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27. Spieltag

24.03.2012 | 18:30 Uhr

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  • FC Schalke 04
  • 2 : 0
    1 : 0
  • Bayer 04 Leverkusen

25.03.2012 - 18:16 Uhr


"Da ist noch etwas drin"

Christian Fuchs (M.) und die Schalker feierten gegen Leverkusen ihren 17. Sieg in dieser Saison

Der Österreicher (l.) bereitete mit einer perfekten Flanke das 1:0 von Klaas-Jan Huntelaar (r.) vor

Als Dritter haben die "Knappen" die "Königsklasse" klar im Visier - am Donnerstag wartet in der Europa League erst einmal noch Athletic Bilbao

Gelsenkirchen - Der FC Schalke 04 hat sich mit dem 2:0-Sieg über Leverkusen auf Rang 3 der Tabelle vorgeschoben - und Linksverteidiger Christian Fuchs war nach dem Spiel selbst überrascht, wie einfach das ging.
Mit einer punktgenauen Flanke auf den völlig freistehenden Klaas-Jan Huntelaar hatte Fuchs die Vorarbeit zum Führungstreffer geleistet - insgesamt seine achte Torvorlage in dieser Saison. Entsprechend selbstbewusst analysierte der Österreicher nach der Partie im Gespräch mit bundesliga.de die Situation der Schalker in der Liga. Zugleich hebt Christian Fuchs aber auch warnend den Zeigefinger und spricht an, was man für einen Erfolg über Athletic Bilbao in der Europa League am Donnerstag noch verbessern muss.

bundesliga.de: Christian Fuchs, was hat dieses Mal den Unterschied ausgemacht zwischen Schalke und Leverkusen? War es der größere Wille und die größere Zielstrebigkeit?

Christian Fuchs: Ich denke schon! Wir haben in diesem Spiel nichts vermissen lassen, was das betrifft. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben sehr viele gute Chancen kreiert. Dabei haben wir allerdings etwas die Effizienz vermissen lassen. Uns haben sich in der Offensive teilweise Räume geboten, das war unglaublich. Leider haben wir das nicht weiter genutzt. Aber unter dem Strich haben wir eine sehr engagierte und sehr souveräne Leistung gebracht. Dieser Sieg war auf jeden Fall hochverdient.

bundesliga.de: Waren Sie selbst überrascht, dass Leverkusen so viel zugelassen hat?

Fuchs: Wir hatten es im Vorfeld auch entsprechend analysiert, daher hat es uns nicht so sehr überrascht. Wir wussten vorher, dass sie die Räume hergeben und das wollten wir unbedingt ausnutzen. Spielerisch haben wir das auch gut gemacht.

bundesliga.de: Dass die Fans trotzdem bis kurz vor Schluss auf das erlösende zweite Tor warten mussten war dann ein Problem der schon angesprochenen Effizienz?

Fuchs: Wir waren gegen Leverkusen teilweise fast schon etwas zu verspielt. Da mal ein Heber, hier mal ein Lupfer. Aber wenn du am Ende mit einem 2:0-Sieg nach Hause gehst, dann kann dir das eigentlich auch schon wieder egal sein. In jedem Fall hat das bessere Team die Punkte behalten.

bundesliga.de: Ist das aber genau das, was sich Schalke am Donnerstag in der Europa League gegen Bilbao nicht leisten kann - hier ein Heber, da ein Lupfer?

Fuchs: Am Donnerstag müssen wir auf jeden Fall unsere Chancen nutzen. Die beiden Spiele gegen Bilbao werden sicher schwieriger werden als die Partie gegen Leverkusen. Da müssen wir geradliniger und vor allem auch effizienter spielen. Da dürfen wir so eindeutige Möglichkeiten nicht liegen lassen.

bundesliga.de: Wie schätzen Sie Bilbao insgesamt ein? Was für ein Spiel erwarten Sie am Donnerstag?

Fuchs: Raul hat uns schon einiges über den Gegner erzählt. Bilbao ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Sie attackieren mit elf Leuten und sie verteidigen auch mit elf Leuten. Da wird mit Sicherheit einiges an Arbeit auf uns zukommen. Das wird noch einmal eine ganze Ecke schwerer als die letzte Aufgabe gegen Twente Enschede.

bundesliga.de: In der Bundesliga hat sich Schalke auf Rang 3 vorgeschoben. Geht der Blick jetzt noch ein Stückchen höher?

Fuchs: Wir stehen jetzt zunächst einmal auf dem Platz, den wir uns zum Ziel gesetzt haben. Wir wollen auf Platz 3, weil es die direkte Qualifikation für die Champions League bedeutet. Und was jetzt noch kommt - mal schauen. Noch sind es sieben Spiele und es ist alles möglich. Das hat man nicht zuletzt durch die Heimniederlage der Gladbacher gesehen. Wenn wir so souverän weiterspielen, denke ich schon, dass für uns noch das eine oder andere drin ist.

Das Gespräch führte Dietmar Nolte

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