayer Leverkusen einen Elfmeter gegen Simon Rolfes - eine spielentscheidende Szene

Der Reihe nach: Während Michael Ortega (l.) und die "Werkself" punkten wollen, um in die Europa League einzuziehen, brauchen die Berliner um Änis Ben-Hatira mindestens einen Zähler gegen den Abstieg

In der ersten Halbzeit passiert wenig - vom 1:0 durch Andre Schürrle abgesehen. Der Schuss in den Winkel ist aber das schönste Tor des Tages

Nachdem Stefan Kießling (nicht im Bild) kurz nach der Pause auf 2:0 erhöht, gelingt Pierre-Michel Lasogga (l., gegen Manuel Friedrich) in der 63. Minute der Anschlusstreffer

Nachdem Kraft drei Minuten später den Elfmeter gegen Rolfes pariert, erzielt Tunay Torun binnen sechs Minuten einen "Doppelpack" und dreht die Partie auf 3:2 für die Berliner, die seit der 65. Minute durch Levan Kobiashvilis Rote Karte in Unterzahl spielen

Doch Bayer schlägt zurück. In Minute 84 findet Gonzalo Castro (l.) Kießling, der mit seinem zweiten Treffer des Tages den 3:3-Endstand erzielt

Leverkusen - Hertha BSC hat im Abstiegskampf den letzten Strohhalm ergriffen. In einem irren Spiel holte der Aufsteiger in Unterzahl ein 3:3 (0:1) bei Vizemeister Bayer Leverkusen und erhielt sich damit seine Chance auf den Klassenerhalt in der Bundesliga. Zwischenzeitlich hatte das Team von Trainer Otto Rehhagel sogar 3:2 geführt. Doch dann rettete Stefan Kießling mit seinem zweiten Treffer in der 84. Minute der "Werkself" zumindest noch das Unentschieden, durch das sie weiter im Rennen um die Europa-League-Plätze bleibt. Für die neue sportliche Leitung mit Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä war es das dritte Spiel ohne Niederlage.
Nationalspieler André Schürrle (44.) und Stefan Kießling (51.) hatten die Hausherren bereits vermeintlich klar in Führung geschossen. Kapitän Simon Rolfes scheiterte zudem noch in der 66. Minute mit einem Foulelfmeter an Hertha-Torwart Thomas Kraft. Die Berliner drehten dann mit einem unglaublichen Kraftakt die Partie durch Tore der Joker Pierre-Michel Lasogga (63.) und Tunay Torun (71., 77.), der zwei Mal in Unterzahl traf. Levan Kobiashvili, der mit einem Foul an Eren Derdiyok den Strafstoß verursacht hatte, hatte in der 65. Minute die Rote Karte gesehen.

Wenig passiert in Halbzeit eins

Gegen destruktive Hauptstädter fiel der "Werkself" bis kurz vor der Pause aber so gut wie nichts ein. Drei Tage nach dem 3:1 gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern an gleicher Stelle tat sich Leverkusen vor 29.704 Zuschauern auch gegen den Vorletzten äußerst schwer.

Sowohl Kießling an vorderster Front als auch Andre Schürrle oder Rolfes blieben immer wieder in der gut gestaffelten Defensive der Berliner hängen. Eine Minute vor der Pause knackte dann Schürrle aber das Berliner Abwehrbollwerk mit einem sehenswerten Schlenzer in den rechten Winkel, bei dem Kraft keine Chance hatte. Für den ehemaligen Mainzer war es der fünfte Saisontreffer.

Die Hertha verlegte sich von Beginn an auf gelegentliche Konter, die aber zumeist im Sande verliefen. Die Hauptstädter ließen zunächst kaum erkennen, dass ihnen im Tabellenkeller eigentlich nur ein Sieg weiterhilft. Nikita Rukavytsya (35.) und Änis Ben-Hatira (42.) hatten dennoch Gelegenheiten, die manchmal schläfrige Abwehr der Hausherren zu düpieren.

Lasogga bringt Hertha zurück

Nach der Pause riskierte die Hertha zwangsläufig etwas mehr, was Leverkusen zunächst in die Karten spielte. Bayer hatte im Spielaufbau nun mehr Platz und spielte seine Möglichkeiten konsequenter aus. Kießling hatte bei seinem elften Saisontor dann leichtes Spiel, weil er ungehindert im Hertha-Strafraum schalten und walten konnte.

Erst danach schien sich das Rehhagel-Team seiner prekären Lage bewusst zu sein und war seinerseits um Torgefahr bemüht. Bayer-Schlussmann Bernd Leno verhinderte aber gegen Ramos (56.) zunächst den Anschlusstreffer. Leverkusen, das ohne seine verletzten Mittelfeldstrategen Renato Augusto und Michael Ballack auskommen musste, hätte seinerseits durch Michael Ortega (58.) das Ergebnis noch erhöhen können. Doch dann ließen Lasogga und Torun die Hertha sogar vom Sieg träumen ließ.

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