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30. Spieltag

11.04.2012 | 20:00 Uhr

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  • Bayer 04 Leverkusen
  • 3 : 1
    1 : 1
  • 1. FC Kaiserslautern

13.04.2012 - 16:40 Uhr


"Die Europa League wäre ein kleiner Erfolg"

Bayer-Kapitän Simon Rolfes (l.) gelang gegen den FCK sein dritter Saisontreffer

Der 30-Jährige hat in 201 Bundesligaspielen 33 Treffer erzielt. Ein Klick führt zum Spielerprofil

Leverkusen - Nach fünf Spielen ohne Sieg hat sich Bayer Leverkusen wieder zurückgemeldet. Gegen den 1. FC Kaiserslautern siegte die "Werkself" mit 3:1 und verteidigte damit Platz 6, der für die Qualifikation zur Europa League reichen würde.
Doch um das zu schaffen, muss der Vizemeister nachlegen - die Konkurrenz ist mit Stuttgart, Hannover, Bremen, Wolfsburg und Hoffenheim groß. Vor der Partie am Samstag gegen Hertha BSC sprach bundesliga.de mit Bayer-Kapitän Simon Rolfes.

bundesliga.de: Herr Rolfes, Glückwunsch zum Sieg und Ihrem Tor. Sie haben gerade Rudi Völler getroffen und mit ihm geflachst. Was hat er Ihnen gesagt?

Simon Rolfes: Er nur gesagt, dass man an der richtigen Stelle sein und den Ball dann auch reinmachen muss.

bundesliga.de: Das haben Sie getan. Wie gehen Sie mit diesem 3:1-Erolg gegen den 1. FC Kaiserslautern jetzt um?

Rolfes: Der Sieg war enorm wichtig für die Tabelle, aber auch für das Selbstvertrauen. Wir haben in den letzten zehn Tagen gute Schritte gemacht und die nun untermauert. Im Fußball ist es ganz einfach. Wenn man keinen Erfolg hat, wird alles immer schwerer, auch wenn wir unter der Woche im Training gut gearbeitet haben. So wird der Erfolg uns weiter Rückenwind geben.

bundesliga.de: Was sind das für "gute Schritte", die Sie ansprechen?

Rolfes: Sami Hyypiä und der Sascha Lewandowski fordern im Training eine sehr hohe Qualität ein. Sami war schon als Spieler bekannt für sein herausragendes Passspiel. Das fordert er auch von uns ein. Wir brauchen im Spiel eine hohe Disziplin und Struktur. Dann finden wir auch wieder zu unserem Kurzpassspiel zurück. Das haben wir im Training gut gemacht. Und das sieht man auch immer mehr im Spiel.

bundesliga.de: Wer von den beiden hält denn die Ansprache kurz vor einem Spiel?

Rolfes: Das werde ich oft gefragt. Es war auch diesmal wieder Sascha Lewandowski. Aber der Sami, der uns alle perfekt kennt, ist natürlich gerade in den ersten Tagen ein ganz wichtiger Ansprechpartner.

bundesliga.de: Sie waren gegen Kaiserslautern nach Ansicht vieler Fachleute der beste Mann auf dem Platz. Wie bewerten Sie Ihre eigene Leistung?

Rolfes: Ich komme besser ins Spiel. Ich bin ein Spieler, dem eine gute Struktur auf dem Platz enorm hilft. Dann ist es auch einfacher, persönlich gute Leistungen zu bringen.

bundesliga.de: Fünf Spiele hatte Bayer nicht gewonnen, jetzt gelang wieder ein Dreier. Am Samstag kommt Hertha BSC. Ist die "Werkself" wieder auf Kurs Richtung Europa League?

Rolfes: Das ist unser Ziel. Am Samstag müssen wir weitermachen. Wir haben gegen Kaiserslautern einen ersten guten Schritt gemacht. Aber mehr auch nicht. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir unser Ziel Europa League auch erreichen.

bundesliga.de: Sie haben vor Monaten gesagt, dass die Spieler bei Bayer gewohnt seien, zu agieren und nicht zu reagieren. Sehen Sie die Mannschaft wieder auf dem richtigen Weg, dass sie dem Gegner mehr ihr Spiel aufzwingt?

Rolfes: Auf jeden Fall. Das haben wir zwar in Hamburg nicht über 90 Minuten geschafft. Aber gegen Kaiserslautern war das schon mehr der Fall. Insgesamt versuchen wir wieder, uns über ein Kurzpassspiel hinten heraus zu spielen und uns nach vorne zu kombinieren. Das dritte Tor war dann exemplarisch dafür.

bundesliga.de: Wie wäre die Saison einzuordnen, wenn die Europa League-Qualifikation gelänge? Als reine Pflichterfüllung oder als das Erreichen des Minimalziels?

Rolfes: Vor der Saison lautete das klare Ziel die Qualifikation für die Champions League. Von dem Ziel mussten wir uns längst verabschieden, keine Frage. Wenn wir nach der schwierigen Phase die Europa League noch erreichen, ist es mit Sicherheit dennoch ein kleiner Erfolg.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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