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31. Spieltag

14.04.2012 | 15:30 Uhr

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  • 1. FC Kaiserslautern
  • 0 : 2
    0 : 1
  • 1. FC Nürnberg

Bundesliga

14.04.2012 - 17:25 Uhr


FCN nimmt FCK die letzte Hoffnung

Der 1. FC Nürnberg siegt auf dem Betzenberg mit 2:0 und raubt dem 1. FC Kaiserslautern damit die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt

Der "Club" um Mike Frantz (M., hier gegen Antar Yahia) ist schon in der Anfangsphase das zielstrebigere Team

Mitte der ersten Hälfte beißen sich die "Roten Teufel" dann immer besser in die Partie - allein das erlösende 1:0 will Richard Sukuta-Pasu (l.) und Co. nicht gelingen

Das rächt sich: Kurz vor der Pause vollendet Daniel Didavi (2. v. r.) mit einem Traumtor zur Führung für die Franken (43.)

Nach dem Seitenwechsel verwalten die Gäste den Vorsprung, die Pfälzer um Pierre De Wit (r.) rennen vergeblich an - und auf der Gegenseite sorgt Tomas Pekhart (r.) in der 73. Minute für die Entscheidung

Kaiserslautern - Der dritte Abstieg des 1. FC Kaiserslautern ist so gut wie besiegelt. Das abgeschlagene Schlusslicht unterlag am 31. Spieltag mit 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Nürnberg und hat nach der 21. Partie in Serie ohne Sieg nur noch eine minimale theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Zuvor waren die "Roten Teufel" 1996 und 2006 abgestiegen. Sollte der 1. FC Köln am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach punkten, wäre der erneute Absturz perfekt.
Daniel Didavi (43.) und Tomas Pekhart (73.) trafen gegen das Team von Trainer Krassimir Balakov, der im fünften Spiel als FCK-Coach die fünfte Niederlage kassierte. Für die Franken war es der vierte Sieg auf dem Betzenberg in Folge.

Chandler scheitert am Aluminium



Vor 42.542 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion verbuchten die Gäste, bei denen Christian Eigler, Alexander Esswein und Adam Hlousek fehlten, bereits nach vier Minuten die erste gute Chance. Didavi konnte die Möglichkeit aus spitzem Winkel aber nicht nutzen. Nur fünf Minuten später traf sein Teamkollege Timothy Chandler den Pfosten.

Die Gastgeber, die ohne den gesperrten Florian Dick, Nicolai Jörgensen, Dorge Kouemaha, Itay Shechter, Ariel Borysiuk und Jan Simunek auskommen mussten, waren in der Anfangsphase klar unterlegen. In der Offensive brachten die Pfälzer so gut wie nichts zustande, in der Defensive hatten die Lauterer immer wieder große Probleme. Nach einer Viertelstunde wäre eine Führung der Franken bereits verdient gewesen.

FCK zu harmlos



Erst in der 18. Minute verbreitete der FCK erstmals Torgefahr. Der Abschluss von Richard Sukuta-Pasu war allerdings schwach. Vier Minuten später vergab Innenverteidiger Mathias Abel eine gute Möglichkeit per Kopf. In dieser Phase waren die "Roten Teufel" gut in der Partie.

Bis zur Pause entwickelte sich ein offenes Spiel mit guten Szenen auf beiden Seiten. Kostas Fortounis vergab per Kopf eine gute Chance der Gastgeber (38.). Die Dominanz zum Ende des ersten Durchgangs brachte den Pfälzern allerdings nichts: Didavi brachte den "Club" mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung. Es war das 7. Saisontor des 22-Jährigen.

"Club" im Schongang zum Sieg



Kurz nach dem Seitenwechsel hätte der eingewechselte Grieche Thanos Petsos, der für den gelb-rot-gefährdeten FCK-Kapitän Christian Tiffert ins Spiel gekommen war, mit einem Fast-Eigentor beinahe für die Vorentscheidung gesorgt. Torwart Tobias Sippel rettete in höchster Not (48.).

Im Anschluss verflachte die Partie. Den Gastgebern fehlte bei allem Engagement wieder einmal die notwendige Klasse, die Nürnberger verwalteten den Vorsprung. In der 65. Minute vergab der kurz zuvor eingewechselte Sandro Wagner die große Chance zum Ausgleich. Pekhart machte es auf der Gegenseite besser und schob nach Vorarbeit von Didavi zur Vorentscheidung ein.

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